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Nier Replicant im Test: Lohnt es sich das Spiel zu kaufen?

Zusammenfassung: Die überarbeitete Fassung von Nier Replicant, dem Vorgänger von Nier Automata, ist da, und einmal mehr dürften sich die Geister scheiden. Für den einen ein hoffnungslos veraltetes Rollenspiel, für den anderen eine Storytelling-Offenbarung. Im Test verraten wir euch, warum wir uns in den schrägen Charme des Endzeit-Märchens verliebt haben!

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Was erwartet uns aus Japan?

Hideo Kojima mit Metal Gear, Hidetaka Miyazaki mit Dark Souls, Fumito Ueda mit Shadow of the Colossus. Wenn die japanische Entwicklerszene eins besonders gut kann, dann ist es, ihren Kreativköpfen bei Herzensprojekten freien Lauf zu lassen. Heraus kommen Spiele, die sicherlich nicht immer den aktuellen AAA-Massengeschmack befriedigen, die dafür aber mit der vielleicht wichtigsten Zutat eines Kultklassikers punkten können – Seele. Eine Eigenschaft, die auch die Werke des Drakengard- und Nier-Directors Yoko Taro seit jeher zu unkonventionellen Liebhaberspielen macht.

In genau diese Kerbe schlägt auch sein drittes Spiel, Nier Replicant, der seinerzeit bei der Kritik durchgefallene Vorgänger des Überraschungshits Nier Automata. Eine Konsolengeneration später gibt die Remaster-Maschine Square Enix dem Titel nun eine wohlverdiente zweite Chance. Hat sich das Aschenputtel von einst mittlerweile in Dornröschen verwandelt?

Offene Welt bei Nier Replicant

Nicht alles ist wirklich durchdacht

Schon der Einstieg in Replicant weckt jedenfalls erste Märchen-Assoziationen. Kamerafahrten zeigen eine eingeschneite Großstadt, in der die Welt offenbar vor kurzem den Löffel abgab. Inmitten eines verwüsteten Ladens kauert ein Junge mit einem Eisenrohr auf dem Boden. Plötzlich flüstert ihm ein auf dem Boden liegendes Buch Machtversprechen zu, würde er es bloß berühren. Er täte gut daran, dem Grusel-Wälzer Folge zu leisten, schließlich liegt ein Regal weiter seine ausgemergelte Schwester auf dem Boden, und das Geschäft wurde soeben von einer Horde Schattenwesen gestürmt!

Ihr übernehmt die Kontrolle über den namenlosen Jungen und merkt schnell, dass in dieser Welt irgendetwas so gar nicht mit rechten Dingen zugeht. Die eigentlich nur aus schwarzen Fetzen bestehenden Feinde vergießen literweise Blut, beschießen euch mit bunten Kugelwellen in Shoot-'em-Up-Manier und geben unheimliche, verzerrte Laute von sich.

Für noch mehr Verwirrung sorgt dann eine Texteinblendung, die das Geschehen ins Jahr 2053 datiert. Sommer 2053. Und dass es hier im Sommer schneit, ist nur die Spitze des mysteriösen Eisbergs.

Kampfszene bei Nier Replicant

Das eigentliche Open-World-JRPG, auf das ihr euch mit Nier (jetzt kaufen 54,99 € ) Replicant einlasst, beginnt dann über tausend Jahre später in einem mittelalterlichen Dorf, das den selbst gewählten Namen eures Protagonisten trägt. Warum euer weißhaariger Jüngling immer noch so aussieht, wie ein Millennium zuvor, solltet ihr tunlichst selbst herausfinden. Nier Replicant brilliert nämlich, wie sein chronologischer Nachfolger, in einem Punkt ganz besonders: in haarsträubenden Plottwists, die euch mitten auf die Zwölf treffen. Oder gerne auch mitten ins Gefühl.

Die Prämisse bleibt dabei jedoch, wie auch der spielerische Unterbau, denkbar simpel. Eure Schwester ist an der Runenpest erkrankt, schwarze Hieroglyphen schlängeln sich über ihren geschwächten Körper, und ihr sollt ein Heilmittel finden. Dazu erkundet ihr verschiedene Zonen der kleinen Spielwelt, wagt euch in schlauchige Dungeons vor und bekämpft jede Menge Schattenmonster, die dem letzten Fitzelchen Menschheit auf der Erde gehörig zu schaffen machen.

Und PlatinumGames sah, dass es gut war

Bei der Überarbeitung des im Original etwas steifen Kampfsystems haben die Mädels und Jungs von ToyLogic absolut solide Arbeit geleistet: Geschmeidig, griffig und sauber animiert metzelt ihr euch mit drei Waffenklassen durch die Schattenhorden. Als junger Protagonist könnt ihr zunächst nur mit Einhandwaffen ran, in der zweiten Spielhälfte dürft ihr das Erwachsensein dann mit riesigen Schwertern und Speeren zelebrieren.

Wer sich schon mit den attraktiven Androiden durch Automata geschnetzelt hat, findet sich mit der Replicant-Steuerung schnell zurecht. Neben leichten und schweren Angriffen lassen sich Ausweichrollen, Uppercuts und Attacken aus und in der Luft intuitiv verbinden. Der stilistische Einfluss der Hack&Slay-Meister von PlatinumGames ist deutlich spürbar, dementsprechend sind die Kämpfe durchgehend unterhaltsam, effektreich und hübsch anzusehen.

Spielszene im RPG Nier Replicant

Allzu viele verschiedene Kombos oder eklatante Unterschiede in der Funktion der Waffengattungen dürft ihr jedoch nicht erwarten, die mechanische Tiefe eines Bayonetta oder Devil May Cry erreicht Replicant nicht. Was die blutigen Scharmützel hingegen ordentlich aufpeppt, sind die Magieangriffe, die ihr den Schatten mithilfe eures Begleiters Grimoire Weiss um die Ohren haut. Der sprechende Schmöker kann etwa zielsuchende Lanzen, ein magisches Maschinengewehr, Riesenfäuste oder einen Vortex entfesseln, der feindliche Geschosse einsaugt und sie dann als Laserstrahl zurückreflektiert.

Apropos Geschosse: Vor allem in den imposanten Bosskämpfen verwandelt sich Nier gerne in eine Art dreidimensionalen Bullet-Hell-Shooter mit Kugelmustern, die es zu lernen und auszumanövrieren gilt. Im Gegensatz zu Automata halten sich tatsächliche Shoot'Em-Up-Passagen jedoch in Grenzen, die Gameplay-Wundertüte ist hier noch nicht ganz so vollgestopft.

Schuster bleib bei deinen Leisten?

Daraus ergibt sich der größte Knackpunkt des Titels, der sich auch in der Neuauflage kaum wegdiskutieren lässt: Nier Replicant ist und bleibt, verglichen mit Automata, ein spielerisch eher zurückgefahrener Titel, dem man seine hohen Ambitionen bei niedrigem Budget teils deutlich ansieht. Die Open World wirkt beispielweise wie eine hastig eingebaute Marketing-Maßnahme. Sie ist winzig klein und abseits der Schatten-Horden sowie einiger Schafe und Wildschweine recht trist und leblos, sodass ihr im Verlauf der etwa 40-stündigen Hauptstory nicht nur ständig dieselben Gebiete durchquert, sondern auf euren Reisen auch kaum Neuem begegnet. Wenig besser verhält es sich mit den Nebenquests, in denen euch die Bewohner der kleinen Ortschaften größtenteils auf stupide Sammelmissionen schicken.

Magische Kräfte nutzen in Nier Replicant

Meist mit einer fadenscheinigen Ausrede, die kaschieren soll, dass sie sich selbst schlicht zu bequem sind. Verständlich! Zehn Schafe zu töten, zehn Blumen zu pflanzen oder zehn Fische zu fangen dürfte bei niemandem große Begeisterungsstürme auslösen, vor allem, da Letzteres mit einem schlecht erklärten, frustrierenden Minispiel einhergeht. Wer auf den schnöden Mammon pfeift, der am Ende der Quests als Belohnung winkt, lässt die optionale Arbeit einfach links liegen. Oder, noch besser, ihr sucht eine Liste der wenigen tatsächlich lohnenden Nebenquests heraus, die neue Waffen oder spannende Story-Schnipsel bereithalten.

Video-Trailer zum Playstation Spiel Nier Replicant

Positive Punkte an Nier Repicant

Und damit wären wir wieder bei dem Grund, warum dieses äußerlich unspektakuläre, überambitionierte Rollenspiel dann doch so viel mehr ist, als es zunächst vorgibt: Nier Replicant spinnt eine derart schräge, melancholische und erschütternde Geschichte, dass seine vielen Design-Patzer und Unzulänglichkeiten letztendlich gar nicht mehr so wichtig erscheinen. Einen großen Teil der erzählerischen Last tragen dabei die markigen, liebenswerten Charaktere, die ihr in der ersten Hälfte des Spiels am Wegesrand aufgabelt. Grimoire Weiss, eurem sprechenden Sidekick in Buchform, begegnet ihr schon nach wenigen Stunden.

Ab dann dürft ihr immer wieder über die hervorragend eingesprochenen, charmant-überheblichen Kommentare schmunzeln, mit denen der Wälzer auch die dutzendste Sammelquest noch amüsant begleitet. Sein Gegenpart ist die burschikose Kainé, deren Vokabular sich hauptsächlich aus F- und S-Wörtern zusammensetzt, die sie Freund und Feind ebenfalls großartig vertont an die Köpfe wirft.

Die große Kunst des Spiels liegt auch hier wieder darin, dass sich hinter ihrem vermeintlich schnell durchschauten Äußeren eine bewegende, emotionale Geschichte verbirgt. Selbiges gilt für den magischen Begleiter Emil, euren Protagonisten, sämtliche Bossgegner des Spiels und die beiden Zwillinge Devola und Popola, die nicht nur für viele Quests, sondern auch für die tolle Hintergrundmelodie in eurem Dorf verantwortlich sind.

Lohnt es sich Nier Replicant zu kaufen?

Was macht dieses Playstation Spiel so besonders?

Der von Emi Evans in einer erfundenen Sprache gesungene "Song of the Ancients" ist nur einer von vielen ganz großen Würfen des Komponisten Keiichi Okabe, der euch nach dem Durchspielen nicht mehr aus dem Kopf gehen wird. Ruhig, sanft, düster, melancholisch und epochal: Der Soundtrack zieht alle Gefühls-Register, zudem wurden die Stücke im Remaster neu eingespielt und gefallen mit höherer Produktionsqualität und kräftigerem Klang.

Dass sich hingegen an der optischen Tristesse der Spielwelt, Matschtexturen, detailarmen Bewohnern und dem streng linearen Aufbau der Dungeons auch in der Neuauflage kaum etwas geändert hat, sorgt eher für Unverständnis. Replicant repliziert optisch eher ein sehr frühes PS4-Spiel, und das auch nur dann, wenn man ein Auge zudrückt.

Weiterhin müsst ihr dem Titel also spielerisch und technisch so manches verzeihen, werdet dafür aber mit einer einzigartigen Erfahrung belohnt, die von Story, Charakteren, Atmosphäre und Musik in erstaunliche Höhen getragen wird. Neueinsteiger müssen im Vergleich zu Automata zwar spielerische Abstriche machen und Kenner des Originals müssen lange spielen, um neue Story-Inhalte zu erleben, aber für beide Seiten lohnt sich der Kauf letztendlich. Ein Spiel mit so viel eigenwilligem Charme erscheint nicht alle Tage!

Fazit

Auch als Fan des Originals war ich anfangs etwas enttäuscht von Nier Replicant Version √1,5. Ja, der grafische Generationensprung ist geglückt, aber eher von der PS2 auf die PS3. Die meisten Nebenquests wären sogar für ein Gratis-MMO zu stupide. Und dass es für eine interessante Open World offenbar noch immer hinten und vorne nicht gereicht hat, stößt ebenfalls sauer auf. Aber habe ich dann mein Zauber-Repertoire aufgestockt, das spaßige Kampfsystem verinnerlicht und gelernt, welche Aufgaben sich lohnen. So kommt schnell ein sehr unterhaltsamer Gameplay-Flow auf, der mich durch die vielen Durchgänge trägt, die mir das Spiel abverlangt. Und dann passieren sie eben, diese einzigartigen Nier-Momente, die mich immer wieder aufs Neue begeistert, bestürzt, verstört und voller Vorfreude auf den nächsten Story-Schnipsel zurücklassen. Nier Replicant bleibt ein Spiel, das man mögen muss – aber gibt man ihm genug Zeit, dann kann man eigentlich auch gar nicht anders.

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Call of Duty: Black Ops Cold War: Neues Update erhältlich – das sind die Änderungen

Zusammenfassung: Treyarch veröffentlicht ein neues Update für Call of Duty: Black Ops Cold War. In den Patch Notes nennen die Entwickler die Änderungen und Neuerungen: Im Vordergrund steht ein Playlist-Update, das unter anderem Snipers Only Moshpit in den Ego-Shooter bringt. Zudem stehen Optimierungen im Zombies-Modus an. Was sich konkret ändert und welche Playlist aktuell bei Warzone aktiv ist, erfahrt ihr im Artikel.

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Neues Update zum Shooter-Klassiker

Spieler von Call of Duty: Black Ops Cold War erhalten Zugriff auf ein neues Update. Über ihre Webseite teilen die Entwickler von Treyarch die Patch Notes mit – und somit die einzelnen Änderungen und Neuerungen. Im Vordergrund steht eine Playlist-Aktualisierung: Neu mit dabei ist Snipers Only Moshpit. In diesem Modus treten zwei Teams bei Team Deathmatch und Domination auf 6vs6-Maps an und greifen ausschließlich auf Scharfschützengewehre zurück. Dabei ist Snipers Only Moshpit nach Angaben der Entwickler nur für eine begrenzte Zeit in Call of Duty: Black Ops Cold War aktiv. Darüber hinaus umfasst die Playlist aktuell unter anderem Dropkick, Nuketown 24/7 und Raid + Crossroads Strike 24/7.

Neben dem Playlist-Update spielt der Patch auch einzelne Änderungen und Optimierungen auf. Für Zombies versprechen die Entwickler Anpassungen beim neuen Cranked-Modus: So hat Treyarch etwa die Plaguehound-Runden entfernt, damit Spielern zwischen den Runden nicht die Zeit ausgeht. Zudem pausiert der Cranked-Timer fortan auch bei der Verwendung von Support-Items. Laut Treyarch sollen diese Änderungen dafür sorgen, dass Spieler mit den richtigen Strategien auch auf höheren Stufen eine faire Chance haben, zu überleben.

Spieler von Warzone erhalten mit dem aktuellen Update ebenfalls eine überarbeitete Playlist. Auf Verdansk sind beispielsweise die BR Solos, Duos, Trios, Quads und Blood Money Quads live. Auf Rebirth Island wiederum tobt ihr euch bei Resurgence Duos und Mini Royale Quads aus. Die Playlists findet ihr nachfolgend noch einmal in der Übersicht. Neue Inhalte für Call of Duty: Black Ops Cold War sind für Anfang Februar geplant. Übrigens: Schaut auch im Ingame-Store vorbei, denn dort ist ab sofort der neue Operator Operator Zeyna Ossou erhältlich.

Black Ops Multiplayer

  • Snipers Only Moshpit [Neu]
  • Dropkick
  • Nuketown 24/7
  • Raid + Crossroads Strike 24/7
  • Gunfight
  • Face Off (3v3)
  • Prop Hunt

Warzone

Featured Playlists

Verdansk

  • BR Quads
  • BR Trios
  • BR Duos
  • BR Solos
  • Blood Money Quads

Rebirth Island

  • Resurgence Duos
  • Mini Royale Quads
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Isles of Adalar

Zusammenfassung: Über Steam könnt ihr euch das neue Rollenspiel Isles of Adalar ansehen, welches ein wenig an The Elder Scrolls 3: Morrowind erinnert. Das Abenteuer könnt ihr sogar kooperativ erleben. Im folgenden Artikel erfahrt Ihr mehr zum  RPG.

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Erinnerungen an The Elder Scrolls

The Elder Scrolls 3: Morrowind konnte besonders durch das für eine Fantasywelt ungewöhnliche Szenario die Herzen der Spieler erobern. Und das RPG Isles of Adalar schlägt in dieselbe Kerbe, bietet aber etwas, dass sich viele von The Elder Scrolls schon länger wünschen: Koop-Gameplay.

Spielszene Isles of Adalar

Ihr erlebt das Abenteuer auf den mysteriösen und seltsamen Inseln von Adalar entweder alleine oder mit bis zu drei Freunden. Dabei geht ihr kooperativ vor, um die Herausforderungen zu bestehen und die gefährlichen Monster zu bekämpfen. Isles of Adalar setzt während der Missionen auf Entscheidungen, die ihr treffen müsst und welche Konsequenzen nach sich ziehen. Ihr trefft auf viele NPCs, die euch Hinweise geben, euch mit Quests versorgen und der Welt leben einhauen. Je, nachdem, wie ihr mit diesen NPCs umgeht, fällt die Reaktion der Figuren auf euch aus.

Video-Trailer

Erschafft Euch eine eigene Welt

Die Dialoge bieten eine weitere Besonderheit. Denn ihr trefft Dialogentscheidungen nicht aufgrund eines Skills, sondern ihr bestimmt die Persönlichkeit eures Helden aus mehreren Merkmalen, die sich dann auf die Gespräche auswirken. Adalar ist zudem eine sehr ungewöhnliche Fantasywelt. Bevölkert von mysteriösen Kreaturen, die im Schatten gigantischer Pilze hausen.

Das Rollenspiel ermöglicht es euch sogar, eigene Inseln zu erschaffen und bietet dazu Modding-Tools, mit denen ihr beispielsweise die Landschaft verändern könnt. Die Entwickler wollen eng mit den Moddern zusammenarbeiten, damit dies ihre eigenen Kampagnen erschaffen und mit anderen Spielern teilen können.

Ihr dürft euch Isles of Adalar jetzt selbst für 16,79 Euro im Early Access ansehen. Es gibt jedoch noch einige Bugs und es muss noch optimiert werden. Das Rollenspiel wird jedoch stetig weiterentwickelt.

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Steam: Valve schließt VPN-Schlupfloch

Steam unterbindet künftig, dass man sich im Store Zugang zu günstigeren Preisen für Spiele per VPN verschaffen kann. Valve hat eine Maßnahme implementiert, die ein Zahlungsmittel aus dem Land voraussetzt, aus dem das Spiel gekauft und werden soll.

Über lange Zeit war es möglich, Steam einen Standort via VPN vorzugaukeln, und wer schlau genug war, der könnte über die SteamDB die internationalen Preise nachschlagen und so auch mal von der Globalisierung profitieren. Grundsätzlich ist das gegen die Geschäftsbedingungen und man riskiert eine Account-Sperre, aber Nutzer kauften ihre Spiele mitunter trotzdem in Rubel. Die Vorteile für Gamer mit einem VPN liegen auf der Hand und wer clever ist, kann per VPN die Nase vorn haben.

Das geht nun nicht mehr so einfach – Valve hat das Schlupfloch insofern gestopft, dass man nun eine Zahlungsmethode des Landes vorlegen muss. Das ist immer häufiger üblich – wer beispielsweise keine US-Kreditkarte hat, kommt oft auch mit einem VPN nicht mehr weiter. Im Falle von Steam muss man nun eine Zahlungsmethode aus dem Land vorlegen, aus dem man die Ware kaufen will.

Tipps für Gamer

Für Leute, die international umziehen, bedeutet das, dass man mit dem deutschen Steam-Account nur dann in den Genuss anderer Preise kommen, wenn man aus dem neuen Land ein Zahlungsmittel hat wie etwa eine von dort stammende Kreditkarte. Erst dann stellt Steam auch den Store für den Account um.

Die Maßnahme wird sicher nicht plötzlich kommen und bahnte sich sicher an. Aber es war wohl auch absehbar, dass etwas passieren wird. Im jüngsten Beispiel von Horizon Zero Dawn überfielen Nutzer den argentinischen Steam-Store, woraufhin Valve den lokalen Preis dort auf internationales Niveau angehoben hat, um die Globalisierungsnutzer einzubremsen.

Valves Vorstoß auf Steam dürfte auch erneut Diskussionen verursachen, da die Preisgestaltung nicht immer fair ist. Europäer zahlen beispielsweise im Schnitt sehr viel Geld für Spiele auf Steam – auch im Vergleich zu anderen großen und wohlhabenden Industrienationen. Daher mag man argumentieren, dass EU-Bürger sich die Preise leisten können, aber auf der anderen Seite gilt der Euro auch in Portugal oder Litauen. Zumal Sparfüchse, die bislang VPN nutzen, wohl eher zu Keysellern getrieben werden, was häufig nicht im Interesse von Steam und den Entwicklern ist.

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Beyond a Steel Sky im Test

Zusammenfassung: Beyond a Steel Sky erscheint, die Fortsetzung des beliebten Adventure-Klassikers Beneath a Steel Sky. Wir schlüpfen wieder einmal in die Rolle von Robert Foster und erleben eine hübsch erzählte Geschichte rund um eine Kindesentführung, die uns zurück in die Mega-Metropole Union City führt. Ob sich die Fortsetzung lohnt und wie gut das Adventure im Jahr 2020 angekommen ist, klären wir im Test.

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Kultspiel der 90-er

Zu den großen Legenden des Adventure-Genres der 90er Jahre zählen natürlich Lucas-Arts-Klassiker wie The Secret of Monkey Island und Day of the Tentacle, die beide meilenweit über die Grenzen des Mediums Videospiele hinaus bekannt und beliebt sind. Doch auch das 1994 veröffentlichte Kultspiel Beneath a Steel Sky reiht sich in diese Spitzenriege ein. Das vier Jahre zuvor von Charles Cecil, Tony Warriner, David Sykes und Noirin Carmody gegründete Entwicklerstudio Revolution Software ist neben der Adventure-Perle maßgeblich für die Baphomets Fluch-Reihe und Lure of the Temptress bekannt.

Willkommen in Union City

26 Jahre nach der Veröffentlichung des Erstlings entführt uns Cecil gemeinsam mit Watchmen-Zeichner Dave Gibbons – der auch schon für das Design von Beneath a Steel Sky verantwortlich war – ein weiteres Mal in die eindrucksvolle Mega-Metropole Union City.

Wir lassen es uns natürlich nicht nehmen, euch in diesem Test zu verraten, ob sich die außerordentlich lange Wartezeit auf das Adventure tatsächlich gelohnt hat und wie sich Beyond a Steel Sky im Kontrast zu modernen Ablegern des angestaubten Genres schlägt.

Die großen Fußstapfen des Erstlings

Mitte der 90er-Jahre erschien das Cyberpunk-Point&Click-Abenteuer Beneath a Steel Sky für PC und Amiga. Das Adventure erzählt die Geschichte des charismatischen Ödländers Robert Foster, der den sogenannten Gap, eine lebensarme Wüste im dystopischen Australien, verlässt. In Union City will er die alles kontrollierende künstliche Intelligenz LINC gemeinsam mit seinem Partner Joey in ihre Schranken zu weisen. Joey ist ein von Robert gebauter Roboter, der als Sidekick und bester Freund des Protagonisten fungiert.

Die Stadt wird durch eine Kuppel von den Gefahren des Ödlands und der Luftverschmutzung geschützt und bildet so einen starken Kontrast zum Gap und Robert selbst. Nach dem Sieg über LINC übergibt Robert Union City in die Hände von Joey, der die Stadt in einen besseren Ort verwandeln soll.

Die Handlung von Beyond a Steel Sky setzt zehn Jahre später an und möchte so Fans der alten Tage und Neulinge zugleich abholen. Der vom Team gewählte Zeitsprung eröffnet nämlich viele neue Handlungsmöglichkeiten für das altbekannte Universum, außerdem gibt er dem Finale von Beneath a Steel Sky genug Raum, sich ordentlich zu entfalten. Doch wie hat sich das Australien der Zukunft verändert? Welche Ereignisse zwingen Robert aus seinem wohlverdienten Ruhestand? Und wie sinnvoll wird der Vorgänger durch das 26 Jahre später veröffentlichte Sequel fortgeführt?

Bewohner von Union City

Die Rückkehr nach Union City

Die Geschichte von Beyond a Steel Sky wird mithilfe einer enorm hübschen Comic-Präsentation erzählt. Viele Story-Passagen werden uns durch ansprechende Panels und schöne Zeichnungen nähergebracht. So auch das Intro des Adventures, in dem wir erfahren, dass der kleine Junge Milo von einem sogenannten "Stalker" vor den Augen von Robert entführt wird. Bei den angsteinflößenden Maschinen handelt es sich um riesige vierbeinige Roboter. Natürlich will Robert den Jungen retten und folgt so der Spur des Stalkers, die ihn schrittweise (zurück) nach Union City führt. Doch bevor Robert seine Detektivarbeit in Union City beginnen kann, muss er erst einmal einen Weg in die von Industriekomplexen geprägte Die ersten Spielstunden verbringen wir noch vor den riesigen Mauern von Union City. Denn dahinter erwartet uns nicht nur unser alter Kumpel Joey, sondern auch die Antwort auf die Entführung des Jungen Milo.

In den ersten Spielstunden bieten wir also Genre-typisch unsere Dienste bei diversen NPCs an und führen eine Vielzahl von Gesprächen, um uns schrittweise Zutritt nach Union City zu verschaffen. Außerdem greifen wir auf die ID eines gewissen Graham Grundy zurück, dessen Leiche wir in der Wüste gefunden haben. Für unsere Vorschau im Mai durften wir diese Passage bereits spielen, die Frage blieb also, wie umfangreich sich das Abenteuer innerhalb der Stadtmauern weiterentwickeln würde.

In der Stadt angekommen, entfalten sich die vielen Stärken von Beyond a Steel Sky, so zum Beispiel Union City selbst und das System, wie die Stadt funktioniert. Die durch die Bank toll geschriebenen Einwohner werden von diversen Ministerien im Auge behalten, die dafür zuständig sind, die Zufriedenheit, den Glückslevel oder die Ambitionen jedes Einzelnen auf einem angemessenen Niveau zu halten. Belohnt wird man durch sogenannte Qdos, die das Ansehen in der Gesellschaft maßgeblich widerspiegeln. Wer sich zum Beispiel nicht an den monatlichen Wahlen für die Geschmacksrichtung des an jeder Ecke auffindbaren Getränks Spankles beteiligt, der muss felsenfest damit rechnen, dass sein Qdos-Level sinkt. Richtig gelesen: Ein angesehener Bürger besitzt ein Qdos-Level von "A" oder "B", je schlechter die Benotung, desto geringer die gesellschaftliche Reputation.

Überwachung in Union City

Dieses Prinzip findet sich auch in den Bezirken von Union City wieder. Die Elite der Stadt bewohnt die unteren Wohnsiedlungen und nicht etwa, wie manche vermuten würden, die Skyline von Union City. Im höchsten Bereich der Stadt finden sich leerstehende Industriegebäude und gefährliche Zonen, die gemieden werden sollen. Das liegt unter anderem an der Luftverschmutzung. Außerdem gibt es eine Aufwertung des LINC-Systems aus Beneath a Steel Sky: MINOS. Wie auch die alte Version läuft alles in der Stadt über MINOS. Themen wie die Kontrolle durch technologischen Fortschritt stehen also wieder im Mittelpunkt.

Revolution Software skizziert mit Beyond a Steel Sky ein spannendes Gesellschaftsbild, welches die Motivationskurve beim Erkunden der Stadt und den Gesprächen mit den vielen Einwohnern kontinuierlich auf hohem Niveau hält. Zusätzlich kann die Geschichte rund um die Kindesentführung und die damit verbundenen dunklen Geheimnisse der Stadt überzeugen. Lediglich das Finale hinterlässt einen leichten Beigeschmack, fast so, als wären dem Team rund um Cecil und Gibbons die Fäden zum Ende hin etwas aus den Fingern gerutscht. Die Handlung macht viel Spaß und fühlt sich rund an, eine imposante Auflösung und große Story-Wendungen sollte man aber nicht erwarten. Dafür kann man sich während der circa acht- bis zehnstündigen Spielerfahrung aber auf eine Vielzahl an toll geschriebenen Charakteren mit jeder Menge Sympathie und Witz freuen.

Video-Trailer

Charaktere voller Liebe und Details

Typisch für das Genre liegt ein starker Fokus natürlich auf den unterschiedlichen Charakteren. Wenig überraschend spielt Joey als unser bester Freund und Sidekick wieder eine wichtige Rolle. Der freche Roboter mausert sich in Windeseile zum absoluten Liebling des Abenteuers. Joey ist enorm clever geschrieben, hat jederzeit einen guten Witz auf den Metall-Lippen und – wie zu erwarten – ist er neben Robert der relevanteste Charakter in Beyond a Steel Sky.

Doch auch abseits des Duos finden sich viele spannende Persönlichkeiten. Robert übernimmt, wie zu Beginn schon angedeutet, die Identität des Bürgers Graham Grundy. Der ist zwar tot, kann dadurch aber gekonnt von Robert genutzt werden, um sich als eine etablierte Persönlichkeit in Union City zu positionieren. Grundys Ehefrau Songbird weiß natürlich, dass wir nicht ihr verschollener Ehemann sind. Durch das strenge Qdos-System und einige Gründe, die wir hier nicht näher beleuchten möchten, entwickelt sich hier aber eine interessante Beziehung, die uns weitere Details zu Graham und dem über allem schwebenden Komplott in den Mauern von Union City liefert. Auch erwähnenswert ist der Regierungsbeauftragte Mentor Alonso, der perfekt die allgegenwärtige Gefahr verkörpert, mit unserer Identitäts-Intrige aufzufliegen. Unsere Gespräche und Entscheidungen beeinflussen die Handlung nur sehr gering, der Fokus liegt aber sowieso auf der Flexibilität der Rätsel und der enorm charmanten Spielwelt.

Aber was ist mit den Rätseln?!

Die Rätsel sind natürlich neben der Welt und den in ihr lebenden Charakteren das pochende Herzstück eines Adventures. Beyond a Steel Sky macht da eigentlich eine gute Figur und setzt zum Großteil auf klassische Adventure-Kost. Doch es gibt auch Neues! So zum Beispiel flexible Lösungswege beim Knobeln. Rätsel können also auf unterschiedliche Arten geknackt werden. Sehr angenehm dabei ist, dass die Herausforderungen nicht einfacher werden. Auch wenn die unterschiedlichen Lösungswege oft nur minimalistischer Natur sind, verstärkt dieser Ansatz dennoch enorm die Dynamik in unserer ganz eigenen Spielerfahrung.

Nach so viel Lob müssen wir (leider) auch auf einige kleine Negativ-Aspekte eingehen. Meist klappen die verschiedenen Herangehensweisen sehr gut, doch in gewissen Spielmomenten können sie auch zum Genickbruch werden. Halten wir uns zu wenig an die eigentlich angedachten Vorgaben Revolution Softwares, so kann unser Spielverlauf auch mal in einer Sackgasse enden. Sehr früh im Abenteuer sollen wir zum Beispiel unseren U-Chip erneuern. Stattdessen entscheiden wir uns dazu, die Piazza auf Herz und Nieren zu prüfen, landen dann schnell in einem Gebäudekomplex, der Teil des weiteren Handlungsverlaufs ist. Das Problem ist nur, wir haben unseren U-Chip noch nicht erneuert. Nun sind wir aber in dem Gebäude gefangen und können weder vor noch zurück. So etwas ist uns im kompletten Spielverlauf zwar "nur" zwei Mal passiert, ärgerlich ist es trotzdem. Häufiges Speichern legen wir euch also ans Herz.

PC Games: Beyong a Steel Sky

Eine weitere Neuerung ist das Universal-Hacking-Tool, mit dem wir diverse Elektronikgeräte hacken und umschalten können. Im Rahmen kleiner Mini-Games lassen sich so Schaltkreise miteinander vertauschen. Eine Tür mit Hand-Scanner verweigert uns den Eintritt? Skandalös, aber kein sonderlich großes Problem. Wir hacken uns einfach via Knopfdruck ganz frech in den Mechanismus der Tür und verschieben die Felder so, dass fortan nur noch Menschen eintreten dürfen, die KEINE Erlaubnis besitzen. Haha, wäre das echte Leben nur so einfach … Das Hacking-Tool fügt sich gut in das Gesamtkonzept des Adventures ein und verleiht ihm einen angenehm frischen Anstrich. Das Knobeln macht also viel Spaß, und auch der Schwierigkeitsgrad ist akzeptabel. Das Abenteuer ist keinesfalls zu leicht, so wie es bei den vielen Telltale-Spielen der Fall ist, ein knallhartes Adventure sollte man sich aber auch nicht erwarten. Und wenn man mal nicht weiter weiß, dann kann man ganz einfach im Menü nach einem kleinen Hinweis fragen.

Die visuelle, auditive und technische Präsentation

Um sich für das Jahr 2020 zu rüsten, setzt Beyond a Steel Sky komplett auf 3D und einen sehr ansprechenden Cel-Shading-Look. Dem gelingt es, die farbenfrohe und überglückliche Stimmung von Union City perfekt einzufangen. Die vielen Hologramm-Werbungen am Piazza, die düsteren und dreckigen Umgebungen in den abgeschiedeneren Teilen der Stadt; jeder Bereich in Beyond a Steel Sky fühlt sich an wie eine interaktive Graphic Novel der Sonderklasse. Die Szenerien erinnert stark an eine Mixtur aus Mad Max und Cyberpunk. Popkulturelle Anspielungen, Referenzen auf alte Revolution-Titel und eine ausgeprägte Liebe zum Detail lassen sich in vielen Szenen erhaschen. In Kombination mit der bereits erwähnten Comic-Präsentation ergibt sich ein sehr ansprechender und stilistisch einzigartiger Look, der uns glaubhaft in die dystopische Zukunftsvision von Australien entführt.

Dave Gibbons hat sich weitaus mehr visuell ausgetobt, als das noch beim Vorgänger 1994 der Fall war. Auch ein überraschend dicker Pluspunkt ist die 3D-Kamera. Durch das Apartment von Graham zu stöbern, ab und an aus den Fenstern zu blicken und sich von der eindrucksvollen Kulisse der Metropole erschlagen zu lassen, hat einen ganz besonderen Charme.

PC Spiele im Test: Beyong a Steel Sky

Die Musik galt bei Beneath a Steel Sky noch als Kritikpunkt, für das neue Abenteuer setzt das Team auf den Komponisten Alistar Kerley, der mit Die Kulissen können durch die Bank überzeugen, ganz besonders die festliche Plattform der 'Ambitionsgala'. Die Kulissen können durch die Bank überzeugen, ganz besonders die festliche Plattform der "Ambitionsgala". Quelle: PC Games wundervollen Klängen stets die richtige Gefühlslage aufbaut. Die Opening Credits oder der Soundtrack im städtischen Museum treiben einem enorm emotionale und motivierende Abenteuer-Melodien in die Ohren, die stark an den Epos Star Wars erinnern. Darüber hinaus finden sich natürlich auch Cyberpunk-Elemente in der Musik – musikalisch also sehr gelungen!

Auch die Vertonung ist auf einem sehr hohen Niveau. Zwar muss man auf Stimmen aus dem Original verzichten, doch durch die Bank konnten uns so gut wie jeder Sprecher und jede Sprecherin überzeugen. Eine deutsche Vertonung soll aufgrund von Corona erst im August als Update folgen. Technisch kann Beyond a Steel Sky zwar überzeugen, jedoch muss man mit einigen Grafikfehlern zurechtkommen. Mal fängt die Kamera die eigentliche Situation nicht richtig ein, an anderer Stelle wirken die Animationen etwas grob und holprig. Das sind jedoch nur Kleinigkeiten, die uns bei so viel Atmosphäre nur wenig gestört haben.

Pflicht für jeden Adventure-Fan

Hat sich die 26 Jahre lange Wartezeit auf einen neuen Teil rund um Robert, Joey und Union City also gelohnt? Definitiv! Das Rätsel-Design ist zwar nicht auf dem Niveau anderer Größen im Genre, doch Neuerungen wie das Universal-Hacking-Tool und die 3D-Kamera wandeln Beyond a Steel Sky in eine einzigartige Spielerfahrung. Der Technik hätte etwas mehr Feinschliff gutgetan, doch der Cel-Shading-Look hilft stark dabei, über einige Makeln hinwegsehen zu können.

Leben in Union City

Das klare Glanzstück des Teams sind aber die schön erzählte Geschichte und – ganz besonders – die spaßigen und charmanten Charaktere, außerdem die Mega-Metropole Union City als Schauplatz. Selbst nach mehreren Tagen Abstand bleiben viele Spielmomente im Kopf, allen voran Joey, einer der spaßigsten Sidekicks der letzten Jahre. Die Präzision, mit der Revolution Software die 1994 erschaffene Spielwelt in die Neuzeit transportiert hat, ist lobenswert. Wer ein sympathisches Adventure der alten Schule mit vielen modernen Elementen gutheißt, der kommt um Beyond a Steel Sky nicht herum.

Beyond a Steel Sky ist seit dem 16. Juli 2020 für den PC erhältlich. Umsetzungen für PS4, Xbox One und Nintendo Switch sollen im Laufe des Jahres folgen.

Meinung & Fazit

Wow! Der Begriff Beneath a Steel Sky war etwas aus der Mode gekommen, um es einmal vorsichtig zu formulieren. Doch nach dem ersten Test muss man sagen, dass es schon lange kein Video-Sppiel mehr gab, das unser Herz so schnell erobert hat. Mit Beyond a Steel Sky hat das Team rund um Cecil und Gibbons nun erfolgreich die Faszination von Titeln wie Monkey Island, Day of the Tentacle und neueren Spielen wie Deponia toll in ein modernes Gewand gehüllt. Besonders der Charme und Witz in jedem Dialog und jedem Spielmoment haben es uns angetan. Wir hoffen wirklich, man muss nicht weitere 26 Jahre auf ein neues Abenteuer in dieser Welt warten – das wäre nämlich eine Schande.

Wer wird Millionär?

Nioh 2 im Test

Zusammenfassung: Team Ninja hat seinen Nachfolger zu Nioh vor einigen Tagen veröffentlicht.. Der Test hat nun viel Zeit in Anspruch genommen, denn dieses Souls-Like Spiel hat es nämlich ordentlich in sich.. Doch – wir haben uns durchgebissen und möchten euch über Nioh 2 erzählen und darüber ob sich ein Kauf des Titels lohnt.

Inhaltsverzeichnis

Eigener Charakter statt fixer Held

Nioh 2 (jetzt bei Amazon bestellen) empfängt euch gleich zu Beginn mit einer großen änderungen. Musstet ihr im ersten Teil noch mit einem vorgefertigten Charakter losziehen, der optisch an Geralt von Riva aus den grandiosen The Witcher Titeln erinnerte, dürft ihr euch im neuen Ableger Nioh 2 von vorne herein in einem ausschweifenden Editor einen personalisierten Charakter erstellen. Ob Weiblich oder Männlich ist dabei euch überlassen. Frisur, Verzierungen und co dürft ihr selbst bestimmen und sind dabei der perfekte Einstieg in Nioh 2.

Games: Nioh 2

Entwickler Team Ninja hat bei der Umsetzung nämlich ordentlich an der Tiefe des Kampfsystem geschraubt. Schon relativ zu Beginn dürft ihr euch nämlich mit den tiefen Talentbäumen auseinander setzen, die euch verschiedene Hiebe und Fähigkeiten freischalten lassen. Darunter auch besondere Fähigkeiten, die euch selbst in einen Dämon (Yokai) verwandeln lassen. Das wird relativ schnell wichtig, besitzen manche Gegner besondere Schwächen, die von euch herausgefunden werden sollten und dann genutzt werden können.

Steile Lernkurve

Schwächen sind besonders wichtig – denn die Lernkurve von Nioh 2 zieht Steil an. Mit anderen Worten werdet ihr damit leben müssen oft das Leben zu lassen. Immerhin – es gibt viele Schreine die euch sicherstellen, dass ihr immer wieder in der nähe erscheint und relativ schnell einen neuen Versuch starten könnt. Das gilt für Bosse, aber auch für normale Gegner – denn schon normale Gegner können euch mit 2 Schlägen ins Jenseits schicken.

Damit das nicht passiert ist sehr viel Geschick notwendig. So müsst ihr nicht nur relativ komplexen Angriffsmustern ausweichen und dabei die Millisekunden an Angriffslücken entdecken, sondern auch darauf achten das euer Gegner nicht bestimmte Fähigkeiten einsetzt. So können manche Gegnerarten kurz vor ihrem Ableben in eine Art Wut verfallen, bei der nicht mal mehr euer Block hilfreich ist. Da hilft nur noch die Flucht, denn die Wut ist zeitlich begrenzt, lässt nach und gibt euch dann die Gelegenheit zum endgültigen Angriff anzusetzen.

Spielberichte: Nioh 2

Noch mehr gilt das bei Bossen, die mitunter sehr große Lebensbalken besitzen können und euch mit sehr komplexen Angriffsmustern unter Druck setzen. Hier gilt es durch viel Fleiss und Übung nicht nur die Muster zu erkennen, sondern gleichzeitig in den Phasen auch die Schwächen herauszufinden um wenigstens vergleichsweise viel Schaden anzurichten.

Unterm Strich ist die Lernkurve jedoch so Steil, dass ihr sehr oft sterben werdet und sicherlich auch Fluchen werdet. Das sollte euch vor Kauf bewusst sein – heisst jedoch nicht schlechtes denn Nioh 2 bleibt immer Fair und lässt euch die Chance jeden Kampf mit Erfahrung zu meistern. Und es ist ein wirklich befridigendes Gefühl, mit der Zeit einen größeren Teil der Gegnerarten zu kennen und für jeden die Passende Strategie zu haben und so auch heikle Situationen ohne Tod zu meistern.

Video-Trailer

Umsetzung und Technik

Bezüglich Gegnerdesign, Fähigkeiten und Freiheit macht Nioh 2 einen großen Schritt gegenüber seinem Vorgänger. Man kommt wirklich sehr nahe an die Erfahrung eines From Software Titels heran – ganz reicht das gebotene zur Augenhöhe jedoch nicht. So lässt sich Nioh 2 gut mit Sekior vergleichen, dass dank Greifharken und grandiosem Leveldesign einfach die Nase vorn hat. Allerdings sprechen wir hier einfach von der Gesamtinterpreation, was die Qualitäten von Nioh 2 nicht mindern soll und defentiv für Anhänger von „Souls Like Spielen“ ein neuer Geheimtipp sein sollte.

Auch Technisch liefert Team Ninja mit Nioh 2 ab. Optisch sehen vor allem die Kämpfe wirklich sehr gelungen aus. So erfreuen sich die Verwandlungen und Fähigkeiten an toll ausschauenden Partikeleffekten, was mitunter ein Lichterfeuerwerk auf dem Bildschirm erzeugen kann. Darüber hinaus glänzt das Charakter und Gegner Design mit hohe Qualität und vielen Details. Etwas neutralisiert wird der Lob durch das Design der Level – denn hier wiederholen sich Elemente, zeigen sich Oft Grau in Grau und lassen Weitblicke vermissen, die optische Highlights erzeugen.

Technisch läuft darüber hinaus nicht alles ganz rund. So könnt ihr grundlegend zwischen 3 Grafik-Modi wählen, die euch mehr FPS, mehr Grafik oder einen Ausgleich zwischen beiden ermöglichen. Aber selbst im „Action-Modus“ – dem FPS Modi kann es zu kleineren Einbrüchen der Framerate kommen.

Adventure Games: Nioh 2

Fazit

Nioh 2 erweitert den ersten Teil an vielen Stellschrauben und zeigt sich deutlich komplexer. Grafisch entwickelt man sich weiter, bietet größere Areale, mehr Freiheit, tiefgehende Kämpfe und vor allem Bosse. Entwickler Team Ninja gelingt es auf diese Art sich sehr nahe an die berühmten From Software Spiele heranzutasten, scheitert aber letztlich an Details die bei From Software Spielen immer bis ins kleinste perfekt ausgearbeitet sind. Nioh 2 lässt vor allem bei dem Weltdesign vieles vermissen, was From Software Titel so einzigartig macht.

Auf der anderen Seite liefert man euch das Muster von From Software Titeln, auf erfreulich hohem Niveau. Wer mit Sekiro schon lange durch ist, bekommt mit Nioh 2 nun einen Titel, der durchaus Potential besitzt, euch über zahlreiche Stunden zu unterhalten. Aber eben auch zu Frusten – und Unterhaltung und Frust kommen bei Nioh 2 – wie bei jedem From Software Titel – bekanntlich immer gemeinsam.

Wer richtig Lust hat sich in ein komplexes und weitreichendes Kampfsystem zu denken, dabei in Sachen vielfallt bezüglich weltlicher Darstellung abstriche machen kann, der dürfte bei Nioh 2 sehr viel Spaß finden.

Kaufempfehlung: Ja – Greift zu wenn ihr ein richtig schweres Spiel erleben wollt – Nioh 2 jetzt kaufen!

Wer wird Millionär?

Death Stranding im Test

Zusammenfassung: Survival-Spiele die in einer apokalyptischen Welt spelen gab es in den letzten Jahren schon einige. Umso gespannter konnte man auf Death Stranding sein. Wir haben das Game von Kojima getestet. Alle Informationen dazu im folgenden Artikel – viel Spaß beim lesen.

Inhaltsverzeichnis

Von der Stange oder doch der große Wurf?

Hideo Kojima ist wieder da! Mit Death Stranding meldet er sich zurück – nun allerdings eigenständiger. Neue Technik, mehr Möglichkeiten lassen Death Stranding bislang zum aufwendigsten Kojima Titel mutieren. Doch kann der Titel den großen Erwartungen entsprechen oder ist es am Ende doch nur ein Videospiel von der Stange? Wir konnten Death Stranding zum Launch spielen und sind nun soweit, dass wir einen Test verfassen können.

Survival Games: Death Stranding

Die Welt der toten bricht in die Lebende

Death Stranding spielt in der Rahmenhandlung einer Apokalyptischen Welt. In einer anfänglich nicht näher beleuchteten Katastrophe wird uns erklärt, dass die Welt der Toten irgendwie in die Welt der Lebenden eingebrochen ist. Mit diesem Bruch veränderten sich auch viele physikalische Dinge und Materie hatte ganz neue Eigenschaften. Als Beispiel sei der Regen erwähnt, der Dinge die er berührt umgehend deutlich Altern lässt.

Allgemein gibt sich das Spiel sehr mystisch und spricht über zahlreiche kuriose Phänomene, die man als einsteigender Spieler erst einmal verstehen muss. Blöd nur – Spielbewegend ist das kaum – denn so geheimnisvoll die Geschichte sich auch gibt, so einfach scheint das Spielprinzip.

Paketbote auch Online

Hat man die ultra langen Sequenzen angeschaut startet irgendwann das eigentlich Gameplay. Hat man Hideo Kojima’s Metal Gear Solid gespielt, fühlt man sich gleich heimisch. Wie schon in Metal Gear seid ihr auf ziemlich weitläufigen Arealen unterwegs und müsst schauen, dass ihr irgendwelche Schleichpfade entdeckt, die euch vor den Vielfälltigen Gefahren bewahren. Neben zahlreichen menschlichen Gegnern, warten da auch die gefahren des Todes – die für uns als Spieler nicht auf den ersten Blick sichtbar sind und genauere Aufmerksamkeit benötigen.

Eure hauptsächliche Aufgabe ist es als Paketbote Waren von A nach B zu bringen. Das spannende dabei sind eure Möglichkeiten. Ihr könnt offensiv vorgehen und mit Waffen um euch schießen. Ihr könnt aber auch einfach schleichen, Tricks und Hilfsmittel nutzen.

Spannend wird das Spiel dank der Online-Komponennte. Die sorgt dafür das wir Hilfsmittel anderer Spieler nutzen können, sobald wir ein Gebiet mit der Internetcommunity verbunden haben. Dass wir das ganze erst verbinden müssen soll einfach vorbeugen, dass Death Stranding mit der Zeit nicht zu einfach wird.

Spielbericht Death Stranding

Ein Zirkus voller Möglichkeiten

Das Spannende ist, dass ihr dutzende Möglichkeiten habt um eine Aufgabe abzuschließen. Vor allem dann, wenn ihr auch auf Hilfsmittel wie Leitern und co zurückgreift. Dieses Bauen von Hilfsmitteln wie Leitern und Brücken ist ohnehin etwas sehr Motivierendes. Nach und nach können wir die Wildnis für uns erobern, die Areale dank Motorad schneller abarbeiten, Geheimnisse suchen und uns immer wieder auf die Suche nach neuen Aufgaben machen.

Spannend ist auch die ständig wechselnde Atmosphäre. Dadurch, dass man ständig dem Unsichtbaren Tod ausgeliefert ist, achtet man umso mehr auf jeden Schritt den man macht. Dass die Atmosphäre sich so dicht aufbaut schafft Kojima ein weiteres Mal in sehr emotionalen Zwischensequenzen, mit denen Kojima auf Hollywood Prominenz setzt.

Video

Technisch eine Wucht

Aber auch dass Hideo Kojima auf Technik der Kollegen von Guerrilla Games zurückgreifen darf, trägt viel zur Atmosphäre von Death Stranding bei. Death Stranding ist optisch wirklich eine Wucht. Nicht nur dass die Zwischensequenzen unheimlich Detailliert sind und wundervolle Panoramen und Special-Effects abbilden, sind auch die weitläufigen Areale die wir Frei erkunden können optisch immer wieder eine Wucht!

Kommen wir dann mal in Todeszonen und zünden die zahlreichen Partikeleffekte, sieht Death Stranding noch fantastischer aus. Death Stranding ist ohne wenn und aber eines der schönsten PlayStation 4 Spiele, dass bislang veröffentlicht wurde!

News zu Death Stranding

Geheimnissvoll bis zum Schluss

Die Story von Death Stranding bleibt Geheimnisvoll bis zum Schluss. Natürlich wolllen und dürfen wir nicht Spoilern, weshalb ihr die vielen Details wohl selbst erleben müsst. Jedenfalls solltet ihr offen für ziemlich verrückte Story-Lines sein, denn Death Stranding macht es den Einsteiger nicht leicht. Wohl bewusst. Man spricht von Dooms und anderen Dingen, die man nicht auf Anhieb versteht.

Lässt man sich jedoch auf die Story ein und hinterfragt nicht jede Kleinigkeit direkt, kann man sich durchaus in diese Welt verlieren, die Hideo Kojima hier in harter Arbeit mit einem großen Team erschaffen hat.

Death Stranding testen

Fazit

Death Stranding ist ein weiterer Meilenstein für die PlayStation 4 und führt mal wieder zu Tage, was talentierte Game Designer, mit einem motivierten Team und etwas Freiheit, zustande bringen können. Death Stranding ist alles andere als ein Spiel von der Stange und bringt viele eigenwillige Elemente mit. Ob man alle mag oder nicht, ist wohl eine andere Frage. Man kann Sony jedenfalls nicht vorwerfen, dass man nicht auch „Andersartigkeit“ fördert. Und hier hat Hideo Kojima großes geleistet – auch wenn die Gameplay-Passagen eine gewisse Handschrift tragen und an Metal Gear erinnern.

Viele werden Death Stranding aber vermutlich schon allein aufgrund der gigantischen Optik bewundern. Death Stranding sieht wirklich fantastisch aus und das sowohl in den Zwischensequenzen, als auch im Spiel.

Wer wird Millionär?

Vorschau auf Resident Evil 2

Zusammenfassung: Nachdem Capcom mit dem großartigen Resident Evil 7 endlich wieder zum packenden und spannenden Survival-Horror zurückgefunden hat, widmen sich die Japaner mit dem Remake von Resident Evil 2 einem Klassiker, der nicht umsonst zu den beliebtesten Titeln innerhalb der Reihe zählt. 

Inhaltsverzeichnis

Alt trifft neu

Während man sich bei der aufwendigen Restaurierung von Resident Evil auf dem Gamecube trotz deutlicher Verbesserungen bei der Technik und leicht erweiterten Arealen hinsichtlich Design sowie Spielmechanik immer noch sehr nah an der Vorlage bewegte, krempelt Capcom das Remake von Resident Evil 2 deutlich mehr um: Anstatt an vorberechneten Schauplätzen mit festen Kameraperspektiven und der klassischen Panzersteuerung des Originals festzuhalten, schlägt man sich jetzt in der Schulteransicht und Echtzeitgrafik durch Raccoon City. Schon alleine durch diesen Umstand unterscheidet sich die Neuauflage klar vom Original und dem Remake des ersten Teils. Hinzu kommen weitere mechanische Modernisierungen, die seit den Revelations-Ablegern Einzug in die Serie gehalten haben. So ist es zum Glück auch hier möglich, dass man sich während des Schießens gleichzeitig bewegen kann.

PC Spiele im Test: Resident Evil 2

Generell zählt die überarbeitete Steuerung zu den Stärken und fühlt sich einfach erfreulich rund an. Wird man von einem Zombie gepackt und hat Granaten oder ein Messer zur Hand, darf man außerdem automatische Verteidigungsoptionen anwenden, bevor sich die fauligen Zähne ins Fleisch bohren. Im Original war das noch nicht möglich, in späteren Teilen und Neuauflagen dagegen schon.

In anderen Bereichen bleibt man dagegen traditionell: Zwar benötigt man keine Farbbänder mehr und es gibt automatische Checkpunkte, doch wer seinen Spielstand manuell sichern möchte, muss erneut eine gute, alte Schreibmaschine besuchen. Beim Inventarmanagement bleibt im Prinzip auch alles beim Alten, da man zähneknirschend mit dem begrenzten Platz leben und all den aufgesammelten Krempel wie Waffen, Munition, Schlüssel, Heilkräuter oder andere Gegenstände folglich wieder in den verteilten Kisten zwischenlagern muss. Im Kampf fällt auf, dass manche Gegner seltsamerweise etwas mehr einstecken können als ihre untoten Zeitgenossen – selbst Kopfschüsse. Zudem werden die Korridore schnell wieder mit neuen Zombies aufgefüllt, denen man oft nur schwer ausweichen kann. Eine Begegnung der besonderen Art stellt wieder die Konfrontation mit Mr.X bzw. dem unkaputtbaren Tyrant T-103 dar, der gerne mal spontan durch Wände bricht und sich in bester Terminator-Manier an die Fersen des Spielers heftet. Zwar verliert er mit der Zeit seinen Schrecken, nicht aber den Respekt, denn jeder nähere Körperkontakt endet in der Regel äußerst schmerzhaft und erfordert eine Behandlung mit Kräutern oder dem Heilspray.

Test von Resident Evil 2

Aus vier mach zwei

Bot das Original dank zwei Kampagnen mit jeweils einem alternativen „B-Durchlauf“ insgesamt vier mehr oder weniger verschiedene Abenteuer, wird das Remake nur noch zwei separate Kampagnen enthalten. Dort kreuzen sich zwar immer wieder die Wege von Leon und Claire, aber beide werden auch in separaten Arealen unterwegs sein oder jeweils auf andere Probleme treffen. Das zeigte beim Anspielen z.B. gleich zu Beginn im Parkhaus: Während Leon problemlos ein verschlossenes Tor passieren und zusammen mit seiner Begleiterin Ada die Kanalisation von Raccoon City unsicher machen kann, muss sich Claire erst auf die nervenaufreibende Suche nach einer passenden Schlüsselkarte begeben, um die Barriere zu überwinden und der entführten Sherry Birkin zur Hilfe zu eilen. Genau wie beim GameCube-Remake des ersten Teils wird man darüber hinaus Momente erleben, die es im Original entweder gar nicht gab oder dort noch völlig anders abliefen. Gut so, denn selbst wer den Klassiker aus dem Jahr 1998 in- und auswendig kennt, bekommt trotz vieler Parallelen nicht selten das Gefühl, hier ein komplett neues Spiel zu erleben, in dem man zusätzliche Dinge entdeckt und mitunter sogar vor ganz frische Herausforderungen gestellt wird.

Video

Neues Hacking-Werkzeug

So darf man hier z.B. in ausgewählten Abschnitten nicht nur Sherry, sondern auch die mysteriöse Ada Wong selbst steuern, die sich mit ihrem Hightech-Werkzeug namens EMF Visualizer in elektronische Systeme wie Lüfteranlagen hacken und sogar verborgene Kabel sichtbar machen kann. Hier werden leichte Erinnerungen an den Scanner aus Resident Evil Revelations wach und leider sorgt die Mechanik auch hier eher für ein gelangweiltes Gähnen, weil man gefühlt immer die gleichen kinderleichten Aktionen durchführt. Erst in Kombination mit Zeitdruck innerhalb einer dramatischen Situation gewinnt der Einsatz des Hacking-Tools etwas an Reiz, doch bilden solche Momente bisher noch die Ausnahme. Daher ist es gut, dass sich die Spielzeit mit Ada vermutlich in Grenzen halten wird und sowohl Leon als auch Claire weiterhin mit anspruchsvolleren Rätseln im typischen Resi-Stil konfrontiert werden, bei denen Gegenstände gefunden und kombiniert, die Umgebung manipuliert oder kreative Schlösser geknackt werden müssen.

Spieletipps zu Resident Evil 2

Schaurige Kulisse

Technisch erstrahlt das Remake in einem neuen Glanz: Capcom schafft es, die vorberechneten Bilder der Schauplätze von damals hervorragend in die neue 3D-Kulisse zu übertragen. Zum einen ist der Wiedererkennungseffekt hoch, doch sorgt zusammen mit den hochgeschraubten Details vor allem die atmosphärische Beleuchtung dafür, dass die vielen Gänge und Räume hier noch schauriger wirken als beim Original. In Kombination mit dem düsteren Soundtrack entsteht so ein großartiges Horror-Ambiente. Schön wäre es sicherlich, wenn man Resident Evil 2 optional auch in der Ego-Ansicht und im Idealfall sogar mit VR-Unterstützung erleben dürfte, denn der siebte Teil war eine herrlich-intensive Erfahrung. Doch auch am Fernseher kommt der Survival Horror klasse zur Geltung, der vor allem die ersten Teile der Reihe ausgezeichnet hat.

PC Games im Test

Fazit

Resident Evil 2 zählt zu meinen absoluten Lieblingen innerhalb der Reihe! Entsprechend gespannt, aber auch ein wenig besorgt war ich über Capcoms Pläne für ein Remake. Schon das erste kurze Anspielen auf der E3 hat mich positiv gestimmt, doch jetzt kann ich endgültig aufatmen: Den Japanern scheint es zu gelingen, Tradition und Moderne sinnvoll in der Neuauflage zu verknüpfen! Das manchmal etwas zu begrenzte Inventar sorgt zwar weiterhin für Frust und überflüssige Wege, doch wird man dafür mit einer packenden Atmosphäre, stimmungsvollen Schauplätzen sowie der richtigen Mischung aus Horror, Rätseln und Action entschädigt. Besonders freut mich, dass das Spiel nicht nur technisch modernisiert, sondern auch inhaltlich erweitert und verändert wird. Dadurch fühlt sich die Rückkehr nach Raccoon City selbst für Kenner des Originals angenehm frisch an.

Wer wird Millionär?

Warum echt, wenn es auch viel billiger geht?

Die Schaufenster von Juwelieren funkeln und glitzern nur so von wunderschönen Schmuckstücken, darunter auch Uhren und beim Juwelier Ihres Vertrauens finden Sie nur Markenware deren Preise für einen Otto Normalverbraucher ein großes Loch in den Geldbeutel reißen würden bei einem Kauf.

Wenn Sie sich trotzdem eine schöne Uhr kaufen möchten, nur nicht dafür Ihre gesamten Ersparnisse in den Sand werfen wollen, dann sind Replica Uhren genau das wonach Sie suchen. Replica Uhren sind exakte Kopien von gewissen Markenuhren die in Hongkong produziert werden. Diese Imitate Uhren erhalten Sie um einen Bruchstück des Preises, den Sie für eine echte Markenuhr bezahlen würden und erhalten trotzdem in etwa die gleiche Qualität. Wenn wir uns ehrlich sind, bezahlen Sie bei allen Markenprodukten zu etwa 50 Prozent den Namen der Marke und nicht für die Qualität des Produkts.

Bei Imitate Uhren ist das eben genau der Fall, die Marke ist nicht die gleiche, aber Sie erhalten eine Makellose Kopie der Uhr ihrer Träume. Hier auf watchcopy bieten wir eine breite Variation an nachgemachten Marken und Modellen vor die Sie zu einem unschlagbaren Preis kaufen. Wir bieten Ihnen wunderschöne Rolex, Breitling, Hublot Nachbaumodelle an die Sie sich bequem nach Hause liefern lassen können. Replica Uhren finden Sie in Geschäften auf der Straße nicht, da die Juweliere Ihren Ruf nicht verlieren wollen. Imitate Uhren sind aber nichts wofür man sich als Konsument schämen sollte! Eine nachgemachte Uhr ist nur der Wunsch Qualitätsware um einen realen Preis zu kaufen, anstatt sein Geld in einen Markennamen zu pulvern wofür man nichts erhält.

Die Qualität von nachgebauten Uhren war früher nicht so qualitativ hochwertig und man konnte Fälschungen leicht vom Original unterscheiden, allerdings werden die Kopien von Jahr zu Jahr besser, heutzutage kann man eine nachgemachte Uhr vom Original nur mehr mit professionell geschulten Augen unterscheiden. So genau kann außerdem auch niemand schauen, außer Sie werden gerade danach gefragt, wenn Sie ihre nachgemachte Uhr am Handgelenk tragen.

Falls wir Sie jetzt schon überzeugt haben sich eine nachgemachte Uhr zu kaufen, dann sehen Sie sich doch in unserem Shop unter watchcopy.pw um, dort finden Sie eine breite Palette an nachgemachten Marken und Modellen zu einem fairen Preis und einer Qualität, die sogar den Juwelier Ihres Vertrauens von ihrer Echtheit überzeugen könnte. Zögern Sie nicht länger und lassen Sie sich bei weiteren Fragen über unser Kontaktformular beraten, wir stehen Ihnen bei ihrem Kauf gerne zur Seite und helfen Ihnen weiter.

Unsere nachgebauten Uhren sind nicht zu schlagen!

Wer wird Millionär?

The Elder Scrolls Online: Elsweyr im Test

Zusammenfassung: Statt finsterer Daedra fallen machthungrige Drachen über die Heimat der Khajiit her. Dass Nekromanten auch Helden sein können, beweisen wir beim Kampf gegen die Schuppenmonster, eine finstere Ursupatorin und reichlich andere Bösewichte.

Inhaltsverzeichnis

Drachen? Nicht nur bei GoT

Lautes Brüllen dröhnt über ein karges, von Felsen umgebenes Plateau, ein rotschuppiger Drache landet mit mächtigem Flügelschlag und peitscht uns eine Staubwolke ins Gesicht. Zur Begrüßung fackelt er erstmal das Areal vor sich mit einem Flammenstrahl ab, wir hechten eilig aus dem brennenden Bereich und revanchieren uns mit einem Flächenschadeneffekt. Schnell noch ein Sprengskelett auf den Drachen hetzen, dann einige Blitze aus unserem Zerstörungsstab, wieder ein Sprung zur Seite – verflixt, zu weit! Der Drache donnert uns seinen Schwanz ins Gesicht, wir landen betäubt im Staub.

The Elder Scrolls online: Elsweyr kaufen

Mehrere vom Drachen beschworene Flammen-Atronache sehen in uns leckeres Futter, schnell aufstehen, hochheilen, Knochenrüstung erneuern. Alles blitzt und blinkt um uns, während auch andere Helden den Drachen mit allem beharken, was sie aufbieten können. Endlich ist unsere ultimative Fähigkeit bereit, unser mächtiger Eiskoloss gibt dem angeschlagenen Drachen mit geballten Fäusten donnernd den Rest – selten fühlte sich ein Sieg so verdient an! Doch schmissige Kämpfe gegen in der offenen Welt umherstreunende Drachen sind nur ein Grund, warum das bisher beste Kapitel von ist.

Du willst es spielen? Gleich bei Amazon bestellen und morgen loslegen für PC (59,99 EUR) und PS4 (59,99 EUR).

Abwechslung und alte Bekannte

In der Heimat der Khajiit bekommen wir nämlich nicht einfach nur ein neues Questgebiet geliefert, sondern einen lebendig wirkenden Landstrich, in dem von der Optik bis zur Hintergrundmusik einfach alles zueinander passt. Schon allein die Gestaltung erfreut das Entdeckerherz: Reisen wir von Norden nach Süden, wandelt sich die felsig-karge Steppenumgebung langsam zu einer üppig grünen Waldlandschaft, garniert mit verfallenen Tempelruinen in fernöstlichem Stil.

Spieletest The Elder Scrolls online: Elsweyr

In den Siedlungen waschen Bürger ihre Wäsche oder vertrödeln den Tag, außerhalb entdecken wir an der Leiche eines glücklosen Reisenden nagende Raubvögel oder einen zwischen Felsen versteckten Schrein. Elsweyr wirkt auf alle, die sich die Zeit nehmen wollen, durch die in Ruinen, Erzählungen und Kunstwerken greifbare Erinnerung an die reichhaltige Geschichte der Khajiit und die entspannte Lebensphilosophie der Bewohner.

Abseits der Hauptquest, bei der wir uns ganz der Rettung des von Drachen, Untoten und der Ursupatorin Euraxia gebeutelte Elsweyr verschreiben, wartet ein ganzer Berg Aufgaben auf uns. Mal helfen wir dem trottelig-liebenswerten Nord-Botschafter dabei, gute Beziehungen zu den Khajiit herzustellen, mal suchen wir für die Besitzerin einer Tierschau ihre schlimmste Bestie oder brechen im Oceans-Eleven-Stil in eine Schurkenfestung ein. Besonders die vielfältigen Bürger aus mehreren Khajiit-Untergattungen und deren spezielle Weltsicht bereichern jede der kleinen und großen Geschichten. Als besonderen Bonus gibt's als Belohnung für den Abschluss der Hauptquest sogar ein nagelneues Zuhause in einem verfallenen Tempel!

Die ESO-typisch vollvertonten Quests präsentieren uns erfreulich oft eine ungewöhnliche oder überraschende Lösung und machen Lust auf mehr – selbst nachdem die letzte Aufgabe erfüllt ist. Altspieler treffen zudem auf einige liebgewonnene Bekannte wie Razum-dar oder den charmanten Schurken Jakarn. Ein weiteres Highlight ist die Hintergrundgeschichte des skurrilen Ritters Cadwell aus dem Tutorial des Hauptspiels, der bei der Befreiung Elsweyrs eine wichtige Rolle spielt und während der Questreihe durch seine verwirrte Art für reichlich Lacher sorgt.

Trailer

Drachen bis zum Umfallen

Solltet ihr als Skyrim-Fans ESO wegen Drachenmangel boykottiert haben, gibt es nun wirklich kein Argument mehr, das MMORPG zu meiden – denn wir bekommen es reichlich mit Drachen zu tun! Starten wir mit einem neuen Charakter ins Elsweyr-Spielvergnügen, kämpfen wir bereits im gebietsspezifischen Tutorial gegen eines der feuerspuckenden Biester.

Im freien Gelände streifen ebenso wilde Drachen umher, die wir wie bei den Dolmen des Hauptspiels oder den Kluft-Geysiren im Summerset-Kapitel gemeinsam mit anderen Spielern ausrotten. Richtig gut: Kämpfen bereits andere Spieler gegen einen Drachen, verändert sich das entsprechende Symbol auf der Karte und wird mit zwei gekreuzten Schwertern unterlegt. So seht ihr sofort, wo ihr euch einem Kampf anschließen könnt!

Spiele Klassiker The Elder Scrolls online: Elsweyr

Gleich drei mächtigen Drachen stehen wir in der neuen Zwölf-Spieler-Prüfung Sonnspitz gegenüber. Die haben sich nämlich in einem Kloster festgesetzt und terrorisieren die dortigen Glaubensdiener. Eingespielte Raidgruppen fräsen sich trotz ihrer fliegenden Gegner routiniert durch den Standardmodus, herausfordernder wird es erst mit den Hardmodes und Extra-Erfolgen der Bosse.

Einzelspieler freuen sich über sechs einzigartige und durch Bauten und Beleuchtung toll in Szene gesetzte Gewölbe, sechs Weltbosse und zwei neue, teils erfreulich knackige offene Verliese, deren Endbosse es in sich haben. Einziges Manko: Verglichen mit anderen Gebieten gibt es etwas wenig Teleportschreine, was gerade im gebirgslastigen Abschnitt von Elsweyr die Wege etwas unübersichtlich gestaltet. Aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau!

Ein Nekromant für alle Fälle

Die Nekromanten sind die insgesamt sechste Klasse in The Elder Scrolls Online, und sie drehen im Kampf so richtig auf: Wir hetzen für kurze Zeit herbeigerufene Sprengskelette und Skelettmagier auf Gegner, lassen einen Friedhof samt Grabsteinen als Flächeneffekt entstehen, schleudern leuchtende Schädel durch die Luft und entfesseln einen mächtigen Eiskoloss.

Im Gegensatz zu anderen Caster-Klassen ist der Nekromant schon im niedrigen Levelbereich durch potente Heilfähigeiten und seine Knochenrüstung erfreulich standfest. Passen uns die ursprünglichen Magicka-Ausrichtungen einzelner Fähigkeiten nicht, entwickeln wir sie zur PvP-freundlichen Ausdauer-Variante mit Giftschaden weiter.

PC games The Elder Scrolls online: Elsweyr

Dank der passiven Fähigkeiten und hilfreichem Geist-Begleiter fehlt es dem Nekromanten-Heiler nicht an Mana und Gruppenheilungspotential, der Nekromanten-Tank nutzt Schadensvermeidungseffekte und verwandelt sich in einen ebenso widerstandsfähigen wie eindrucksvollen Skelettriesen. Besonderes Schmankerl: Während der Hauptquestreihe bekommen wir gleich live mit, was es bedeutet, wenn ein Gegner diesen mächtigen Tankskill beherrscht!

Den meisten Spaß macht das Effektgewitter aber in einer Gruppe aus mehreren Nekromanten mit unterschiedlichem Spielschwerpunkt. So viele explodierende oder zaubernde Untote sieht man schließlich nicht oft auf einem Bildschirm.

Tipps für The Elder Scrolls online: Elsweyr

Je mehr Feinde, desto besser: Viele Nekro-Fähigkeiten profitieren von einer Menge getöteter Gegner, da wir aus deren Leichen frisches Mana und verbrauchte Lebenspunkte schöpfen oder bestimmte Fähigkeiten mit Leichenverbrauch verstärken. In friedlichen Siedlungen sollten wir allerdings keine Skelettbegleiter auspacken. Die Bewohner rufen sonst voller Angst die Wache und wir werden unser sauer verdientes Gold in Form von Bußgeldern wieder los.

Also Nekromanten, Drachen, fantastische Quests und eine Landschaft, die zum Erkunden einlädt. Unterm Strich macht Elsweyr wahnsinnig viel richtig. Wir sind gespannt, ob Zenimax das in kommenden Addons noch toppen kann.

Wer wird Millionär?