Games Spielberichte

Nioh 2 im Test

Zusammenfassung: Team Ninja hat seinen Nachfolger zu Nioh vor einigen Tagen veröffentlicht.. Der Test hat nun viel Zeit in Anspruch genommen, denn dieses Souls-Like Spiel hat es nämlich ordentlich in sich.. Doch – wir haben uns durchgebissen und möchten euch über Nioh 2 erzählen und darüber ob sich ein Kauf des Titels lohnt.

Inhaltsverzeichnis

Eigener Charakter statt fixer Held

Nioh 2 (jetzt bei Amazon bestellen) empfängt euch gleich zu Beginn mit einer großen änderungen. Musstet ihr im ersten Teil noch mit einem vorgefertigten Charakter losziehen, der optisch an Geralt von Riva aus den grandiosen The Witcher Titeln erinnerte, dürft ihr euch im neuen Ableger Nioh 2 von vorne herein in einem ausschweifenden Editor einen personalisierten Charakter erstellen. Ob Weiblich oder Männlich ist dabei euch überlassen. Frisur, Verzierungen und co dürft ihr selbst bestimmen und sind dabei der perfekte Einstieg in Nioh 2.

Games: Nioh 2

Entwickler Team Ninja hat bei der Umsetzung nämlich ordentlich an der Tiefe des Kampfsystem geschraubt. Schon relativ zu Beginn dürft ihr euch nämlich mit den tiefen Talentbäumen auseinander setzen, die euch verschiedene Hiebe und Fähigkeiten freischalten lassen. Darunter auch besondere Fähigkeiten, die euch selbst in einen Dämon (Yokai) verwandeln lassen. Das wird relativ schnell wichtig, besitzen manche Gegner besondere Schwächen, die von euch herausgefunden werden sollten und dann genutzt werden können.

Steile Lernkurve

Schwächen sind besonders wichtig – denn die Lernkurve von Nioh 2 zieht Steil an. Mit anderen Worten werdet ihr damit leben müssen oft das Leben zu lassen. Immerhin – es gibt viele Schreine die euch sicherstellen, dass ihr immer wieder in der nähe erscheint und relativ schnell einen neuen Versuch starten könnt. Das gilt für Bosse, aber auch für normale Gegner – denn schon normale Gegner können euch mit 2 Schlägen ins Jenseits schicken.

Damit das nicht passiert ist sehr viel Geschick notwendig. So müsst ihr nicht nur relativ komplexen Angriffsmustern ausweichen und dabei die Millisekunden an Angriffslücken entdecken, sondern auch darauf achten das euer Gegner nicht bestimmte Fähigkeiten einsetzt. So können manche Gegnerarten kurz vor ihrem Ableben in eine Art Wut verfallen, bei der nicht mal mehr euer Block hilfreich ist. Da hilft nur noch die Flucht, denn die Wut ist zeitlich begrenzt, lässt nach und gibt euch dann die Gelegenheit zum endgültigen Angriff anzusetzen.

Spielberichte: Nioh 2

Noch mehr gilt das bei Bossen, die mitunter sehr große Lebensbalken besitzen können und euch mit sehr komplexen Angriffsmustern unter Druck setzen. Hier gilt es durch viel Fleiss und Übung nicht nur die Muster zu erkennen, sondern gleichzeitig in den Phasen auch die Schwächen herauszufinden um wenigstens vergleichsweise viel Schaden anzurichten.

Unterm Strich ist die Lernkurve jedoch so Steil, dass ihr sehr oft sterben werdet und sicherlich auch Fluchen werdet. Das sollte euch vor Kauf bewusst sein – heisst jedoch nicht schlechtes denn Nioh 2 bleibt immer Fair und lässt euch die Chance jeden Kampf mit Erfahrung zu meistern. Und es ist ein wirklich befridigendes Gefühl, mit der Zeit einen größeren Teil der Gegnerarten zu kennen und für jeden die Passende Strategie zu haben und so auch heikle Situationen ohne Tod zu meistern.

Video-Trailer

Umsetzung und Technik

Bezüglich Gegnerdesign, Fähigkeiten und Freiheit macht Nioh 2 einen großen Schritt gegenüber seinem Vorgänger. Man kommt wirklich sehr nahe an die Erfahrung eines From Software Titels heran – ganz reicht das gebotene zur Augenhöhe jedoch nicht. So lässt sich Nioh 2 gut mit Sekior vergleichen, dass dank Greifharken und grandiosem Leveldesign einfach die Nase vorn hat. Allerdings sprechen wir hier einfach von der Gesamtinterpreation, was die Qualitäten von Nioh 2 nicht mindern soll und defentiv für Anhänger von „Souls Like Spielen“ ein neuer Geheimtipp sein sollte.

Auch Technisch liefert Team Ninja mit Nioh 2 ab. Optisch sehen vor allem die Kämpfe wirklich sehr gelungen aus. So erfreuen sich die Verwandlungen und Fähigkeiten an toll ausschauenden Partikeleffekten, was mitunter ein Lichterfeuerwerk auf dem Bildschirm erzeugen kann. Darüber hinaus glänzt das Charakter und Gegner Design mit hohe Qualität und vielen Details. Etwas neutralisiert wird der Lob durch das Design der Level – denn hier wiederholen sich Elemente, zeigen sich Oft Grau in Grau und lassen Weitblicke vermissen, die optische Highlights erzeugen.

Technisch läuft darüber hinaus nicht alles ganz rund. So könnt ihr grundlegend zwischen 3 Grafik-Modi wählen, die euch mehr FPS, mehr Grafik oder einen Ausgleich zwischen beiden ermöglichen. Aber selbst im „Action-Modus“ – dem FPS Modi kann es zu kleineren Einbrüchen der Framerate kommen.

Adventure Games: Nioh 2

Fazit

Nioh 2 erweitert den ersten Teil an vielen Stellschrauben und zeigt sich deutlich komplexer. Grafisch entwickelt man sich weiter, bietet größere Areale, mehr Freiheit, tiefgehende Kämpfe und vor allem Bosse. Entwickler Team Ninja gelingt es auf diese Art sich sehr nahe an die berühmten From Software Spiele heranzutasten, scheitert aber letztlich an Details die bei From Software Spielen immer bis ins kleinste perfekt ausgearbeitet sind. Nioh 2 lässt vor allem bei dem Weltdesign vieles vermissen, was From Software Titel so einzigartig macht.

Auf der anderen Seite liefert man euch das Muster von From Software Titeln, auf erfreulich hohem Niveau. Wer mit Sekiro schon lange durch ist, bekommt mit Nioh 2 nun einen Titel, der durchaus Potential besitzt, euch über zahlreiche Stunden zu unterhalten. Aber eben auch zu Frusten – und Unterhaltung und Frust kommen bei Nioh 2 – wie bei jedem From Software Titel – bekanntlich immer gemeinsam.

Wer richtig Lust hat sich in ein komplexes und weitreichendes Kampfsystem zu denken, dabei in Sachen vielfallt bezüglich weltlicher Darstellung abstriche machen kann, der dürfte bei Nioh 2 sehr viel Spaß finden.

Kaufempfehlung: Ja – Greift zu wenn ihr ein richtig schweres Spiel erleben wollt – Nioh 2 jetzt kaufen!

Wer wird Millionär?

Death Stranding im Test

Zusammenfassung: Survival-Spiele die in einer apokalyptischen Welt spelen gab es in den letzten Jahren schon einige. Umso gespannter konnte man auf Death Stranding sein. Wir haben das Game von Kojima getestet. Alle Informationen dazu im folgenden Artikel – viel Spaß beim lesen.

Inhaltsverzeichnis

Von der Stange oder doch der große Wurf?

Hideo Kojima ist wieder da! Mit Death Stranding meldet er sich zurück – nun allerdings eigenständiger. Neue Technik, mehr Möglichkeiten lassen Death Stranding bislang zum aufwendigsten Kojima Titel mutieren. Doch kann der Titel den großen Erwartungen entsprechen oder ist es am Ende doch nur ein Videospiel von der Stange? Wir konnten Death Stranding zum Launch spielen und sind nun soweit, dass wir einen Test verfassen können.

Survival Games: Death Stranding

Die Welt der toten bricht in die Lebende

Death Stranding spielt in der Rahmenhandlung einer Apokalyptischen Welt. In einer anfänglich nicht näher beleuchteten Katastrophe wird uns erklärt, dass die Welt der Toten irgendwie in die Welt der Lebenden eingebrochen ist. Mit diesem Bruch veränderten sich auch viele physikalische Dinge und Materie hatte ganz neue Eigenschaften. Als Beispiel sei der Regen erwähnt, der Dinge die er berührt umgehend deutlich Altern lässt.

Allgemein gibt sich das Spiel sehr mystisch und spricht über zahlreiche kuriose Phänomene, die man als einsteigender Spieler erst einmal verstehen muss. Blöd nur – Spielbewegend ist das kaum – denn so geheimnisvoll die Geschichte sich auch gibt, so einfach scheint das Spielprinzip.

Paketbote auch Online

Hat man die ultra langen Sequenzen angeschaut startet irgendwann das eigentlich Gameplay. Hat man Hideo Kojima’s Metal Gear Solid gespielt, fühlt man sich gleich heimisch. Wie schon in Metal Gear seid ihr auf ziemlich weitläufigen Arealen unterwegs und müsst schauen, dass ihr irgendwelche Schleichpfade entdeckt, die euch vor den Vielfälltigen Gefahren bewahren. Neben zahlreichen menschlichen Gegnern, warten da auch die gefahren des Todes – die für uns als Spieler nicht auf den ersten Blick sichtbar sind und genauere Aufmerksamkeit benötigen.

Eure hauptsächliche Aufgabe ist es als Paketbote Waren von A nach B zu bringen. Das spannende dabei sind eure Möglichkeiten. Ihr könnt offensiv vorgehen und mit Waffen um euch schießen. Ihr könnt aber auch einfach schleichen, Tricks und Hilfsmittel nutzen.

Spannend wird das Spiel dank der Online-Komponennte. Die sorgt dafür das wir Hilfsmittel anderer Spieler nutzen können, sobald wir ein Gebiet mit der Internetcommunity verbunden haben. Dass wir das ganze erst verbinden müssen soll einfach vorbeugen, dass Death Stranding mit der Zeit nicht zu einfach wird.

Spielbericht Death Stranding

Ein Zirkus voller Möglichkeiten

Das Spannende ist, dass ihr dutzende Möglichkeiten habt um eine Aufgabe abzuschließen. Vor allem dann, wenn ihr auch auf Hilfsmittel wie Leitern und co zurückgreift. Dieses Bauen von Hilfsmitteln wie Leitern und Brücken ist ohnehin etwas sehr Motivierendes. Nach und nach können wir die Wildnis für uns erobern, die Areale dank Motorad schneller abarbeiten, Geheimnisse suchen und uns immer wieder auf die Suche nach neuen Aufgaben machen.

Spannend ist auch die ständig wechselnde Atmosphäre. Dadurch, dass man ständig dem Unsichtbaren Tod ausgeliefert ist, achtet man umso mehr auf jeden Schritt den man macht. Dass die Atmosphäre sich so dicht aufbaut schafft Kojima ein weiteres Mal in sehr emotionalen Zwischensequenzen, mit denen Kojima auf Hollywood Prominenz setzt.

Video

Technisch eine Wucht

Aber auch dass Hideo Kojima auf Technik der Kollegen von Guerrilla Games zurückgreifen darf, trägt viel zur Atmosphäre von Death Stranding bei. Death Stranding ist optisch wirklich eine Wucht. Nicht nur dass die Zwischensequenzen unheimlich Detailliert sind und wundervolle Panoramen und Special-Effects abbilden, sind auch die weitläufigen Areale die wir Frei erkunden können optisch immer wieder eine Wucht!

Kommen wir dann mal in Todeszonen und zünden die zahlreichen Partikeleffekte, sieht Death Stranding noch fantastischer aus. Death Stranding ist ohne wenn und aber eines der schönsten PlayStation 4 Spiele, dass bislang veröffentlicht wurde!

News zu Death Stranding

Geheimnissvoll bis zum Schluss

Die Story von Death Stranding bleibt Geheimnisvoll bis zum Schluss. Natürlich wolllen und dürfen wir nicht Spoilern, weshalb ihr die vielen Details wohl selbst erleben müsst. Jedenfalls solltet ihr offen für ziemlich verrückte Story-Lines sein, denn Death Stranding macht es den Einsteiger nicht leicht. Wohl bewusst. Man spricht von Dooms und anderen Dingen, die man nicht auf Anhieb versteht.

Lässt man sich jedoch auf die Story ein und hinterfragt nicht jede Kleinigkeit direkt, kann man sich durchaus in diese Welt verlieren, die Hideo Kojima hier in harter Arbeit mit einem großen Team erschaffen hat.

Death Stranding testen

Fazit

Death Stranding ist ein weiterer Meilenstein für die PlayStation 4 und führt mal wieder zu Tage, was talentierte Game Designer, mit einem motivierten Team und etwas Freiheit, zustande bringen können. Death Stranding ist alles andere als ein Spiel von der Stange und bringt viele eigenwillige Elemente mit. Ob man alle mag oder nicht, ist wohl eine andere Frage. Man kann Sony jedenfalls nicht vorwerfen, dass man nicht auch „Andersartigkeit“ fördert. Und hier hat Hideo Kojima großes geleistet – auch wenn die Gameplay-Passagen eine gewisse Handschrift tragen und an Metal Gear erinnern.

Viele werden Death Stranding aber vermutlich schon allein aufgrund der gigantischen Optik bewundern. Death Stranding sieht wirklich fantastisch aus und das sowohl in den Zwischensequenzen, als auch im Spiel.

Wer wird Millionär?

Vorschau auf Resident Evil 2

Zusammenfassung: Nachdem Capcom mit dem großartigen Resident Evil 7 endlich wieder zum packenden und spannenden Survival-Horror zurückgefunden hat, widmen sich die Japaner mit dem Remake von Resident Evil 2 einem Klassiker, der nicht umsonst zu den beliebtesten Titeln innerhalb der Reihe zählt. 

Inhaltsverzeichnis

Alt trifft neu

Während man sich bei der aufwendigen Restaurierung von Resident Evil auf dem Gamecube trotz deutlicher Verbesserungen bei der Technik und leicht erweiterten Arealen hinsichtlich Design sowie Spielmechanik immer noch sehr nah an der Vorlage bewegte, krempelt Capcom das Remake von Resident Evil 2 deutlich mehr um: Anstatt an vorberechneten Schauplätzen mit festen Kameraperspektiven und der klassischen Panzersteuerung des Originals festzuhalten, schlägt man sich jetzt in der Schulteransicht und Echtzeitgrafik durch Raccoon City. Schon alleine durch diesen Umstand unterscheidet sich die Neuauflage klar vom Original und dem Remake des ersten Teils. Hinzu kommen weitere mechanische Modernisierungen, die seit den Revelations-Ablegern Einzug in die Serie gehalten haben. So ist es zum Glück auch hier möglich, dass man sich während des Schießens gleichzeitig bewegen kann.

PC Spiele im Test: Resident Evil 2

Generell zählt die überarbeitete Steuerung zu den Stärken und fühlt sich einfach erfreulich rund an. Wird man von einem Zombie gepackt und hat Granaten oder ein Messer zur Hand, darf man außerdem automatische Verteidigungsoptionen anwenden, bevor sich die fauligen Zähne ins Fleisch bohren. Im Original war das noch nicht möglich, in späteren Teilen und Neuauflagen dagegen schon.

In anderen Bereichen bleibt man dagegen traditionell: Zwar benötigt man keine Farbbänder mehr und es gibt automatische Checkpunkte, doch wer seinen Spielstand manuell sichern möchte, muss erneut eine gute, alte Schreibmaschine besuchen. Beim Inventarmanagement bleibt im Prinzip auch alles beim Alten, da man zähneknirschend mit dem begrenzten Platz leben und all den aufgesammelten Krempel wie Waffen, Munition, Schlüssel, Heilkräuter oder andere Gegenstände folglich wieder in den verteilten Kisten zwischenlagern muss. Im Kampf fällt auf, dass manche Gegner seltsamerweise etwas mehr einstecken können als ihre untoten Zeitgenossen – selbst Kopfschüsse. Zudem werden die Korridore schnell wieder mit neuen Zombies aufgefüllt, denen man oft nur schwer ausweichen kann. Eine Begegnung der besonderen Art stellt wieder die Konfrontation mit Mr.X bzw. dem unkaputtbaren Tyrant T-103 dar, der gerne mal spontan durch Wände bricht und sich in bester Terminator-Manier an die Fersen des Spielers heftet. Zwar verliert er mit der Zeit seinen Schrecken, nicht aber den Respekt, denn jeder nähere Körperkontakt endet in der Regel äußerst schmerzhaft und erfordert eine Behandlung mit Kräutern oder dem Heilspray.

Test von Resident Evil 2

Aus vier mach zwei

Bot das Original dank zwei Kampagnen mit jeweils einem alternativen „B-Durchlauf“ insgesamt vier mehr oder weniger verschiedene Abenteuer, wird das Remake nur noch zwei separate Kampagnen enthalten. Dort kreuzen sich zwar immer wieder die Wege von Leon und Claire, aber beide werden auch in separaten Arealen unterwegs sein oder jeweils auf andere Probleme treffen. Das zeigte beim Anspielen z.B. gleich zu Beginn im Parkhaus: Während Leon problemlos ein verschlossenes Tor passieren und zusammen mit seiner Begleiterin Ada die Kanalisation von Raccoon City unsicher machen kann, muss sich Claire erst auf die nervenaufreibende Suche nach einer passenden Schlüsselkarte begeben, um die Barriere zu überwinden und der entführten Sherry Birkin zur Hilfe zu eilen. Genau wie beim GameCube-Remake des ersten Teils wird man darüber hinaus Momente erleben, die es im Original entweder gar nicht gab oder dort noch völlig anders abliefen. Gut so, denn selbst wer den Klassiker aus dem Jahr 1998 in- und auswendig kennt, bekommt trotz vieler Parallelen nicht selten das Gefühl, hier ein komplett neues Spiel zu erleben, in dem man zusätzliche Dinge entdeckt und mitunter sogar vor ganz frische Herausforderungen gestellt wird.

Video

Neues Hacking-Werkzeug

So darf man hier z.B. in ausgewählten Abschnitten nicht nur Sherry, sondern auch die mysteriöse Ada Wong selbst steuern, die sich mit ihrem Hightech-Werkzeug namens EMF Visualizer in elektronische Systeme wie Lüfteranlagen hacken und sogar verborgene Kabel sichtbar machen kann. Hier werden leichte Erinnerungen an den Scanner aus Resident Evil Revelations wach und leider sorgt die Mechanik auch hier eher für ein gelangweiltes Gähnen, weil man gefühlt immer die gleichen kinderleichten Aktionen durchführt. Erst in Kombination mit Zeitdruck innerhalb einer dramatischen Situation gewinnt der Einsatz des Hacking-Tools etwas an Reiz, doch bilden solche Momente bisher noch die Ausnahme. Daher ist es gut, dass sich die Spielzeit mit Ada vermutlich in Grenzen halten wird und sowohl Leon als auch Claire weiterhin mit anspruchsvolleren Rätseln im typischen Resi-Stil konfrontiert werden, bei denen Gegenstände gefunden und kombiniert, die Umgebung manipuliert oder kreative Schlösser geknackt werden müssen.

Spieletipps zu Resident Evil 2

Schaurige Kulisse

Technisch erstrahlt das Remake in einem neuen Glanz: Capcom schafft es, die vorberechneten Bilder der Schauplätze von damals hervorragend in die neue 3D-Kulisse zu übertragen. Zum einen ist der Wiedererkennungseffekt hoch, doch sorgt zusammen mit den hochgeschraubten Details vor allem die atmosphärische Beleuchtung dafür, dass die vielen Gänge und Räume hier noch schauriger wirken als beim Original. In Kombination mit dem düsteren Soundtrack entsteht so ein großartiges Horror-Ambiente. Schön wäre es sicherlich, wenn man Resident Evil 2 optional auch in der Ego-Ansicht und im Idealfall sogar mit VR-Unterstützung erleben dürfte, denn der siebte Teil war eine herrlich-intensive Erfahrung. Doch auch am Fernseher kommt der Survival Horror klasse zur Geltung, der vor allem die ersten Teile der Reihe ausgezeichnet hat.

PC Games im Test

Fazit

Resident Evil 2 zählt zu meinen absoluten Lieblingen innerhalb der Reihe! Entsprechend gespannt, aber auch ein wenig besorgt war ich über Capcoms Pläne für ein Remake. Schon das erste kurze Anspielen auf der E3 hat mich positiv gestimmt, doch jetzt kann ich endgültig aufatmen: Den Japanern scheint es zu gelingen, Tradition und Moderne sinnvoll in der Neuauflage zu verknüpfen! Das manchmal etwas zu begrenzte Inventar sorgt zwar weiterhin für Frust und überflüssige Wege, doch wird man dafür mit einer packenden Atmosphäre, stimmungsvollen Schauplätzen sowie der richtigen Mischung aus Horror, Rätseln und Action entschädigt. Besonders freut mich, dass das Spiel nicht nur technisch modernisiert, sondern auch inhaltlich erweitert und verändert wird. Dadurch fühlt sich die Rückkehr nach Raccoon City selbst für Kenner des Originals angenehm frisch an.

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Die Qualität von nachgebauten Uhren war früher nicht so qualitativ hochwertig und man konnte Fälschungen leicht vom Original unterscheiden, allerdings werden die Kopien von Jahr zu Jahr besser, heutzutage kann man eine nachgemachte Uhr vom Original nur mehr mit professionell geschulten Augen unterscheiden. So genau kann außerdem auch niemand schauen, außer Sie werden gerade danach gefragt, wenn Sie ihre nachgemachte Uhr am Handgelenk tragen.

Falls wir Sie jetzt schon überzeugt haben sich eine nachgemachte Uhr zu kaufen, dann sehen Sie sich doch in unserem Shop unter watchcopy.pw um, dort finden Sie eine breite Palette an nachgemachten Marken und Modellen zu einem fairen Preis und einer Qualität, die sogar den Juwelier Ihres Vertrauens von ihrer Echtheit überzeugen könnte. Zögern Sie nicht länger und lassen Sie sich bei weiteren Fragen über unser Kontaktformular beraten, wir stehen Ihnen bei ihrem Kauf gerne zur Seite und helfen Ihnen weiter.

Unsere nachgebauten Uhren sind nicht zu schlagen!

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The Elder Scrolls Online: Elsweyr im Test

Zusammenfassung: Statt finsterer Daedra fallen machthungrige Drachen über die Heimat der Khajiit her. Dass Nekromanten auch Helden sein können, beweisen wir beim Kampf gegen die Schuppenmonster, eine finstere Ursupatorin und reichlich andere Bösewichte.

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Drachen? Nicht nur bei GoT

Lautes Brüllen dröhnt über ein karges, von Felsen umgebenes Plateau, ein rotschuppiger Drache landet mit mächtigem Flügelschlag und peitscht uns eine Staubwolke ins Gesicht. Zur Begrüßung fackelt er erstmal das Areal vor sich mit einem Flammenstrahl ab, wir hechten eilig aus dem brennenden Bereich und revanchieren uns mit einem Flächenschadeneffekt. Schnell noch ein Sprengskelett auf den Drachen hetzen, dann einige Blitze aus unserem Zerstörungsstab, wieder ein Sprung zur Seite – verflixt, zu weit! Der Drache donnert uns seinen Schwanz ins Gesicht, wir landen betäubt im Staub.

The Elder Scrolls online: Elsweyr kaufen

Mehrere vom Drachen beschworene Flammen-Atronache sehen in uns leckeres Futter, schnell aufstehen, hochheilen, Knochenrüstung erneuern. Alles blitzt und blinkt um uns, während auch andere Helden den Drachen mit allem beharken, was sie aufbieten können. Endlich ist unsere ultimative Fähigkeit bereit, unser mächtiger Eiskoloss gibt dem angeschlagenen Drachen mit geballten Fäusten donnernd den Rest – selten fühlte sich ein Sieg so verdient an! Doch schmissige Kämpfe gegen in der offenen Welt umherstreunende Drachen sind nur ein Grund, warum das bisher beste Kapitel von ist.

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Abwechslung und alte Bekannte

In der Heimat der Khajiit bekommen wir nämlich nicht einfach nur ein neues Questgebiet geliefert, sondern einen lebendig wirkenden Landstrich, in dem von der Optik bis zur Hintergrundmusik einfach alles zueinander passt. Schon allein die Gestaltung erfreut das Entdeckerherz: Reisen wir von Norden nach Süden, wandelt sich die felsig-karge Steppenumgebung langsam zu einer üppig grünen Waldlandschaft, garniert mit verfallenen Tempelruinen in fernöstlichem Stil.

Spieletest The Elder Scrolls online: Elsweyr

In den Siedlungen waschen Bürger ihre Wäsche oder vertrödeln den Tag, außerhalb entdecken wir an der Leiche eines glücklosen Reisenden nagende Raubvögel oder einen zwischen Felsen versteckten Schrein. Elsweyr wirkt auf alle, die sich die Zeit nehmen wollen, durch die in Ruinen, Erzählungen und Kunstwerken greifbare Erinnerung an die reichhaltige Geschichte der Khajiit und die entspannte Lebensphilosophie der Bewohner.

Abseits der Hauptquest, bei der wir uns ganz der Rettung des von Drachen, Untoten und der Ursupatorin Euraxia gebeutelte Elsweyr verschreiben, wartet ein ganzer Berg Aufgaben auf uns. Mal helfen wir dem trottelig-liebenswerten Nord-Botschafter dabei, gute Beziehungen zu den Khajiit herzustellen, mal suchen wir für die Besitzerin einer Tierschau ihre schlimmste Bestie oder brechen im Oceans-Eleven-Stil in eine Schurkenfestung ein. Besonders die vielfältigen Bürger aus mehreren Khajiit-Untergattungen und deren spezielle Weltsicht bereichern jede der kleinen und großen Geschichten. Als besonderen Bonus gibt's als Belohnung für den Abschluss der Hauptquest sogar ein nagelneues Zuhause in einem verfallenen Tempel!

Die ESO-typisch vollvertonten Quests präsentieren uns erfreulich oft eine ungewöhnliche oder überraschende Lösung und machen Lust auf mehr – selbst nachdem die letzte Aufgabe erfüllt ist. Altspieler treffen zudem auf einige liebgewonnene Bekannte wie Razum-dar oder den charmanten Schurken Jakarn. Ein weiteres Highlight ist die Hintergrundgeschichte des skurrilen Ritters Cadwell aus dem Tutorial des Hauptspiels, der bei der Befreiung Elsweyrs eine wichtige Rolle spielt und während der Questreihe durch seine verwirrte Art für reichlich Lacher sorgt.

Trailer

Drachen bis zum Umfallen

Solltet ihr als Skyrim-Fans ESO wegen Drachenmangel boykottiert haben, gibt es nun wirklich kein Argument mehr, das MMORPG zu meiden – denn wir bekommen es reichlich mit Drachen zu tun! Starten wir mit einem neuen Charakter ins Elsweyr-Spielvergnügen, kämpfen wir bereits im gebietsspezifischen Tutorial gegen eines der feuerspuckenden Biester.

Im freien Gelände streifen ebenso wilde Drachen umher, die wir wie bei den Dolmen des Hauptspiels oder den Kluft-Geysiren im Summerset-Kapitel gemeinsam mit anderen Spielern ausrotten. Richtig gut: Kämpfen bereits andere Spieler gegen einen Drachen, verändert sich das entsprechende Symbol auf der Karte und wird mit zwei gekreuzten Schwertern unterlegt. So seht ihr sofort, wo ihr euch einem Kampf anschließen könnt!

Spiele Klassiker The Elder Scrolls online: Elsweyr

Gleich drei mächtigen Drachen stehen wir in der neuen Zwölf-Spieler-Prüfung Sonnspitz gegenüber. Die haben sich nämlich in einem Kloster festgesetzt und terrorisieren die dortigen Glaubensdiener. Eingespielte Raidgruppen fräsen sich trotz ihrer fliegenden Gegner routiniert durch den Standardmodus, herausfordernder wird es erst mit den Hardmodes und Extra-Erfolgen der Bosse.

Einzelspieler freuen sich über sechs einzigartige und durch Bauten und Beleuchtung toll in Szene gesetzte Gewölbe, sechs Weltbosse und zwei neue, teils erfreulich knackige offene Verliese, deren Endbosse es in sich haben. Einziges Manko: Verglichen mit anderen Gebieten gibt es etwas wenig Teleportschreine, was gerade im gebirgslastigen Abschnitt von Elsweyr die Wege etwas unübersichtlich gestaltet. Aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau!

Ein Nekromant für alle Fälle

Die Nekromanten sind die insgesamt sechste Klasse in The Elder Scrolls Online, und sie drehen im Kampf so richtig auf: Wir hetzen für kurze Zeit herbeigerufene Sprengskelette und Skelettmagier auf Gegner, lassen einen Friedhof samt Grabsteinen als Flächeneffekt entstehen, schleudern leuchtende Schädel durch die Luft und entfesseln einen mächtigen Eiskoloss.

Im Gegensatz zu anderen Caster-Klassen ist der Nekromant schon im niedrigen Levelbereich durch potente Heilfähigeiten und seine Knochenrüstung erfreulich standfest. Passen uns die ursprünglichen Magicka-Ausrichtungen einzelner Fähigkeiten nicht, entwickeln wir sie zur PvP-freundlichen Ausdauer-Variante mit Giftschaden weiter.

PC games The Elder Scrolls online: Elsweyr

Dank der passiven Fähigkeiten und hilfreichem Geist-Begleiter fehlt es dem Nekromanten-Heiler nicht an Mana und Gruppenheilungspotential, der Nekromanten-Tank nutzt Schadensvermeidungseffekte und verwandelt sich in einen ebenso widerstandsfähigen wie eindrucksvollen Skelettriesen. Besonderes Schmankerl: Während der Hauptquestreihe bekommen wir gleich live mit, was es bedeutet, wenn ein Gegner diesen mächtigen Tankskill beherrscht!

Den meisten Spaß macht das Effektgewitter aber in einer Gruppe aus mehreren Nekromanten mit unterschiedlichem Spielschwerpunkt. So viele explodierende oder zaubernde Untote sieht man schließlich nicht oft auf einem Bildschirm.

Tipps für The Elder Scrolls online: Elsweyr

Je mehr Feinde, desto besser: Viele Nekro-Fähigkeiten profitieren von einer Menge getöteter Gegner, da wir aus deren Leichen frisches Mana und verbrauchte Lebenspunkte schöpfen oder bestimmte Fähigkeiten mit Leichenverbrauch verstärken. In friedlichen Siedlungen sollten wir allerdings keine Skelettbegleiter auspacken. Die Bewohner rufen sonst voller Angst die Wache und wir werden unser sauer verdientes Gold in Form von Bußgeldern wieder los.

Also Nekromanten, Drachen, fantastische Quests und eine Landschaft, die zum Erkunden einlädt. Unterm Strich macht Elsweyr wahnsinnig viel richtig. Wir sind gespannt, ob Zenimax das in kommenden Addons noch toppen kann.

Devil May Cry 5 im Test

Zusammenfassung: Capcom lässt euch diesmal gleich mit drei Dämonenjägern auf das Höllengesocks los. Im Test von Devil May Cry 5 klären wir die Frage, ob die drei unterschiedlichen Kampfstile nicht nur für Abwechslung sondern auch für mehr Spielspaß sorgen. Oder wirkt sich die regelmäßige Umgewöhnung eher negativ aus?

Inhaltsverzeichnis

Drei Charaktäre

Franklin, Michael, Trevor – die Entscheidung von Rockstar Games, in GTA 5 auf drei spielbare Charaktere zu setzen, erwies sich als goldrichtig. Statt nur einem konnten gleich drei Storystränge erzählt werden und auch die Dialoge untereinander gewannen an Reiz, schließlich konnte man jeden der drei Hauptprotagonisten über viele Stunden kennenlernen.Während sich Charakterwechsel in GTA 5 allerdings nur marginal auf das Gameplay auswirken, multipliziert Devil May Cry 5 (jetzt für 52,99 € kaufen) das Kampferlebnis mit dem Faktor Drei. Dante, Nero und V unterscheiden sich nicht bloß durch ihre Waffenauswahl, sondern verwenden einzigartige Gameplay-Stile. Ob sich dieses Konzept als genialer Spielspaßfaktor erweist oder sich die japanischen Entwickler mit den regelmäßigen Wechseln eher verzettelt haben, lest ihr in unserem Test zum neuen Third-Person-Action-Schnetzler.

News zu Devil May Cry 5

Die Legende lebt

Am meisten Spaß hat uns während des zehn- bis 15-stündigen Schnetzel-Abenteuers Dante bereitet. Der legendäre Teufelsjäger bietet mit Abstand die größte Kampfvarianz, kann man doch jederzeit per Schultertasten zwischen verschiedenen Schuss- und Schlagwaffen sowie mittels Digipad aus vier Kampfstilarten wählen: Trickster, Gunslinger, Swordmaster und Royal Guard. In der Rolle des Royal Guards versteht sich Dante als Konterkämpfer, während sich für entfernte oder fliegende Dämonen der Gunslinger-Modus eignet. Trickster lässt Dante zum Martial-Arts-Kämpfer werden, was ebenfalls ordentlich Laune bereitet, da sich Dante damit deutlich von den restlichen Recken unterscheidet.

Dantes Schlagwaffenauswahl beschränkt sich zunächst auf sein Rebellion-Schwert und eine Art Feuerfäuste namens Balrog. Es braucht durchaus etwas, bis die Spielspaßkurve mit Dante ansteigt. Spätestens als der Dämonenjäger nach einem der vielen Bosskämpfe jedoch das Cavaliere erhält, geraten wir in den so geliebten Fighting Flow. Das Cavaliere ist eine Mischung aus Motorrad und Schwert. Damit pflügt Dante nicht nur durch Gegnermassen, sondern kann das Cavaliere im Nahkampf in zwei Teile zerlegen und den Dämonen damit förmlich das Fleisch aus den Rippen sägen. Eine Zeit lang wollten wir den zum Schwert umfunktionierten Chopper gar nicht mehr aus den Händen legen, so viel Freude hatten wir mit dieser höchst ungewöhnlichen Waffe.Für jeden Dämonenärger lassen sich mittels der verdienten roten Kugeln eine Reihe an Fertigkeiten freischalten. Neben dem Cavaliere kitzelten auch beim King Cerberus unsere Upgrade-Finger. Die Waffe mit den an einem Ring befestigten drei Stangen erinnert an einen traditionellen chinesischen Dreistock. King Cerberus lässt sich entweder ähnlich wie ein Nunchaku verwenden oder zu einer langen Stange zusammensetzen. Die Waffe spuckt Feuer, Eis und Blitze, ist also für jede Gegnerart geeignet. Am Ende des Abenteuers kann Dante aus insgesamt acht Waffen wählen. Überdies ist unser Dämonenschreck in der Lage sich in eine zweite Devil-Trigger-Gestalt zu verwandeln, wodurch Machtgefühl und Spielspaß merklich ansteigen.

Spielbericht Devil May Cry 5

Newcomer mit Startschwierigkeiten

Das angesprochene Machtgefühl will sich bei Neuling V zunächst nicht so richtig entfalten. Statt den Dämonen eigenhändig auf die Mütze zu geben, muss sich V auf seine Helfer Griffon, Shadow und Nightmare verlassen. Es dauert eine Weile, bis man Vogel, Panther und Golem als das ansieht, was sie eigentlich sind: Vs Waffen, die sich ebenso über verschiedene Fertigkeiten aufwerten lassen. Mit der Zeit gingen Vs Befehle immer mehr in Fleisch und Blut über, wodurch auch der Spielspaß anstieg.Der Dritte im Teufelsjäger-Bunde, Nero, verfügt dank seiner Devil-Breaker-Armaufsätze zwar über eine ähnlich große Waffen-Varianz wie Dante. Allerdings lässt sich Neros Devil-Breaker-Auswahl nicht durchschalten. Möchtet ihr einen anderen mitgeführten Devil Breaker nutzen, müsst ihr den aktuell angeschraubten Elektro-Arm wegwerfen – er wird dadurch immerhin zu einer Bombe.Diese Design-Entscheidung der Entwickler halten wir für falsch, denn dadurch verhindert man taktische Manöver, zu denen die Devil Breaker ansonsten wunderbar einladen würden. Zwar habt ihr die Möglichkeit vor einer Mission ein Devil-Breaker-Set auszuwählen und dabei auch die Reihenfolge der Aufsätze zu bestimmen. Doch sind strategische Überlegungen hier zwecklos, da natürlich vorher niemand weiß, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Gegnerarten sich uns in den Weg stellen.Auf dem einfachsten von anfangs zwei Schwierigkeitsgraden, macht sich dieser Makel nicht allzu sehr bemerkbar, da ein Ableben hier eine Seltenheit bleibt. Die höhere Stufe verlangt da schon nach mehr Bedacht, da sich hier eure Lebensenergie deutlich schneller dem Minimum entgegen neigt. Nach dem Durchspielen wird ein dritter Schwierigkeitsgrad freigeschaltet, der selbst Profis einiges abverlangt.

Devil May Cry 5 im Test

Teuflisch gut oder aus der Hölle?

Ist die dämonenjagende Dreifaltigkeit nun also Segen oder Fluch? Der Glaubwürdigkeit ist die Aufteilung auf drei Charaktere mit Sicherheit dienlich. Würde man einem der drei Dämonenjäger all diese Waffen, Devil Breaker und tierischen Helferlein an die Hand geben, wäre das mit der Story nicht mehr vereinbar. Insofern standen die Devil May Cry 5-Macher vor der Entscheidung, ob sie die Kampfvarianz deutlich beschneiden oder auf der anderen Seite dem Spieler abverlangen, sich regelmäßig umzustellen und Tastenkombinationen für Fertigkeiten wieder in Erinnerung zu rufen.Trotz unserer Skepsis im Vorfeld halten wir das gewählte Konzept letztlich für gelungen. Wie bei GTA 5 buhlen drei Charaktere um eure Sympathie. Auch wenn Geschmäcker verschieden sind, sollte doch für den Großteil der Spielerschaft mindestens ein Teufelsjäger dabei sein, mit dem man besonders gerne viel Zeit verbringt. Bestimmte Missionen verlangen euch diesbezüglich eine Entscheidung ab: Stürzt ihr euch mit Nero, V oder Dante in den Kampf? Die Rolle des nicht gewählten Charakters übernimmt hier übrigens ein Online-Mitspieler.

PC Games im Test - Devil May Cry 5

Kombo-Hilfe

Die unglaubliche Varianz an Moves hat natürlich zur Folge, dass man sich unzählige Tastenkombinationen merken muss, will man seine Style-Bewertung gen Maximum treiben und so ordentlich rote Kugeln verdienen. Allerdings waren sich die Entwickler dieser Herausforderung bewusst, weshalb sie ein jederzeit zuschaltbares Auto-Hilfe-Feature eingebaut haben. Ist die Funktion aktiviert, lassen sich durch einfache Befehlseingaben komplexe Kombos ausführen – sofern man die entsprechenden Kampf-Fertigkeiten zuvor freigeschaltet hat.Danke der Auto-Hilfe fällt es Einsteigern oder Gelegenheits-Schnetzlern deutlich leichter, stilvolle Kämpfe zu absolvieren. Dies sorgt für ein befriedigendes Kampfgefühl und ist dem Spielspaß durchaus zuträglich. Nachteil ist jedoch, dass zum Beispiel Dante automatisch Waffen und Kampfstilarten wechselt. Möchtet ihr also etwa das erwähnte Cavaliere nicht aus der Hand geben, solltet ihr die Auto-Hilfe ausschalten. Profis werden die Hilfe ohnehin links liegen lassen und sich stattdessen über einen höheren Bonus an roten Kugeln freuen, der sie nach einer abgeschlossenen Mission erwartet.

Einfach nur abscheulich

Capcoms Kampf gegen Dämonen ist seit jeher voll von superekligen Gestalten, die wir nicht mal unseren größten Feinden in ihre Alpträume wünschen würden. In Devil May Cry 5 übertreffen sich die Macher jedoch selbst. 19 kreative Gegnerarten und ebenso viele Bosse sorgen für Gänsehaut und Ekelgefühle gleichermaßen. Die Death Scissors zum Beispiel sind fliegende Geister, die ihre riesigen Scheren am liebsten um unseren Hals legen. Der krabbelnde Nobody trägt eine riesige Greifhand auf dem Rücken, während dem Behemoth gleich zwei fette Zungen aus dem Maul wachsen.

Auftritte neuer Dämonen und Bosse werden gut inszeniert, man kriegt Lust das Teufelszeug schnurstracks zurück in die Hölle zu schicken. Wie von der DMC-Serie gewohnt, werden Kampfabschnitte nach dem Auftauchen von Gegnern abgesperrt, so dass ihr nicht flüchten könnt – was für einen ambitionierten Dämonenjäger ohnehin nie in Frage käme. Die Herausforderung speist sich dabei vor allem aus der Masse der Gegner, besonders "clever" agieren die Dämonen nicht. Auch die Bosskämpfe spielen sich recht ähnlich.

Spieletipps für Devil May Cry 5

Dämonenbaum mit Blutdurst

Zu Beginn jeder Mission wird die Story durch gut gemachte Zwischensequenzen fortgeführt, die im Gegensatz zum letzten Teil von Ninja Theory allerdings nicht mehr deutsch synchronisiert sind. Neben der guten englischen lässt sich noch eine japanische Sprachausgabe auswählen. Die Geschichte um Qliphoth – den Baum des Lebens, der aus der Dämonenwelt wächst und Menschenblut sammelt -, plätschert lange Zeit relativ frei von Überraschungen vor sich hin. Erst im letzten Spieldrittel nehmen die Geschehnisse ordentlich an Fahrt auf. Einige Storywendungen sorgen dann auch für erstauntes Stirnrunzeln. Emotionale oder besonders packende Szenen bleiben jedoch aus.Die Dialoge strotzen nicht gerade vor Tiefgang, erzeugen aber manchen Schmunzler. Vor allem die Frotzeleien zwischen Büchsenmacherin Nico und Nero wissen zu unterhalten. Ohnehin ist das Mädel mit der Brille nie um einen Spruch verlegen. Auch Dante hat manchen coolen Ein-oder Zweizeiler auf den Lippen. V ist vor allem eines: mysteriös.

Gute Grafik, tolle Musik 

Grafisch kann Devil May Cry 5 nicht restlos überzeugen. Die Levels sind durchaus ansprechend gestaltet, an die teils künstlerische Gestaltung des letzten DMC-Teils kommen die Japaner allerdings nicht heran. Auch der Detailgrad ist bestenfalls mittelmäßig. Möglicherweise hatten die Macher Angst um die 60 Bilder pro Sekunde und haben deshalb lieber auf Details verzichtet, als ein Risiko einzugehen. Die Effektorgie ist schlichtweg bombastisch und die Bildrate dennoch konstant.Der hervorragende dynamische Soundtrack – von Industrial bis EDM – knallt so richtig und treibt zum Erreichen hoher Stilwertungen an. Denn nur dann wird der beste Part des jeweiligen Liedes abgespielt. Am besten gefällt uns Neros Kampfmusik "Devil Trigger", die auch das beeindruckend inszenierte Intro musikalisch untermalt.

PC Spiele - Devil May Cry 5

Gute Arbeit

Devil May Cry 5 bietet das erwartet hohe Niveau, ohne jedoch an die Genialität des Ninja-Theory-DmC heranreichen zu können. Die Kämpfe machen mit der Zeit immer mehr Laune, das Wechselspiel zwischen den Charakteren sorgt für Abwechslung und die Varianz an Waffen und Moves ist überragend. Allerdings kommt man erst spät im Spiel in den Genuss der richtig motivierenden Waffen, was nicht zuletzt an Dantes relativ spätem Auftritt liegt. Auch die Geschichte entwickelt sich lange Zeit gemächlich, erst im letzten Spieldrittel beginnen sich die Atmosphäre-Fesseln zuzuziehen. Serien-Fans werden mit Sicherheit ihren gewohnten Spaß am neuen Devil May Cry haben, ein Pflichtkauf für Gelegenheits-Schnetzler ist der Titel jedoch nicht.

Trailer

Wer wird Millionär?

Release Termine für Action Games im Februar

Zusammenfassung: Die Actionspiele Metro: Exodus, Far Cry: New Dawn und Crackdown 3 erscheinen alle am selben Tag: dem 15. Februar. Die 3 Action Games kommen für PC, Playstation und Xbox raus, haben alle eine große Fan-Base und dementsprechend gespannt darf man auf diese Komkurrenz sein.

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Konkurrenz belebt das Geschäft

Vor allem Metro: Exodus könnte es etwas schwer haben, denn besonders Far Cry ist eine Shooter-Serie mit einer deutlich längeren Tradition und von den drei Shootern besitzt Metra: Exodus als einziger keinen Multiplayer-Modus. Für viele Käufer ist ein Onlinemodus aber ein wichtiges Kaufargument. Auch dies schreckt Huw Beynon von Deep Silver nicht. Er meint, dass man abwarten muss. Laut ihm hat Metro viele Fans, die lange auf den Release des neuen Teils gewartet haben.

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Auch eine erneute Verschiebung des Releasetermins schließt der Publisher aus. Man zeigt sich mit dem Zustand des Spiels zufrieden und will es jetzt veröffentlichen. "Ich kann den Konsumenten nicht die Entscheidung abnehmen, sie müssen das Spiel auswählen, von dem sie denken, dass es das Must-Have-Spiel ist", meint Huw Beynon. "Alles, was wir tun können, ist, das beste Spiel zu machen, das wir können, und das Beste zu tun, um es in das Licht zu rücken, das es verdient."

Mitte Februar werden wir dann sehen, ob Metro: Exodus (jetzt für 59,98 € kaufen), Far Cry: New Dawn oder Crackdown 3 die Nase vorn hat.

Video Metro: Exodus

Video Far Cry: New Dawn

Video Crackdown 3

Wer wird Millionär?

Automatenspiele

Zusammenfassung: Automatenspiele gibt es nur im Casino? Das war vielleicht früher so, aber heute ist das ganz anders. Inzwischen haben die Automatenspiele längst auch das Internet erobert und dabei geht es gar nicht immer unbedingt nur darum, möglichst viel Geld zu verdienen. Viele Spieler suchen einfach den Spaß an der Sache, möchten Abwechslung und sich einfach ein wenig Unterhaltung gönnen. Sogar der Spielautomat für zuhause ist wieder auf dem Vormarsch.

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Der Reiz der Automatenspiele

Lange Zeit hatten sie fast schon einen schlechten Ruf und waren als einarmiger Bandit verschrien. Wer seine Freizeit an einem Spielautomaten verbracht hat, der war ein unglücklicher Glücksjäger, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld. Im Laufe der Jahre hat sich nun aber einiges getan. Der Spielautomat ist inzwischen zu einem echten Kultobjekt geworden und erinnert an die Zeiten, wo er noch in jeder Bar zu Hause war und hier gerne von jungen und älteren Besuchern genutzt wurde. Das Glücksspiel ist nun längst nicht mehr überall erlaubt aber die Suche nach einer tollen Slot Machine für den Keller oder den Partyraum wird nicht aufgegeben. Ein einarmiger Bandit ist einfach ein echter Anziehungspunkt für alle Besucher und lenkt vom Stress des Alltags ab. Damit hat die Automatenspielsucht inzwischen eine neue Dimension erreicht. Dass ein Glücksspiel süchtig machen kann, ist nach wie vor bekannt. Viele Glücksspielautomaten für zuhause sind jedoch so konzipiert, dass hier kein Geldeinwurf mehr nötig ist und die Automatenspielsucht bezieht sich nun auf den Kick, das Spiel für sich zu entscheiden. Der Weg ins Casino wird dabei immer weniger eingeschlagen.

Glücksspiel im Internet

Vom Casino auf den Bildschirm

Der Glücksspielautomat im Casino ist nach wie vor nur Spielern ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Daher lässt das Interesse hier immer mehr nach. Einer der weiteren Gründe dafür ist, dass die Automatenspiele nun auch im Internet zur Verfügung stehen. Das bedeutet, über die Portale können, meist nach einer Anmeldung oder Registrierung, die verschiedensten Automatenspiele gespielt werden.

Automatenspiele in Online Casinos

Slot Machines sind heute ein fester Bestandteil der Casinos im Internet und immer mehr deutsche Zocker finden Gefallen an den Glücksspielautomaten mit den abenteuerlichsten Spezialeffekten und bisweilen absurd hohen Gewinnsummen. Die Echtgeld- und Gratis-Slots wie bei Automatenspiele.com bieten dabei Spaß, Spannung und gute Gewinnchancen auf jeder Einsatzstufe, von Cent Einsätzen bis zu hohen Euro Beträgen für Wetten auf jeden Walzendreh, vom 10 Euro Gewinnbild bis hin zum Millionen Jackpot. Dabei können Sie Echtgeldguthaben mit verschiedenen Einzahlungsmöglichkeiten auf Ihr Casino Konto transferieren und Spielautomaten mit Paysafe Karte, PayPal, Giropay oder auch mit klassischeren Methoden wie Kreditkartenzahlung oder Banküberweisung zocken.

Darksiders 3 im Test

Zusammenfassung: Krieg und Tod hatten ihren Auftritt, nun ist Fury an der Reihe: Darksiders 3 besinnt sich auf alte Stärken, bleibt aber trotzdem hinter dem ersten Teil zurück. Im Test zu Darksiders 3 kämpfen wir uns mit Fury durch eine zerstörte Erde und jagen die Sieben Todsünden – warum das Abenteuer nicht frei von Fehlern ist und trotzdem ein Pflichtkauf für Fans ist, klärt unser Review. Jetzt auch mit Testvideo!

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Jagd auf die Todsünden

Furys Geschichte setzt kurz nach dem Beginn von Darksiders 1 ein: Als sie zum Feurigen Rat berufen wird, findet sie dort Krieg in Ketten vor, weil er unabsichtlich die Apokalypse losgetreten hat. Darum bekommt Fury den Auftrag, die sieben Todsünden einzufangen, die auf die Welt losgelassen wurden. Dazu steigt sie auf die verwüstete Erde hinab – und stolpert direkt in den ersten Bosskampf. Ihr werdet also ins kalte Wasser geworfen; wer die Vorgänger kennt, ist klar im Vorteil. Die Story entwickelt sich allerdings nur schleppend weiter, denn die Jagd nach den sieben Bossgegnern steht klar im Vordergrund. Erst am Ende, das man in 15 – 20 Stunden erreicht, warten noch ein paar überraschendere Ereignisse – inklusive dickem Hinweis auf Darksiders 4!

Kauftipp: Darksiders III schnell bestellen!

Gameplay Darksiders 3

Wütend mit einem Lächeln im Gesicht

Fury verwendet eine magische Peitsche, mit der sie Gegner im Nahkampf verdrischt. Die stylishe Waffe dient aber auch dazu, euch an Rohren über Abgründe zu schwingen, was das Klettern aus den Vorgängerspielen ablöst. Natürlich erhaltet ihr später noch weitere Werkzeuge: Schon bald trefft ihr auf den Fürst der Abgründe, der euch mit der Zeit vier magische Fähigkeiten überreicht. Jede beinhalt eine neue Waffe, eine Fortbewegungsmechanik und einen Kampfzauber. So lernt Fury etwa, Spinnenweben mit Flammenmagie abzufackeln, sich in eine magnetische Kugel zu verwandeln oder – ziemlich cool! – über Wasseroberflächen zu laufen. Dank solcher Tricks kann Fury neue Gebiete erkunden und Secrets entdecken.

Auch die zusätzlichen Waffen – darunter ein Blitzspeer und Eisschwerter – machen Spaß und peppen die Kämpfe spürbar auf. Leider lassen die coolen Fähigkeiten aber auch Potenzial ungenutzt: Es gibt zum Beispiel keine Gegner, die besonders anfällig für eine bestimmte Waffe sind. Auch hätten wir es schöner gefunden, die ganzen Fähigkeiten wie in einem Metroidvania einzeln zu verdienen, als Belohnung für Bosskämpfe oder knackige Puzzles. Stattdessen bekommen wir sie einfach als Upgrade-Pakete in die Hand gedrückt – und damit hat es sich Gunfire Games für unseren Geschmack zu leicht gemacht.

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Wechselhafte Kämpfe

Für die Gefechte hatten die Entwickler ein paar Änderungen gegenüber den Vorgängerspielen versprochen. Ihr setzt wahlweise eure Peitsche oder eine von vier Sonderwaffen ein, das spielt sich vertraut. Zusätzlich erhält Fury noch eine Wurfklinge, die ähnlich funktioniert wie im ersten Darksiders. Die Pistolen aus den Vorgängern sucht man dafür vergebens, außerdem richtet die Wurfklinge nur geringen Schaden an; den Großteil der Gefechte bestreitet ihr also im Nahkampf. Das spielt sich flott und actionreich, denn alle Attacken lassen sich angenehm flüssig kombinieren – typisch Darksiders! Das Tempo ist diesmal noch etwas höher als in den Vorgängern und auch das Trefferfeedback ist gelungen. Wir raten aber dazu, die Schadenszahlen im Optionsmenü abzuschalten, da sie nur von der Action ablenken.

Darksiders-Kenner müssen sich ein wenig umstellen, denn blitzschnelles Ausweichen ist diesmal noch wichtiger als in den Vorgängerspielen! Perfektes Timing wird sogar belohnt, denn wenn ihr im richtigen Moment einer Attacke entkommt, führt ihr einen starken Gegenangriff aus. Das hilft vor allem bei größeren Angreifern, die Fury mit wenigen Hieben auf die Matte schicken. Umso ärgerlicher ist, dass viele Bereiche der Spielwelt – etwa Hochhäuser, Lagerhallen oder U-Bahn-Tunnel – so eng gestaltet sind, dass präzises Ausweichen zur Glückssache wird. Hinzu kommt die unglückliche Kameraführung, die in engen Gängen gerne mal die Heldin aus dem Blick verliert.

Kampfszene Darksiders 3

Ähnlich nervig sind die Verbrauchsgegenstände, die auf dem Digikreuz platziert wurden. Die braucht ihr, um euch im Kampf zu heilen oder um einen Buff auf Schaden oder Abwehr zu aktivieren. Doch dazu müsst ihr sie umständlich durchschalten, per Mausrad oder per Digikreuz am Gamepad – beide Varianten sind unpraktisch und können im Eifer des Gefechts für Frust sorgen. Ein Ringmenü samt Pause-Funktion, wie man es aus Darksiders 2 kennt, wäre uns deutlich lieber gewesen!

Knackig aber fair

Das Gegnerdesign glänzt dafür mit fantasievollen, aggressiven Feinden, die uns mit schnellen Attacken das Leben schwer machen. Es gibt fünf Schwierigkeitsgrade, wobei die normale Stufe etwas knackiger ausfällt als in den beiden Vorgängern. Trotzdem ist Darksiders 3 (jetzt für 52,99 € kaufen) für Kenner der Serie gut zu schaffen, da ihr euch den Anspruch bis zu einem gewissen Grad selbst regeln könnt: Fury sammelt durch Kämpfe und beim Zerdeppern von Umgebungsobjekten kostbare Seelen, die sie beim Händler Vulgrim eintauscht, um im Level aufzusteigen. Dabei dürft ihr Furys Lebenspunkte sowie ihre Angriffskraft steigern. Wenn euch also ein Kampf zu schwer erscheint, lohnt es sich, einfach ein paar Seelen zu farmen und Fury aufzuleveln. Das Levelsystem mag dadurch zwar uninspiriert sein, doch es erfüllt seinen Zweck: Nach 22 Stunden hatten wir Stufe 65 erreicht – da haben die meisten Gegner keine Chance mehr.

PC Games: Darksiders 3

Das gilt auch für die Bossgegner, um die sich Darksiders 3 in erster Linie dreht. Die sieben Todsünden sind zwar abwechslungsreich designt und teilen auch kräftig aus, kommen aber (mit einer Ausnahme) längst nicht so imposant daher wie einige der anderen Viecher, die wir in den beiden Vorgängerspielen erlegt haben. Auch haben uns die Bosse diesmal weniger entgegenzusetzen, denn meistens verfügen sie nur über wenige Angriffsmuster, die man einfach auswendig lernt, um im richtigen Moment auszuweichen. Danach noch ein paar Gegenangriffe und schon ist die Sünde platt. Für ein Spiel, das sich so stark auf die Bosskämpfe konzentriert, hätten wir hier mehr Kampfphasen, Dramatik und Rätsel erwartet. Tatsächlich gibt es aber nur einen Boss im Spiel, auf den diese Beschreibung halbwegs zutrifft.

Video-Trailer

Freies Erkunden

Die Spielwelt ist an Darksiders 1 angelehnt. Ihr kehrt zurück auf die gebeutelte Erde und kämpft euch dort durch schicke Gebiete, die über zig Pfade und Geheimgänge miteinander vernetzt sind. Levelübergänge gibt es zwar nicht, allerdings muss die PS4-Version immer wieder für ein paar Sekunden pausieren, um den nächsten Teil der Spielwelt in den Speicher zu schaufeln – darunter leidet der Spielfluss. Auch die Performance zeigt Schwächen, immer wieder machen sich kleine Ruckler bemerkbar oder Texturen werden mit leichter Verzögerung nachgeladen. Das ist zwar alles kein Weltuntergang, wirkt aber im Vergleich zur PC-Fassung ein wenig unsauber. Auf der PS4 fallen die Ladezeiten außerdem spürbar länger aus.

Allen Versionen gemein sind aber die abwechslungsreichen Umgebungen, die das Erkunden der Spielwelt zur reinsten Freude machen. Wie in Darksiders 1 seid ihr in einer realistischen Stadtumgebung unterwegs, die durch Fantasy-Elemente verzerrt wurde. In den U-Bahn-Tunneln entdeckt ihr etwa ein ekelhaftes Insektennest, während unter der Kirche finstere Katakomben und Lavaseen auf euch warten. Ein Gebiet liegt komplett unter Wasser, ein anderes mutet dagegen wie ein Steinbruch an – sehr stimmungsvoll! Flug- oder Ballersequenzen wie in den Vorgängern gibt es allerdings nicht. Schade.

Überleben in Darksiders 3

Rollenspiel? Nicht so richtig…

Ulthan gibt euch außerdem eine der wenigen Nebenquests im Spiel. Für den Schmied müsst ihr etwa die verbliebenen Menschen in der Welt finden und sie per Teleporterzauber zu ihm schicken. Als Belohnung gibt’s das Relikt „Gnade des Reiters“, das Ulthan mehrfach aufwerten kann. Ein schönes Konzept! Schade ist allerdings, dass die Entwickler hier nicht noch weiter gehen: Wir können uns weder vernünftig mit den geretteten Menschen unterhalten und so mehr über die Welt oder die Story erfahren noch haben sie spannende Folgequests für uns – verschenktes Potenzial! Denn gäbe es mehr Quest-Gegenstände in der Welt zu finden, hätte man dafür auf einige der enttäuschenderen Secrets verzichten können. Das Ergebnis wäre ein motivierenderes, spaßigeres Spiel. In Sachen Upgrades, Secrets und Charakterentwicklung zeigt sich das erste Darksiders also immer noch ungeschlagen. Wie schade, dass sich der dritte Teil hier keine größere Scheibe abgeschnitten hat!

Nur eine einzige Nebenquest verlangt euch Entscheidungen ab, denn Multiple-Choice-Dialoge wie in Darksiders 2 wurden komplett gestrichen. Die Wahl ist knifflig und spannend, kommt aber zu unvermittelt, der Entscheidungsmoment wirkt erzwungen und lässt uns völlig im Unklaren über die Konsequenzen. So richtig befriedigend ist diese Szene daher leider nicht. Dafür entschädigen allerdings ein wenig die guten Sprecher: Sowohl auf Deutsch wie auch auf Englisch wurden die Charaktere sehr gut vertont. In der deutschen Fassung spricht Fury allerdings nicht immer lippensynchron, was ein bisschen zulasten der Atmosphäre geht.

Tod den Skeletten

Gamepad oder Maus und Tastatur

Die Steuerung der PC-Version lässt sich frei belegen, was man auch in Anspruch nehmen sollte: Die Standard-Tastenbelegung hat uns nicht gefallen. Hat man die Steuerung den eigenen Wünschen angepasst, lässt es sich auch mit Maus und Tastatur ordentlich spielen. Trotzdem geht die Action mit einem Gamepad etwas flüssiger von der Hand.

PC Spiele in Test: Darksiders 3

Fazit

Darksiders 3 hat seine Schwächen. Man merkt, dass die Entwickler Kompromisse eingegangen sind, dass manches Element mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Trotzdem ist es ein guter Nachfolger, der sich zwischen dem ersten und zweiten Teil einreiht: Es macht einfach Spaß, mit Fury die Welt zu erkunden, die knackigen Gegner zu verdreschen und die Secrets zu finden – und doch könnte es von allem noch etwas mehr sein! Fans der Serie dürfte das aber kaum abhalten, ein neues Darksiders gibt es schließlich nicht alle Tage.

Red Dead Redemption 2: Launch-Trailer

Zusammenfassung: Am 26. Oktober 2018 erscheint endlich das Western-Spiel „Red Dead Redemption 2“ von Rockstar Games. Bei uns gibt es alle wichtigen Infos zum Game und den neuesten Launch-Trailer..

Inhaltsverzeichnis

Plattformen

„Red Dead Redemption 2“ wurde bisher nur für die Konsolen PlayStation 4 und Xbox One angekündigt, sehr zum Ärger vieler PC-Spieler. Es bleibt aber noch ein klitzekleiner Funken Hoffnung, denn auch schon „GTA V“ (das letzte Spiel von Rockstar) erschien erst nur für Konsolen, kam knapp zwei Jahre später dann aber doch noch für den PC raus.

Enttäuschte PC-Spieler haben bereits eine Petition auf change.org ins Leben gerufen, mit der sie Rockstar Games zum Umdenken bewegen wollen. Mehr als 65.300 Unterstützer haben zum aktuellen Zeitpunkt die Petition schon unterschrieben.

Spieletipps Red Dead Redemtion 2

Release

„Red Dead Redemption 2“ wird am 26. Oktober 2018 für PlayStation 4 und Xbox erscheinen.

Handlung/Gameplay

Die Handlung von „Red Dead Redemption 2“ wird vor den Ereignissen aus „Red Dead Redemption“ spielen. Schauplatz ist Amerika im Jahr 1989. Die Handlung fasst Rockstar Games wie folgt zusammen:

Amerika, 1899. Das Ende der Wildwest-Ära hat begonnen, als Gesetzeshüter die letzten verbliebenen Verbrecherbanden jagen. Diejenigen, die sich nicht ergeben oder erliegen wollen, werden getötet.

Release von Red Dead Redemtion 2

Nach einem Raubüberfall in der Westernstadt Blackwater müssen Arthur Morgan und die Bande Van der Linde fliehen. Die besten Kopfgeldjäger der Nation und Bundesagenten haben es auf sie abgesehen. Die Bande muss rauben, stehlen und sich ihren Weg durch das zerklüftete Kernland von Amerika kämpfen, um zu überleben. Innere Konflikte drohen, die Bande zu spalten und zu zerreißen. Arthur muss sich zwischen seinen eigenen Idealen und der Loyalität gegenüber der Bande entscheiden, die ihn aufgezogen hat.

Was das Gameplay angeht, so erwartet den Spieler wieder eine offene Spielwelt im Wilden Westen. Also quasi „Grand Theft Autos“ mit Pferden, Revolvern und Kautabak sowie einem stärkeren Fokus auf der Story. Eindrücke davon gibt es seit dem 09. August 2018, denn da wurde ein über sechs Minuten langes Gameplay-Video veröffentlicht.

Video

Online Modus

„Red Dead Redemption 2“ wird einen umfangreichen Online-Modus erhalten – dies wurde bereits im Vorfeld vermutet und inzwischen auf der offiziellen Homepage zum Spiel bestätigt. Dort heißt es:

Die weite und atmosphärische Welt wird als Grundlage für ein brandneues Online-Multiplayererlebnis dienen.

Inzwischen gibt es auch weitere Infos zum „Red Dead Online“ getauften Online-Modus. So wird dieser nicht gleichzeitig mit „Red Dead Redemption 2“ am 26. Oktober 2018 erscheinen, sondern erst im November 2018. Dann allerdings auch nur als öffentliche Beta. Wann die finale Version von „Red Dead Online“ erscheint, hat Rockstar Games zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Dafür wurde schon bekanntgegeben, dass der Zugang zu „Red Dead Online“ für alle Besitzer von „Red Dead Redemption 2“ kostenlos sein wird. Über den Online-Modus schreibt Rockstar Games außerdem:

„Red Dead Online ist eine Evolution der klassischen Multiplayer-Erfahrung des ursprünglichen Red Dead Redemption und verbindet auf unterhaltsame neue Weise erzählerische Elemente mit kompetitivem und kooperativem Gameplay. Red Dead Online nutzt das Gameplay des demnächst erscheinenden Red Dead Redemption 2 als Fundament und kann entweder alleine oder mit Freunden erkundet werden. Regelmäßige Updates und Anpassungen werden dafür sorgen, dass das Spielerlebnis für alle Spieler ständig wächst und sich weiterentwickelt.“

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Wer wird Millionär?