Games Spielberichte

Steam: Valve schließt VPN-Schlupfloch

Steam unterbindet künftig, dass man sich im Store Zugang zu günstigeren Preisen für Spiele per VPN verschaffen kann. Valve hat eine Maßnahme implementiert, die ein Zahlungsmittel aus dem Land voraussetzt, aus dem das Spiel gekauft und werden soll.

Über lange Zeit war es möglich, Steam einen Standort via VPN vorzugaukeln, und wer schlau genug war, der könnte über die SteamDB die internationalen Preise nachschlagen und so auch mal von der Globalisierung profitieren. Grundsätzlich ist das gegen die Geschäftsbedingungen und man riskiert eine Account-Sperre, aber Nutzer kauften ihre Spiele mitunter trotzdem in Rubel. Die Vorteile für Gamer mit einem VPN liegen auf der Hand und wer clever ist, kann per VPN die Nase vorn haben.

Das geht nun nicht mehr so einfach – Valve hat das Schlupfloch insofern gestopft, dass man nun eine Zahlungsmethode des Landes vorlegen muss. Das ist immer häufiger üblich – wer beispielsweise keine US-Kreditkarte hat, kommt oft auch mit einem VPN nicht mehr weiter. Im Falle von Steam muss man nun eine Zahlungsmethode aus dem Land vorlegen, aus dem man die Ware kaufen will.

Tipps für Gamer

Für Leute, die international umziehen, bedeutet das, dass man mit dem deutschen Steam-Account nur dann in den Genuss anderer Preise kommen, wenn man aus dem neuen Land ein Zahlungsmittel hat wie etwa eine von dort stammende Kreditkarte. Erst dann stellt Steam auch den Store für den Account um.

Die Maßnahme wird sicher nicht plötzlich kommen und bahnte sich sicher an. Aber es war wohl auch absehbar, dass etwas passieren wird. Im jüngsten Beispiel von Horizon Zero Dawn überfielen Nutzer den argentinischen Steam-Store, woraufhin Valve den lokalen Preis dort auf internationales Niveau angehoben hat, um die Globalisierungsnutzer einzubremsen.

Valves Vorstoß auf Steam dürfte auch erneut Diskussionen verursachen, da die Preisgestaltung nicht immer fair ist. Europäer zahlen beispielsweise im Schnitt sehr viel Geld für Spiele auf Steam – auch im Vergleich zu anderen großen und wohlhabenden Industrienationen. Daher mag man argumentieren, dass EU-Bürger sich die Preise leisten können, aber auf der anderen Seite gilt der Euro auch in Portugal oder Litauen. Zumal Sparfüchse, die bislang VPN nutzen, wohl eher zu Keysellern getrieben werden, was häufig nicht im Interesse von Steam und den Entwicklern ist.

Wer wird Millionär?

Beyond a Steel Sky im Test

Zusammenfassung: Beyond a Steel Sky erscheint, die Fortsetzung des beliebten Adventure-Klassikers Beneath a Steel Sky. Wir schlüpfen wieder einmal in die Rolle von Robert Foster und erleben eine hübsch erzählte Geschichte rund um eine Kindesentführung, die uns zurück in die Mega-Metropole Union City führt. Ob sich die Fortsetzung lohnt und wie gut das Adventure im Jahr 2020 angekommen ist, klären wir im Test.

Inhaltsverzeichnis

Kultspiel der 90-er

Zu den großen Legenden des Adventure-Genres der 90er Jahre zählen natürlich Lucas-Arts-Klassiker wie The Secret of Monkey Island und Day of the Tentacle, die beide meilenweit über die Grenzen des Mediums Videospiele hinaus bekannt und beliebt sind. Doch auch das 1994 veröffentlichte Kultspiel Beneath a Steel Sky reiht sich in diese Spitzenriege ein. Das vier Jahre zuvor von Charles Cecil, Tony Warriner, David Sykes und Noirin Carmody gegründete Entwicklerstudio Revolution Software ist neben der Adventure-Perle maßgeblich für die Baphomets Fluch-Reihe und Lure of the Temptress bekannt.

Willkommen in Union City

26 Jahre nach der Veröffentlichung des Erstlings entführt uns Cecil gemeinsam mit Watchmen-Zeichner Dave Gibbons – der auch schon für das Design von Beneath a Steel Sky verantwortlich war – ein weiteres Mal in die eindrucksvolle Mega-Metropole Union City.

Wir lassen es uns natürlich nicht nehmen, euch in diesem Test zu verraten, ob sich die außerordentlich lange Wartezeit auf das Adventure tatsächlich gelohnt hat und wie sich Beyond a Steel Sky im Kontrast zu modernen Ablegern des angestaubten Genres schlägt.

Die großen Fußstapfen des Erstlings

Mitte der 90er-Jahre erschien das Cyberpunk-Point&Click-Abenteuer Beneath a Steel Sky für PC und Amiga. Das Adventure erzählt die Geschichte des charismatischen Ödländers Robert Foster, der den sogenannten Gap, eine lebensarme Wüste im dystopischen Australien, verlässt. In Union City will er die alles kontrollierende künstliche Intelligenz LINC gemeinsam mit seinem Partner Joey in ihre Schranken zu weisen. Joey ist ein von Robert gebauter Roboter, der als Sidekick und bester Freund des Protagonisten fungiert.

Die Stadt wird durch eine Kuppel von den Gefahren des Ödlands und der Luftverschmutzung geschützt und bildet so einen starken Kontrast zum Gap und Robert selbst. Nach dem Sieg über LINC übergibt Robert Union City in die Hände von Joey, der die Stadt in einen besseren Ort verwandeln soll.

Die Handlung von Beyond a Steel Sky setzt zehn Jahre später an und möchte so Fans der alten Tage und Neulinge zugleich abholen. Der vom Team gewählte Zeitsprung eröffnet nämlich viele neue Handlungsmöglichkeiten für das altbekannte Universum, außerdem gibt er dem Finale von Beneath a Steel Sky genug Raum, sich ordentlich zu entfalten. Doch wie hat sich das Australien der Zukunft verändert? Welche Ereignisse zwingen Robert aus seinem wohlverdienten Ruhestand? Und wie sinnvoll wird der Vorgänger durch das 26 Jahre später veröffentlichte Sequel fortgeführt?

Bewohner von Union City

Die Rückkehr nach Union City

Die Geschichte von Beyond a Steel Sky wird mithilfe einer enorm hübschen Comic-Präsentation erzählt. Viele Story-Passagen werden uns durch ansprechende Panels und schöne Zeichnungen nähergebracht. So auch das Intro des Adventures, in dem wir erfahren, dass der kleine Junge Milo von einem sogenannten "Stalker" vor den Augen von Robert entführt wird. Bei den angsteinflößenden Maschinen handelt es sich um riesige vierbeinige Roboter. Natürlich will Robert den Jungen retten und folgt so der Spur des Stalkers, die ihn schrittweise (zurück) nach Union City führt. Doch bevor Robert seine Detektivarbeit in Union City beginnen kann, muss er erst einmal einen Weg in die von Industriekomplexen geprägte Die ersten Spielstunden verbringen wir noch vor den riesigen Mauern von Union City. Denn dahinter erwartet uns nicht nur unser alter Kumpel Joey, sondern auch die Antwort auf die Entführung des Jungen Milo.

In den ersten Spielstunden bieten wir also Genre-typisch unsere Dienste bei diversen NPCs an und führen eine Vielzahl von Gesprächen, um uns schrittweise Zutritt nach Union City zu verschaffen. Außerdem greifen wir auf die ID eines gewissen Graham Grundy zurück, dessen Leiche wir in der Wüste gefunden haben. Für unsere Vorschau im Mai durften wir diese Passage bereits spielen, die Frage blieb also, wie umfangreich sich das Abenteuer innerhalb der Stadtmauern weiterentwickeln würde.

In der Stadt angekommen, entfalten sich die vielen Stärken von Beyond a Steel Sky, so zum Beispiel Union City selbst und das System, wie die Stadt funktioniert. Die durch die Bank toll geschriebenen Einwohner werden von diversen Ministerien im Auge behalten, die dafür zuständig sind, die Zufriedenheit, den Glückslevel oder die Ambitionen jedes Einzelnen auf einem angemessenen Niveau zu halten. Belohnt wird man durch sogenannte Qdos, die das Ansehen in der Gesellschaft maßgeblich widerspiegeln. Wer sich zum Beispiel nicht an den monatlichen Wahlen für die Geschmacksrichtung des an jeder Ecke auffindbaren Getränks Spankles beteiligt, der muss felsenfest damit rechnen, dass sein Qdos-Level sinkt. Richtig gelesen: Ein angesehener Bürger besitzt ein Qdos-Level von "A" oder "B", je schlechter die Benotung, desto geringer die gesellschaftliche Reputation.

Überwachung in Union City

Dieses Prinzip findet sich auch in den Bezirken von Union City wieder. Die Elite der Stadt bewohnt die unteren Wohnsiedlungen und nicht etwa, wie manche vermuten würden, die Skyline von Union City. Im höchsten Bereich der Stadt finden sich leerstehende Industriegebäude und gefährliche Zonen, die gemieden werden sollen. Das liegt unter anderem an der Luftverschmutzung. Außerdem gibt es eine Aufwertung des LINC-Systems aus Beneath a Steel Sky: MINOS. Wie auch die alte Version läuft alles in der Stadt über MINOS. Themen wie die Kontrolle durch technologischen Fortschritt stehen also wieder im Mittelpunkt.

Revolution Software skizziert mit Beyond a Steel Sky ein spannendes Gesellschaftsbild, welches die Motivationskurve beim Erkunden der Stadt und den Gesprächen mit den vielen Einwohnern kontinuierlich auf hohem Niveau hält. Zusätzlich kann die Geschichte rund um die Kindesentführung und die damit verbundenen dunklen Geheimnisse der Stadt überzeugen. Lediglich das Finale hinterlässt einen leichten Beigeschmack, fast so, als wären dem Team rund um Cecil und Gibbons die Fäden zum Ende hin etwas aus den Fingern gerutscht. Die Handlung macht viel Spaß und fühlt sich rund an, eine imposante Auflösung und große Story-Wendungen sollte man aber nicht erwarten. Dafür kann man sich während der circa acht- bis zehnstündigen Spielerfahrung aber auf eine Vielzahl an toll geschriebenen Charakteren mit jeder Menge Sympathie und Witz freuen.

Video-Trailer

Charaktere voller Liebe und Details

Typisch für das Genre liegt ein starker Fokus natürlich auf den unterschiedlichen Charakteren. Wenig überraschend spielt Joey als unser bester Freund und Sidekick wieder eine wichtige Rolle. Der freche Roboter mausert sich in Windeseile zum absoluten Liebling des Abenteuers. Joey ist enorm clever geschrieben, hat jederzeit einen guten Witz auf den Metall-Lippen und – wie zu erwarten – ist er neben Robert der relevanteste Charakter in Beyond a Steel Sky.

Doch auch abseits des Duos finden sich viele spannende Persönlichkeiten. Robert übernimmt, wie zu Beginn schon angedeutet, die Identität des Bürgers Graham Grundy. Der ist zwar tot, kann dadurch aber gekonnt von Robert genutzt werden, um sich als eine etablierte Persönlichkeit in Union City zu positionieren. Grundys Ehefrau Songbird weiß natürlich, dass wir nicht ihr verschollener Ehemann sind. Durch das strenge Qdos-System und einige Gründe, die wir hier nicht näher beleuchten möchten, entwickelt sich hier aber eine interessante Beziehung, die uns weitere Details zu Graham und dem über allem schwebenden Komplott in den Mauern von Union City liefert. Auch erwähnenswert ist der Regierungsbeauftragte Mentor Alonso, der perfekt die allgegenwärtige Gefahr verkörpert, mit unserer Identitäts-Intrige aufzufliegen. Unsere Gespräche und Entscheidungen beeinflussen die Handlung nur sehr gering, der Fokus liegt aber sowieso auf der Flexibilität der Rätsel und der enorm charmanten Spielwelt.

Aber was ist mit den Rätseln?!

Die Rätsel sind natürlich neben der Welt und den in ihr lebenden Charakteren das pochende Herzstück eines Adventures. Beyond a Steel Sky macht da eigentlich eine gute Figur und setzt zum Großteil auf klassische Adventure-Kost. Doch es gibt auch Neues! So zum Beispiel flexible Lösungswege beim Knobeln. Rätsel können also auf unterschiedliche Arten geknackt werden. Sehr angenehm dabei ist, dass die Herausforderungen nicht einfacher werden. Auch wenn die unterschiedlichen Lösungswege oft nur minimalistischer Natur sind, verstärkt dieser Ansatz dennoch enorm die Dynamik in unserer ganz eigenen Spielerfahrung.

Nach so viel Lob müssen wir (leider) auch auf einige kleine Negativ-Aspekte eingehen. Meist klappen die verschiedenen Herangehensweisen sehr gut, doch in gewissen Spielmomenten können sie auch zum Genickbruch werden. Halten wir uns zu wenig an die eigentlich angedachten Vorgaben Revolution Softwares, so kann unser Spielverlauf auch mal in einer Sackgasse enden. Sehr früh im Abenteuer sollen wir zum Beispiel unseren U-Chip erneuern. Stattdessen entscheiden wir uns dazu, die Piazza auf Herz und Nieren zu prüfen, landen dann schnell in einem Gebäudekomplex, der Teil des weiteren Handlungsverlaufs ist. Das Problem ist nur, wir haben unseren U-Chip noch nicht erneuert. Nun sind wir aber in dem Gebäude gefangen und können weder vor noch zurück. So etwas ist uns im kompletten Spielverlauf zwar "nur" zwei Mal passiert, ärgerlich ist es trotzdem. Häufiges Speichern legen wir euch also ans Herz.

PC Games: Beyong a Steel Sky

Eine weitere Neuerung ist das Universal-Hacking-Tool, mit dem wir diverse Elektronikgeräte hacken und umschalten können. Im Rahmen kleiner Mini-Games lassen sich so Schaltkreise miteinander vertauschen. Eine Tür mit Hand-Scanner verweigert uns den Eintritt? Skandalös, aber kein sonderlich großes Problem. Wir hacken uns einfach via Knopfdruck ganz frech in den Mechanismus der Tür und verschieben die Felder so, dass fortan nur noch Menschen eintreten dürfen, die KEINE Erlaubnis besitzen. Haha, wäre das echte Leben nur so einfach … Das Hacking-Tool fügt sich gut in das Gesamtkonzept des Adventures ein und verleiht ihm einen angenehm frischen Anstrich. Das Knobeln macht also viel Spaß, und auch der Schwierigkeitsgrad ist akzeptabel. Das Abenteuer ist keinesfalls zu leicht, so wie es bei den vielen Telltale-Spielen der Fall ist, ein knallhartes Adventure sollte man sich aber auch nicht erwarten. Und wenn man mal nicht weiter weiß, dann kann man ganz einfach im Menü nach einem kleinen Hinweis fragen.

Die visuelle, auditive und technische Präsentation

Um sich für das Jahr 2020 zu rüsten, setzt Beyond a Steel Sky komplett auf 3D und einen sehr ansprechenden Cel-Shading-Look. Dem gelingt es, die farbenfrohe und überglückliche Stimmung von Union City perfekt einzufangen. Die vielen Hologramm-Werbungen am Piazza, die düsteren und dreckigen Umgebungen in den abgeschiedeneren Teilen der Stadt; jeder Bereich in Beyond a Steel Sky fühlt sich an wie eine interaktive Graphic Novel der Sonderklasse. Die Szenerien erinnert stark an eine Mixtur aus Mad Max und Cyberpunk. Popkulturelle Anspielungen, Referenzen auf alte Revolution-Titel und eine ausgeprägte Liebe zum Detail lassen sich in vielen Szenen erhaschen. In Kombination mit der bereits erwähnten Comic-Präsentation ergibt sich ein sehr ansprechender und stilistisch einzigartiger Look, der uns glaubhaft in die dystopische Zukunftsvision von Australien entführt.

Dave Gibbons hat sich weitaus mehr visuell ausgetobt, als das noch beim Vorgänger 1994 der Fall war. Auch ein überraschend dicker Pluspunkt ist die 3D-Kamera. Durch das Apartment von Graham zu stöbern, ab und an aus den Fenstern zu blicken und sich von der eindrucksvollen Kulisse der Metropole erschlagen zu lassen, hat einen ganz besonderen Charme.

PC Spiele im Test: Beyong a Steel Sky

Die Musik galt bei Beneath a Steel Sky noch als Kritikpunkt, für das neue Abenteuer setzt das Team auf den Komponisten Alistar Kerley, der mit Die Kulissen können durch die Bank überzeugen, ganz besonders die festliche Plattform der 'Ambitionsgala'. Die Kulissen können durch die Bank überzeugen, ganz besonders die festliche Plattform der "Ambitionsgala". Quelle: PC Games wundervollen Klängen stets die richtige Gefühlslage aufbaut. Die Opening Credits oder der Soundtrack im städtischen Museum treiben einem enorm emotionale und motivierende Abenteuer-Melodien in die Ohren, die stark an den Epos Star Wars erinnern. Darüber hinaus finden sich natürlich auch Cyberpunk-Elemente in der Musik – musikalisch also sehr gelungen!

Auch die Vertonung ist auf einem sehr hohen Niveau. Zwar muss man auf Stimmen aus dem Original verzichten, doch durch die Bank konnten uns so gut wie jeder Sprecher und jede Sprecherin überzeugen. Eine deutsche Vertonung soll aufgrund von Corona erst im August als Update folgen. Technisch kann Beyond a Steel Sky zwar überzeugen, jedoch muss man mit einigen Grafikfehlern zurechtkommen. Mal fängt die Kamera die eigentliche Situation nicht richtig ein, an anderer Stelle wirken die Animationen etwas grob und holprig. Das sind jedoch nur Kleinigkeiten, die uns bei so viel Atmosphäre nur wenig gestört haben.

Pflicht für jeden Adventure-Fan

Hat sich die 26 Jahre lange Wartezeit auf einen neuen Teil rund um Robert, Joey und Union City also gelohnt? Definitiv! Das Rätsel-Design ist zwar nicht auf dem Niveau anderer Größen im Genre, doch Neuerungen wie das Universal-Hacking-Tool und die 3D-Kamera wandeln Beyond a Steel Sky in eine einzigartige Spielerfahrung. Der Technik hätte etwas mehr Feinschliff gutgetan, doch der Cel-Shading-Look hilft stark dabei, über einige Makeln hinwegsehen zu können.

Leben in Union City

Das klare Glanzstück des Teams sind aber die schön erzählte Geschichte und – ganz besonders – die spaßigen und charmanten Charaktere, außerdem die Mega-Metropole Union City als Schauplatz. Selbst nach mehreren Tagen Abstand bleiben viele Spielmomente im Kopf, allen voran Joey, einer der spaßigsten Sidekicks der letzten Jahre. Die Präzision, mit der Revolution Software die 1994 erschaffene Spielwelt in die Neuzeit transportiert hat, ist lobenswert. Wer ein sympathisches Adventure der alten Schule mit vielen modernen Elementen gutheißt, der kommt um Beyond a Steel Sky nicht herum.

Beyond a Steel Sky ist seit dem 16. Juli 2020 für den PC erhältlich. Umsetzungen für PS4, Xbox One und Nintendo Switch sollen im Laufe des Jahres folgen.

Meinung & Fazit

Wow! Der Begriff Beneath a Steel Sky war etwas aus der Mode gekommen, um es einmal vorsichtig zu formulieren. Doch nach dem ersten Test muss man sagen, dass es schon lange kein Video-Sppiel mehr gab, das unser Herz so schnell erobert hat. Mit Beyond a Steel Sky hat das Team rund um Cecil und Gibbons nun erfolgreich die Faszination von Titeln wie Monkey Island, Day of the Tentacle und neueren Spielen wie Deponia toll in ein modernes Gewand gehüllt. Besonders der Charme und Witz in jedem Dialog und jedem Spielmoment haben es uns angetan. Wir hoffen wirklich, man muss nicht weitere 26 Jahre auf ein neues Abenteuer in dieser Welt warten – das wäre nämlich eine Schande.

Nioh 2 im Test

Zusammenfassung: Team Ninja hat seinen Nachfolger zu Nioh vor einigen Tagen veröffentlicht.. Der Test hat nun viel Zeit in Anspruch genommen, denn dieses Souls-Like Spiel hat es nämlich ordentlich in sich.. Doch – wir haben uns durchgebissen und möchten euch über Nioh 2 erzählen und darüber ob sich ein Kauf des Titels lohnt.

Inhaltsverzeichnis

Eigener Charakter statt fixer Held

Nioh 2 (jetzt bei Amazon bestellen) empfängt euch gleich zu Beginn mit einer großen änderungen. Musstet ihr im ersten Teil noch mit einem vorgefertigten Charakter losziehen, der optisch an Geralt von Riva aus den grandiosen The Witcher Titeln erinnerte, dürft ihr euch im neuen Ableger Nioh 2 von vorne herein in einem ausschweifenden Editor einen personalisierten Charakter erstellen. Ob Weiblich oder Männlich ist dabei euch überlassen. Frisur, Verzierungen und co dürft ihr selbst bestimmen und sind dabei der perfekte Einstieg in Nioh 2.

Games: Nioh 2

Entwickler Team Ninja hat bei der Umsetzung nämlich ordentlich an der Tiefe des Kampfsystem geschraubt. Schon relativ zu Beginn dürft ihr euch nämlich mit den tiefen Talentbäumen auseinander setzen, die euch verschiedene Hiebe und Fähigkeiten freischalten lassen. Darunter auch besondere Fähigkeiten, die euch selbst in einen Dämon (Yokai) verwandeln lassen. Das wird relativ schnell wichtig, besitzen manche Gegner besondere Schwächen, die von euch herausgefunden werden sollten und dann genutzt werden können.

Steile Lernkurve

Schwächen sind besonders wichtig – denn die Lernkurve von Nioh 2 zieht Steil an. Mit anderen Worten werdet ihr damit leben müssen oft das Leben zu lassen. Immerhin – es gibt viele Schreine die euch sicherstellen, dass ihr immer wieder in der nähe erscheint und relativ schnell einen neuen Versuch starten könnt. Das gilt für Bosse, aber auch für normale Gegner – denn schon normale Gegner können euch mit 2 Schlägen ins Jenseits schicken.

Damit das nicht passiert ist sehr viel Geschick notwendig. So müsst ihr nicht nur relativ komplexen Angriffsmustern ausweichen und dabei die Millisekunden an Angriffslücken entdecken, sondern auch darauf achten das euer Gegner nicht bestimmte Fähigkeiten einsetzt. So können manche Gegnerarten kurz vor ihrem Ableben in eine Art Wut verfallen, bei der nicht mal mehr euer Block hilfreich ist. Da hilft nur noch die Flucht, denn die Wut ist zeitlich begrenzt, lässt nach und gibt euch dann die Gelegenheit zum endgültigen Angriff anzusetzen.

Spielberichte: Nioh 2

Noch mehr gilt das bei Bossen, die mitunter sehr große Lebensbalken besitzen können und euch mit sehr komplexen Angriffsmustern unter Druck setzen. Hier gilt es durch viel Fleiss und Übung nicht nur die Muster zu erkennen, sondern gleichzeitig in den Phasen auch die Schwächen herauszufinden um wenigstens vergleichsweise viel Schaden anzurichten.

Unterm Strich ist die Lernkurve jedoch so Steil, dass ihr sehr oft sterben werdet und sicherlich auch Fluchen werdet. Das sollte euch vor Kauf bewusst sein – heisst jedoch nicht schlechtes denn Nioh 2 bleibt immer Fair und lässt euch die Chance jeden Kampf mit Erfahrung zu meistern. Und es ist ein wirklich befridigendes Gefühl, mit der Zeit einen größeren Teil der Gegnerarten zu kennen und für jeden die Passende Strategie zu haben und so auch heikle Situationen ohne Tod zu meistern.

Video-Trailer

Umsetzung und Technik

Bezüglich Gegnerdesign, Fähigkeiten und Freiheit macht Nioh 2 einen großen Schritt gegenüber seinem Vorgänger. Man kommt wirklich sehr nahe an die Erfahrung eines From Software Titels heran – ganz reicht das gebotene zur Augenhöhe jedoch nicht. So lässt sich Nioh 2 gut mit Sekior vergleichen, dass dank Greifharken und grandiosem Leveldesign einfach die Nase vorn hat. Allerdings sprechen wir hier einfach von der Gesamtinterpreation, was die Qualitäten von Nioh 2 nicht mindern soll und defentiv für Anhänger von „Souls Like Spielen“ ein neuer Geheimtipp sein sollte.

Auch Technisch liefert Team Ninja mit Nioh 2 ab. Optisch sehen vor allem die Kämpfe wirklich sehr gelungen aus. So erfreuen sich die Verwandlungen und Fähigkeiten an toll ausschauenden Partikeleffekten, was mitunter ein Lichterfeuerwerk auf dem Bildschirm erzeugen kann. Darüber hinaus glänzt das Charakter und Gegner Design mit hohe Qualität und vielen Details. Etwas neutralisiert wird der Lob durch das Design der Level – denn hier wiederholen sich Elemente, zeigen sich Oft Grau in Grau und lassen Weitblicke vermissen, die optische Highlights erzeugen.

Technisch läuft darüber hinaus nicht alles ganz rund. So könnt ihr grundlegend zwischen 3 Grafik-Modi wählen, die euch mehr FPS, mehr Grafik oder einen Ausgleich zwischen beiden ermöglichen. Aber selbst im „Action-Modus“ – dem FPS Modi kann es zu kleineren Einbrüchen der Framerate kommen.

Adventure Games: Nioh 2

Fazit

Nioh 2 erweitert den ersten Teil an vielen Stellschrauben und zeigt sich deutlich komplexer. Grafisch entwickelt man sich weiter, bietet größere Areale, mehr Freiheit, tiefgehende Kämpfe und vor allem Bosse. Entwickler Team Ninja gelingt es auf diese Art sich sehr nahe an die berühmten From Software Spiele heranzutasten, scheitert aber letztlich an Details die bei From Software Spielen immer bis ins kleinste perfekt ausgearbeitet sind. Nioh 2 lässt vor allem bei dem Weltdesign vieles vermissen, was From Software Titel so einzigartig macht.

Auf der anderen Seite liefert man euch das Muster von From Software Titeln, auf erfreulich hohem Niveau. Wer mit Sekiro schon lange durch ist, bekommt mit Nioh 2 nun einen Titel, der durchaus Potential besitzt, euch über zahlreiche Stunden zu unterhalten. Aber eben auch zu Frusten – und Unterhaltung und Frust kommen bei Nioh 2 – wie bei jedem From Software Titel – bekanntlich immer gemeinsam.

Wer richtig Lust hat sich in ein komplexes und weitreichendes Kampfsystem zu denken, dabei in Sachen vielfallt bezüglich weltlicher Darstellung abstriche machen kann, der dürfte bei Nioh 2 sehr viel Spaß finden.

Kaufempfehlung: Ja – Greift zu wenn ihr ein richtig schweres Spiel erleben wollt – Nioh 2 jetzt kaufen!

Wer wird Millionär?

Death Stranding im Test

Zusammenfassung: Survival-Spiele die in einer apokalyptischen Welt spelen gab es in den letzten Jahren schon einige. Umso gespannter konnte man auf Death Stranding sein. Wir haben das Game von Kojima getestet. Alle Informationen dazu im folgenden Artikel – viel Spaß beim lesen.

Inhaltsverzeichnis

Von der Stange oder doch der große Wurf?

Hideo Kojima ist wieder da! Mit Death Stranding meldet er sich zurück – nun allerdings eigenständiger. Neue Technik, mehr Möglichkeiten lassen Death Stranding bislang zum aufwendigsten Kojima Titel mutieren. Doch kann der Titel den großen Erwartungen entsprechen oder ist es am Ende doch nur ein Videospiel von der Stange? Wir konnten Death Stranding zum Launch spielen und sind nun soweit, dass wir einen Test verfassen können.

Survival Games: Death Stranding

Die Welt der toten bricht in die Lebende

Death Stranding spielt in der Rahmenhandlung einer Apokalyptischen Welt. In einer anfänglich nicht näher beleuchteten Katastrophe wird uns erklärt, dass die Welt der Toten irgendwie in die Welt der Lebenden eingebrochen ist. Mit diesem Bruch veränderten sich auch viele physikalische Dinge und Materie hatte ganz neue Eigenschaften. Als Beispiel sei der Regen erwähnt, der Dinge die er berührt umgehend deutlich Altern lässt.

Allgemein gibt sich das Spiel sehr mystisch und spricht über zahlreiche kuriose Phänomene, die man als einsteigender Spieler erst einmal verstehen muss. Blöd nur – Spielbewegend ist das kaum – denn so geheimnisvoll die Geschichte sich auch gibt, so einfach scheint das Spielprinzip.

Paketbote auch Online

Hat man die ultra langen Sequenzen angeschaut startet irgendwann das eigentlich Gameplay. Hat man Hideo Kojima’s Metal Gear Solid gespielt, fühlt man sich gleich heimisch. Wie schon in Metal Gear seid ihr auf ziemlich weitläufigen Arealen unterwegs und müsst schauen, dass ihr irgendwelche Schleichpfade entdeckt, die euch vor den Vielfälltigen Gefahren bewahren. Neben zahlreichen menschlichen Gegnern, warten da auch die gefahren des Todes – die für uns als Spieler nicht auf den ersten Blick sichtbar sind und genauere Aufmerksamkeit benötigen.

Eure hauptsächliche Aufgabe ist es als Paketbote Waren von A nach B zu bringen. Das spannende dabei sind eure Möglichkeiten. Ihr könnt offensiv vorgehen und mit Waffen um euch schießen. Ihr könnt aber auch einfach schleichen, Tricks und Hilfsmittel nutzen.

Spannend wird das Spiel dank der Online-Komponennte. Die sorgt dafür das wir Hilfsmittel anderer Spieler nutzen können, sobald wir ein Gebiet mit der Internetcommunity verbunden haben. Dass wir das ganze erst verbinden müssen soll einfach vorbeugen, dass Death Stranding mit der Zeit nicht zu einfach wird.

Spielbericht Death Stranding

Ein Zirkus voller Möglichkeiten

Das Spannende ist, dass ihr dutzende Möglichkeiten habt um eine Aufgabe abzuschließen. Vor allem dann, wenn ihr auch auf Hilfsmittel wie Leitern und co zurückgreift. Dieses Bauen von Hilfsmitteln wie Leitern und Brücken ist ohnehin etwas sehr Motivierendes. Nach und nach können wir die Wildnis für uns erobern, die Areale dank Motorad schneller abarbeiten, Geheimnisse suchen und uns immer wieder auf die Suche nach neuen Aufgaben machen.

Spannend ist auch die ständig wechselnde Atmosphäre. Dadurch, dass man ständig dem Unsichtbaren Tod ausgeliefert ist, achtet man umso mehr auf jeden Schritt den man macht. Dass die Atmosphäre sich so dicht aufbaut schafft Kojima ein weiteres Mal in sehr emotionalen Zwischensequenzen, mit denen Kojima auf Hollywood Prominenz setzt.

Video

Technisch eine Wucht

Aber auch dass Hideo Kojima auf Technik der Kollegen von Guerrilla Games zurückgreifen darf, trägt viel zur Atmosphäre von Death Stranding bei. Death Stranding ist optisch wirklich eine Wucht. Nicht nur dass die Zwischensequenzen unheimlich Detailliert sind und wundervolle Panoramen und Special-Effects abbilden, sind auch die weitläufigen Areale die wir Frei erkunden können optisch immer wieder eine Wucht!

Kommen wir dann mal in Todeszonen und zünden die zahlreichen Partikeleffekte, sieht Death Stranding noch fantastischer aus. Death Stranding ist ohne wenn und aber eines der schönsten PlayStation 4 Spiele, dass bislang veröffentlicht wurde!

News zu Death Stranding

Geheimnissvoll bis zum Schluss

Die Story von Death Stranding bleibt Geheimnisvoll bis zum Schluss. Natürlich wolllen und dürfen wir nicht Spoilern, weshalb ihr die vielen Details wohl selbst erleben müsst. Jedenfalls solltet ihr offen für ziemlich verrückte Story-Lines sein, denn Death Stranding macht es den Einsteiger nicht leicht. Wohl bewusst. Man spricht von Dooms und anderen Dingen, die man nicht auf Anhieb versteht.

Lässt man sich jedoch auf die Story ein und hinterfragt nicht jede Kleinigkeit direkt, kann man sich durchaus in diese Welt verlieren, die Hideo Kojima hier in harter Arbeit mit einem großen Team erschaffen hat.

Death Stranding testen

Fazit

Death Stranding ist ein weiterer Meilenstein für die PlayStation 4 und führt mal wieder zu Tage, was talentierte Game Designer, mit einem motivierten Team und etwas Freiheit, zustande bringen können. Death Stranding ist alles andere als ein Spiel von der Stange und bringt viele eigenwillige Elemente mit. Ob man alle mag oder nicht, ist wohl eine andere Frage. Man kann Sony jedenfalls nicht vorwerfen, dass man nicht auch „Andersartigkeit“ fördert. Und hier hat Hideo Kojima großes geleistet – auch wenn die Gameplay-Passagen eine gewisse Handschrift tragen und an Metal Gear erinnern.

Viele werden Death Stranding aber vermutlich schon allein aufgrund der gigantischen Optik bewundern. Death Stranding sieht wirklich fantastisch aus und das sowohl in den Zwischensequenzen, als auch im Spiel.

Wer wird Millionär?

Vorschau auf Resident Evil 2

Zusammenfassung: Nachdem Capcom mit dem großartigen Resident Evil 7 endlich wieder zum packenden und spannenden Survival-Horror zurückgefunden hat, widmen sich die Japaner mit dem Remake von Resident Evil 2 einem Klassiker, der nicht umsonst zu den beliebtesten Titeln innerhalb der Reihe zählt. 

Inhaltsverzeichnis

Alt trifft neu

Während man sich bei der aufwendigen Restaurierung von Resident Evil auf dem Gamecube trotz deutlicher Verbesserungen bei der Technik und leicht erweiterten Arealen hinsichtlich Design sowie Spielmechanik immer noch sehr nah an der Vorlage bewegte, krempelt Capcom das Remake von Resident Evil 2 deutlich mehr um: Anstatt an vorberechneten Schauplätzen mit festen Kameraperspektiven und der klassischen Panzersteuerung des Originals festzuhalten, schlägt man sich jetzt in der Schulteransicht und Echtzeitgrafik durch Raccoon City. Schon alleine durch diesen Umstand unterscheidet sich die Neuauflage klar vom Original und dem Remake des ersten Teils. Hinzu kommen weitere mechanische Modernisierungen, die seit den Revelations-Ablegern Einzug in die Serie gehalten haben. So ist es zum Glück auch hier möglich, dass man sich während des Schießens gleichzeitig bewegen kann.

PC Spiele im Test: Resident Evil 2

Generell zählt die überarbeitete Steuerung zu den Stärken und fühlt sich einfach erfreulich rund an. Wird man von einem Zombie gepackt und hat Granaten oder ein Messer zur Hand, darf man außerdem automatische Verteidigungsoptionen anwenden, bevor sich die fauligen Zähne ins Fleisch bohren. Im Original war das noch nicht möglich, in späteren Teilen und Neuauflagen dagegen schon.

In anderen Bereichen bleibt man dagegen traditionell: Zwar benötigt man keine Farbbänder mehr und es gibt automatische Checkpunkte, doch wer seinen Spielstand manuell sichern möchte, muss erneut eine gute, alte Schreibmaschine besuchen. Beim Inventarmanagement bleibt im Prinzip auch alles beim Alten, da man zähneknirschend mit dem begrenzten Platz leben und all den aufgesammelten Krempel wie Waffen, Munition, Schlüssel, Heilkräuter oder andere Gegenstände folglich wieder in den verteilten Kisten zwischenlagern muss. Im Kampf fällt auf, dass manche Gegner seltsamerweise etwas mehr einstecken können als ihre untoten Zeitgenossen – selbst Kopfschüsse. Zudem werden die Korridore schnell wieder mit neuen Zombies aufgefüllt, denen man oft nur schwer ausweichen kann. Eine Begegnung der besonderen Art stellt wieder die Konfrontation mit Mr.X bzw. dem unkaputtbaren Tyrant T-103 dar, der gerne mal spontan durch Wände bricht und sich in bester Terminator-Manier an die Fersen des Spielers heftet. Zwar verliert er mit der Zeit seinen Schrecken, nicht aber den Respekt, denn jeder nähere Körperkontakt endet in der Regel äußerst schmerzhaft und erfordert eine Behandlung mit Kräutern oder dem Heilspray.

Test von Resident Evil 2

Aus vier mach zwei

Bot das Original dank zwei Kampagnen mit jeweils einem alternativen „B-Durchlauf“ insgesamt vier mehr oder weniger verschiedene Abenteuer, wird das Remake nur noch zwei separate Kampagnen enthalten. Dort kreuzen sich zwar immer wieder die Wege von Leon und Claire, aber beide werden auch in separaten Arealen unterwegs sein oder jeweils auf andere Probleme treffen. Das zeigte beim Anspielen z.B. gleich zu Beginn im Parkhaus: Während Leon problemlos ein verschlossenes Tor passieren und zusammen mit seiner Begleiterin Ada die Kanalisation von Raccoon City unsicher machen kann, muss sich Claire erst auf die nervenaufreibende Suche nach einer passenden Schlüsselkarte begeben, um die Barriere zu überwinden und der entführten Sherry Birkin zur Hilfe zu eilen. Genau wie beim GameCube-Remake des ersten Teils wird man darüber hinaus Momente erleben, die es im Original entweder gar nicht gab oder dort noch völlig anders abliefen. Gut so, denn selbst wer den Klassiker aus dem Jahr 1998 in- und auswendig kennt, bekommt trotz vieler Parallelen nicht selten das Gefühl, hier ein komplett neues Spiel zu erleben, in dem man zusätzliche Dinge entdeckt und mitunter sogar vor ganz frische Herausforderungen gestellt wird.

Video

Neues Hacking-Werkzeug

So darf man hier z.B. in ausgewählten Abschnitten nicht nur Sherry, sondern auch die mysteriöse Ada Wong selbst steuern, die sich mit ihrem Hightech-Werkzeug namens EMF Visualizer in elektronische Systeme wie Lüfteranlagen hacken und sogar verborgene Kabel sichtbar machen kann. Hier werden leichte Erinnerungen an den Scanner aus Resident Evil Revelations wach und leider sorgt die Mechanik auch hier eher für ein gelangweiltes Gähnen, weil man gefühlt immer die gleichen kinderleichten Aktionen durchführt. Erst in Kombination mit Zeitdruck innerhalb einer dramatischen Situation gewinnt der Einsatz des Hacking-Tools etwas an Reiz, doch bilden solche Momente bisher noch die Ausnahme. Daher ist es gut, dass sich die Spielzeit mit Ada vermutlich in Grenzen halten wird und sowohl Leon als auch Claire weiterhin mit anspruchsvolleren Rätseln im typischen Resi-Stil konfrontiert werden, bei denen Gegenstände gefunden und kombiniert, die Umgebung manipuliert oder kreative Schlösser geknackt werden müssen.

Spieletipps zu Resident Evil 2

Schaurige Kulisse

Technisch erstrahlt das Remake in einem neuen Glanz: Capcom schafft es, die vorberechneten Bilder der Schauplätze von damals hervorragend in die neue 3D-Kulisse zu übertragen. Zum einen ist der Wiedererkennungseffekt hoch, doch sorgt zusammen mit den hochgeschraubten Details vor allem die atmosphärische Beleuchtung dafür, dass die vielen Gänge und Räume hier noch schauriger wirken als beim Original. In Kombination mit dem düsteren Soundtrack entsteht so ein großartiges Horror-Ambiente. Schön wäre es sicherlich, wenn man Resident Evil 2 optional auch in der Ego-Ansicht und im Idealfall sogar mit VR-Unterstützung erleben dürfte, denn der siebte Teil war eine herrlich-intensive Erfahrung. Doch auch am Fernseher kommt der Survival Horror klasse zur Geltung, der vor allem die ersten Teile der Reihe ausgezeichnet hat.

PC Games im Test

Fazit

Resident Evil 2 zählt zu meinen absoluten Lieblingen innerhalb der Reihe! Entsprechend gespannt, aber auch ein wenig besorgt war ich über Capcoms Pläne für ein Remake. Schon das erste kurze Anspielen auf der E3 hat mich positiv gestimmt, doch jetzt kann ich endgültig aufatmen: Den Japanern scheint es zu gelingen, Tradition und Moderne sinnvoll in der Neuauflage zu verknüpfen! Das manchmal etwas zu begrenzte Inventar sorgt zwar weiterhin für Frust und überflüssige Wege, doch wird man dafür mit einer packenden Atmosphäre, stimmungsvollen Schauplätzen sowie der richtigen Mischung aus Horror, Rätseln und Action entschädigt. Besonders freut mich, dass das Spiel nicht nur technisch modernisiert, sondern auch inhaltlich erweitert und verändert wird. Dadurch fühlt sich die Rückkehr nach Raccoon City selbst für Kenner des Originals angenehm frisch an.

Warum echt, wenn es auch viel billiger geht?

Die Schaufenster von Juwelieren funkeln und glitzern nur so von wunderschönen Schmuckstücken, darunter auch Uhren und beim Juwelier Ihres Vertrauens finden Sie nur Markenware deren Preise für einen Otto Normalverbraucher ein großes Loch in den Geldbeutel reißen würden bei einem Kauf.

Wenn Sie sich trotzdem eine schöne Uhr kaufen möchten, nur nicht dafür Ihre gesamten Ersparnisse in den Sand werfen wollen, dann sind Replica Uhren genau das wonach Sie suchen. Replica Uhren sind exakte Kopien von gewissen Markenuhren die in Hongkong produziert werden. Diese Imitate Uhren erhalten Sie um einen Bruchstück des Preises, den Sie für eine echte Markenuhr bezahlen würden und erhalten trotzdem in etwa die gleiche Qualität. Wenn wir uns ehrlich sind, bezahlen Sie bei allen Markenprodukten zu etwa 50 Prozent den Namen der Marke und nicht für die Qualität des Produkts.

Bei Imitate Uhren ist das eben genau der Fall, die Marke ist nicht die gleiche, aber Sie erhalten eine Makellose Kopie der Uhr ihrer Träume. Hier auf watchcopy bieten wir eine breite Variation an nachgemachten Marken und Modellen vor die Sie zu einem unschlagbaren Preis kaufen. Wir bieten Ihnen wunderschöne Rolex, Breitling, Hublot Nachbaumodelle an die Sie sich bequem nach Hause liefern lassen können. Replica Uhren finden Sie in Geschäften auf der Straße nicht, da die Juweliere Ihren Ruf nicht verlieren wollen. Imitate Uhren sind aber nichts wofür man sich als Konsument schämen sollte! Eine nachgemachte Uhr ist nur der Wunsch Qualitätsware um einen realen Preis zu kaufen, anstatt sein Geld in einen Markennamen zu pulvern wofür man nichts erhält.

Die Qualität von nachgebauten Uhren war früher nicht so qualitativ hochwertig und man konnte Fälschungen leicht vom Original unterscheiden, allerdings werden die Kopien von Jahr zu Jahr besser, heutzutage kann man eine nachgemachte Uhr vom Original nur mehr mit professionell geschulten Augen unterscheiden. So genau kann außerdem auch niemand schauen, außer Sie werden gerade danach gefragt, wenn Sie ihre nachgemachte Uhr am Handgelenk tragen.

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Unsere nachgebauten Uhren sind nicht zu schlagen!

Wer wird Millionär?

The Elder Scrolls Online: Elsweyr im Test

Zusammenfassung: Statt finsterer Daedra fallen machthungrige Drachen über die Heimat der Khajiit her. Dass Nekromanten auch Helden sein können, beweisen wir beim Kampf gegen die Schuppenmonster, eine finstere Ursupatorin und reichlich andere Bösewichte.

Inhaltsverzeichnis

Drachen? Nicht nur bei GoT

Lautes Brüllen dröhnt über ein karges, von Felsen umgebenes Plateau, ein rotschuppiger Drache landet mit mächtigem Flügelschlag und peitscht uns eine Staubwolke ins Gesicht. Zur Begrüßung fackelt er erstmal das Areal vor sich mit einem Flammenstrahl ab, wir hechten eilig aus dem brennenden Bereich und revanchieren uns mit einem Flächenschadeneffekt. Schnell noch ein Sprengskelett auf den Drachen hetzen, dann einige Blitze aus unserem Zerstörungsstab, wieder ein Sprung zur Seite – verflixt, zu weit! Der Drache donnert uns seinen Schwanz ins Gesicht, wir landen betäubt im Staub.

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Mehrere vom Drachen beschworene Flammen-Atronache sehen in uns leckeres Futter, schnell aufstehen, hochheilen, Knochenrüstung erneuern. Alles blitzt und blinkt um uns, während auch andere Helden den Drachen mit allem beharken, was sie aufbieten können. Endlich ist unsere ultimative Fähigkeit bereit, unser mächtiger Eiskoloss gibt dem angeschlagenen Drachen mit geballten Fäusten donnernd den Rest – selten fühlte sich ein Sieg so verdient an! Doch schmissige Kämpfe gegen in der offenen Welt umherstreunende Drachen sind nur ein Grund, warum das bisher beste Kapitel von ist.

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Abwechslung und alte Bekannte

In der Heimat der Khajiit bekommen wir nämlich nicht einfach nur ein neues Questgebiet geliefert, sondern einen lebendig wirkenden Landstrich, in dem von der Optik bis zur Hintergrundmusik einfach alles zueinander passt. Schon allein die Gestaltung erfreut das Entdeckerherz: Reisen wir von Norden nach Süden, wandelt sich die felsig-karge Steppenumgebung langsam zu einer üppig grünen Waldlandschaft, garniert mit verfallenen Tempelruinen in fernöstlichem Stil.

Spieletest The Elder Scrolls online: Elsweyr

In den Siedlungen waschen Bürger ihre Wäsche oder vertrödeln den Tag, außerhalb entdecken wir an der Leiche eines glücklosen Reisenden nagende Raubvögel oder einen zwischen Felsen versteckten Schrein. Elsweyr wirkt auf alle, die sich die Zeit nehmen wollen, durch die in Ruinen, Erzählungen und Kunstwerken greifbare Erinnerung an die reichhaltige Geschichte der Khajiit und die entspannte Lebensphilosophie der Bewohner.

Abseits der Hauptquest, bei der wir uns ganz der Rettung des von Drachen, Untoten und der Ursupatorin Euraxia gebeutelte Elsweyr verschreiben, wartet ein ganzer Berg Aufgaben auf uns. Mal helfen wir dem trottelig-liebenswerten Nord-Botschafter dabei, gute Beziehungen zu den Khajiit herzustellen, mal suchen wir für die Besitzerin einer Tierschau ihre schlimmste Bestie oder brechen im Oceans-Eleven-Stil in eine Schurkenfestung ein. Besonders die vielfältigen Bürger aus mehreren Khajiit-Untergattungen und deren spezielle Weltsicht bereichern jede der kleinen und großen Geschichten. Als besonderen Bonus gibt's als Belohnung für den Abschluss der Hauptquest sogar ein nagelneues Zuhause in einem verfallenen Tempel!

Die ESO-typisch vollvertonten Quests präsentieren uns erfreulich oft eine ungewöhnliche oder überraschende Lösung und machen Lust auf mehr – selbst nachdem die letzte Aufgabe erfüllt ist. Altspieler treffen zudem auf einige liebgewonnene Bekannte wie Razum-dar oder den charmanten Schurken Jakarn. Ein weiteres Highlight ist die Hintergrundgeschichte des skurrilen Ritters Cadwell aus dem Tutorial des Hauptspiels, der bei der Befreiung Elsweyrs eine wichtige Rolle spielt und während der Questreihe durch seine verwirrte Art für reichlich Lacher sorgt.

Trailer

Drachen bis zum Umfallen

Solltet ihr als Skyrim-Fans ESO wegen Drachenmangel boykottiert haben, gibt es nun wirklich kein Argument mehr, das MMORPG zu meiden – denn wir bekommen es reichlich mit Drachen zu tun! Starten wir mit einem neuen Charakter ins Elsweyr-Spielvergnügen, kämpfen wir bereits im gebietsspezifischen Tutorial gegen eines der feuerspuckenden Biester.

Im freien Gelände streifen ebenso wilde Drachen umher, die wir wie bei den Dolmen des Hauptspiels oder den Kluft-Geysiren im Summerset-Kapitel gemeinsam mit anderen Spielern ausrotten. Richtig gut: Kämpfen bereits andere Spieler gegen einen Drachen, verändert sich das entsprechende Symbol auf der Karte und wird mit zwei gekreuzten Schwertern unterlegt. So seht ihr sofort, wo ihr euch einem Kampf anschließen könnt!

Spiele Klassiker The Elder Scrolls online: Elsweyr

Gleich drei mächtigen Drachen stehen wir in der neuen Zwölf-Spieler-Prüfung Sonnspitz gegenüber. Die haben sich nämlich in einem Kloster festgesetzt und terrorisieren die dortigen Glaubensdiener. Eingespielte Raidgruppen fräsen sich trotz ihrer fliegenden Gegner routiniert durch den Standardmodus, herausfordernder wird es erst mit den Hardmodes und Extra-Erfolgen der Bosse.

Einzelspieler freuen sich über sechs einzigartige und durch Bauten und Beleuchtung toll in Szene gesetzte Gewölbe, sechs Weltbosse und zwei neue, teils erfreulich knackige offene Verliese, deren Endbosse es in sich haben. Einziges Manko: Verglichen mit anderen Gebieten gibt es etwas wenig Teleportschreine, was gerade im gebirgslastigen Abschnitt von Elsweyr die Wege etwas unübersichtlich gestaltet. Aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau!

Ein Nekromant für alle Fälle

Die Nekromanten sind die insgesamt sechste Klasse in The Elder Scrolls Online, und sie drehen im Kampf so richtig auf: Wir hetzen für kurze Zeit herbeigerufene Sprengskelette und Skelettmagier auf Gegner, lassen einen Friedhof samt Grabsteinen als Flächeneffekt entstehen, schleudern leuchtende Schädel durch die Luft und entfesseln einen mächtigen Eiskoloss.

Im Gegensatz zu anderen Caster-Klassen ist der Nekromant schon im niedrigen Levelbereich durch potente Heilfähigeiten und seine Knochenrüstung erfreulich standfest. Passen uns die ursprünglichen Magicka-Ausrichtungen einzelner Fähigkeiten nicht, entwickeln wir sie zur PvP-freundlichen Ausdauer-Variante mit Giftschaden weiter.

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Dank der passiven Fähigkeiten und hilfreichem Geist-Begleiter fehlt es dem Nekromanten-Heiler nicht an Mana und Gruppenheilungspotential, der Nekromanten-Tank nutzt Schadensvermeidungseffekte und verwandelt sich in einen ebenso widerstandsfähigen wie eindrucksvollen Skelettriesen. Besonderes Schmankerl: Während der Hauptquestreihe bekommen wir gleich live mit, was es bedeutet, wenn ein Gegner diesen mächtigen Tankskill beherrscht!

Den meisten Spaß macht das Effektgewitter aber in einer Gruppe aus mehreren Nekromanten mit unterschiedlichem Spielschwerpunkt. So viele explodierende oder zaubernde Untote sieht man schließlich nicht oft auf einem Bildschirm.

Tipps für The Elder Scrolls online: Elsweyr

Je mehr Feinde, desto besser: Viele Nekro-Fähigkeiten profitieren von einer Menge getöteter Gegner, da wir aus deren Leichen frisches Mana und verbrauchte Lebenspunkte schöpfen oder bestimmte Fähigkeiten mit Leichenverbrauch verstärken. In friedlichen Siedlungen sollten wir allerdings keine Skelettbegleiter auspacken. Die Bewohner rufen sonst voller Angst die Wache und wir werden unser sauer verdientes Gold in Form von Bußgeldern wieder los.

Also Nekromanten, Drachen, fantastische Quests und eine Landschaft, die zum Erkunden einlädt. Unterm Strich macht Elsweyr wahnsinnig viel richtig. Wir sind gespannt, ob Zenimax das in kommenden Addons noch toppen kann.

Wer wird Millionär?

Devil May Cry 5 im Test

Zusammenfassung: Capcom lässt euch diesmal gleich mit drei Dämonenjägern auf das Höllengesocks los. Im Test von Devil May Cry 5 klären wir die Frage, ob die drei unterschiedlichen Kampfstile nicht nur für Abwechslung sondern auch für mehr Spielspaß sorgen. Oder wirkt sich die regelmäßige Umgewöhnung eher negativ aus?

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Drei Charaktäre

Franklin, Michael, Trevor – die Entscheidung von Rockstar Games, in GTA 5 auf drei spielbare Charaktere zu setzen, erwies sich als goldrichtig. Statt nur einem konnten gleich drei Storystränge erzählt werden und auch die Dialoge untereinander gewannen an Reiz, schließlich konnte man jeden der drei Hauptprotagonisten über viele Stunden kennenlernen.Während sich Charakterwechsel in GTA 5 allerdings nur marginal auf das Gameplay auswirken, multipliziert Devil May Cry 5 (jetzt für 52,99 € kaufen) das Kampferlebnis mit dem Faktor Drei. Dante, Nero und V unterscheiden sich nicht bloß durch ihre Waffenauswahl, sondern verwenden einzigartige Gameplay-Stile. Ob sich dieses Konzept als genialer Spielspaßfaktor erweist oder sich die japanischen Entwickler mit den regelmäßigen Wechseln eher verzettelt haben, lest ihr in unserem Test zum neuen Third-Person-Action-Schnetzler.

News zu Devil May Cry 5

Die Legende lebt

Am meisten Spaß hat uns während des zehn- bis 15-stündigen Schnetzel-Abenteuers Dante bereitet. Der legendäre Teufelsjäger bietet mit Abstand die größte Kampfvarianz, kann man doch jederzeit per Schultertasten zwischen verschiedenen Schuss- und Schlagwaffen sowie mittels Digipad aus vier Kampfstilarten wählen: Trickster, Gunslinger, Swordmaster und Royal Guard. In der Rolle des Royal Guards versteht sich Dante als Konterkämpfer, während sich für entfernte oder fliegende Dämonen der Gunslinger-Modus eignet. Trickster lässt Dante zum Martial-Arts-Kämpfer werden, was ebenfalls ordentlich Laune bereitet, da sich Dante damit deutlich von den restlichen Recken unterscheidet.

Dantes Schlagwaffenauswahl beschränkt sich zunächst auf sein Rebellion-Schwert und eine Art Feuerfäuste namens Balrog. Es braucht durchaus etwas, bis die Spielspaßkurve mit Dante ansteigt. Spätestens als der Dämonenjäger nach einem der vielen Bosskämpfe jedoch das Cavaliere erhält, geraten wir in den so geliebten Fighting Flow. Das Cavaliere ist eine Mischung aus Motorrad und Schwert. Damit pflügt Dante nicht nur durch Gegnermassen, sondern kann das Cavaliere im Nahkampf in zwei Teile zerlegen und den Dämonen damit förmlich das Fleisch aus den Rippen sägen. Eine Zeit lang wollten wir den zum Schwert umfunktionierten Chopper gar nicht mehr aus den Händen legen, so viel Freude hatten wir mit dieser höchst ungewöhnlichen Waffe.Für jeden Dämonenärger lassen sich mittels der verdienten roten Kugeln eine Reihe an Fertigkeiten freischalten. Neben dem Cavaliere kitzelten auch beim King Cerberus unsere Upgrade-Finger. Die Waffe mit den an einem Ring befestigten drei Stangen erinnert an einen traditionellen chinesischen Dreistock. King Cerberus lässt sich entweder ähnlich wie ein Nunchaku verwenden oder zu einer langen Stange zusammensetzen. Die Waffe spuckt Feuer, Eis und Blitze, ist also für jede Gegnerart geeignet. Am Ende des Abenteuers kann Dante aus insgesamt acht Waffen wählen. Überdies ist unser Dämonenschreck in der Lage sich in eine zweite Devil-Trigger-Gestalt zu verwandeln, wodurch Machtgefühl und Spielspaß merklich ansteigen.

Spielbericht Devil May Cry 5

Newcomer mit Startschwierigkeiten

Das angesprochene Machtgefühl will sich bei Neuling V zunächst nicht so richtig entfalten. Statt den Dämonen eigenhändig auf die Mütze zu geben, muss sich V auf seine Helfer Griffon, Shadow und Nightmare verlassen. Es dauert eine Weile, bis man Vogel, Panther und Golem als das ansieht, was sie eigentlich sind: Vs Waffen, die sich ebenso über verschiedene Fertigkeiten aufwerten lassen. Mit der Zeit gingen Vs Befehle immer mehr in Fleisch und Blut über, wodurch auch der Spielspaß anstieg.Der Dritte im Teufelsjäger-Bunde, Nero, verfügt dank seiner Devil-Breaker-Armaufsätze zwar über eine ähnlich große Waffen-Varianz wie Dante. Allerdings lässt sich Neros Devil-Breaker-Auswahl nicht durchschalten. Möchtet ihr einen anderen mitgeführten Devil Breaker nutzen, müsst ihr den aktuell angeschraubten Elektro-Arm wegwerfen – er wird dadurch immerhin zu einer Bombe.Diese Design-Entscheidung der Entwickler halten wir für falsch, denn dadurch verhindert man taktische Manöver, zu denen die Devil Breaker ansonsten wunderbar einladen würden. Zwar habt ihr die Möglichkeit vor einer Mission ein Devil-Breaker-Set auszuwählen und dabei auch die Reihenfolge der Aufsätze zu bestimmen. Doch sind strategische Überlegungen hier zwecklos, da natürlich vorher niemand weiß, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Gegnerarten sich uns in den Weg stellen.Auf dem einfachsten von anfangs zwei Schwierigkeitsgraden, macht sich dieser Makel nicht allzu sehr bemerkbar, da ein Ableben hier eine Seltenheit bleibt. Die höhere Stufe verlangt da schon nach mehr Bedacht, da sich hier eure Lebensenergie deutlich schneller dem Minimum entgegen neigt. Nach dem Durchspielen wird ein dritter Schwierigkeitsgrad freigeschaltet, der selbst Profis einiges abverlangt.

Devil May Cry 5 im Test

Teuflisch gut oder aus der Hölle?

Ist die dämonenjagende Dreifaltigkeit nun also Segen oder Fluch? Der Glaubwürdigkeit ist die Aufteilung auf drei Charaktere mit Sicherheit dienlich. Würde man einem der drei Dämonenjäger all diese Waffen, Devil Breaker und tierischen Helferlein an die Hand geben, wäre das mit der Story nicht mehr vereinbar. Insofern standen die Devil May Cry 5-Macher vor der Entscheidung, ob sie die Kampfvarianz deutlich beschneiden oder auf der anderen Seite dem Spieler abverlangen, sich regelmäßig umzustellen und Tastenkombinationen für Fertigkeiten wieder in Erinnerung zu rufen.Trotz unserer Skepsis im Vorfeld halten wir das gewählte Konzept letztlich für gelungen. Wie bei GTA 5 buhlen drei Charaktere um eure Sympathie. Auch wenn Geschmäcker verschieden sind, sollte doch für den Großteil der Spielerschaft mindestens ein Teufelsjäger dabei sein, mit dem man besonders gerne viel Zeit verbringt. Bestimmte Missionen verlangen euch diesbezüglich eine Entscheidung ab: Stürzt ihr euch mit Nero, V oder Dante in den Kampf? Die Rolle des nicht gewählten Charakters übernimmt hier übrigens ein Online-Mitspieler.

PC Games im Test - Devil May Cry 5

Kombo-Hilfe

Die unglaubliche Varianz an Moves hat natürlich zur Folge, dass man sich unzählige Tastenkombinationen merken muss, will man seine Style-Bewertung gen Maximum treiben und so ordentlich rote Kugeln verdienen. Allerdings waren sich die Entwickler dieser Herausforderung bewusst, weshalb sie ein jederzeit zuschaltbares Auto-Hilfe-Feature eingebaut haben. Ist die Funktion aktiviert, lassen sich durch einfache Befehlseingaben komplexe Kombos ausführen – sofern man die entsprechenden Kampf-Fertigkeiten zuvor freigeschaltet hat.Danke der Auto-Hilfe fällt es Einsteigern oder Gelegenheits-Schnetzlern deutlich leichter, stilvolle Kämpfe zu absolvieren. Dies sorgt für ein befriedigendes Kampfgefühl und ist dem Spielspaß durchaus zuträglich. Nachteil ist jedoch, dass zum Beispiel Dante automatisch Waffen und Kampfstilarten wechselt. Möchtet ihr also etwa das erwähnte Cavaliere nicht aus der Hand geben, solltet ihr die Auto-Hilfe ausschalten. Profis werden die Hilfe ohnehin links liegen lassen und sich stattdessen über einen höheren Bonus an roten Kugeln freuen, der sie nach einer abgeschlossenen Mission erwartet.

Einfach nur abscheulich

Capcoms Kampf gegen Dämonen ist seit jeher voll von superekligen Gestalten, die wir nicht mal unseren größten Feinden in ihre Alpträume wünschen würden. In Devil May Cry 5 übertreffen sich die Macher jedoch selbst. 19 kreative Gegnerarten und ebenso viele Bosse sorgen für Gänsehaut und Ekelgefühle gleichermaßen. Die Death Scissors zum Beispiel sind fliegende Geister, die ihre riesigen Scheren am liebsten um unseren Hals legen. Der krabbelnde Nobody trägt eine riesige Greifhand auf dem Rücken, während dem Behemoth gleich zwei fette Zungen aus dem Maul wachsen.

Auftritte neuer Dämonen und Bosse werden gut inszeniert, man kriegt Lust das Teufelszeug schnurstracks zurück in die Hölle zu schicken. Wie von der DMC-Serie gewohnt, werden Kampfabschnitte nach dem Auftauchen von Gegnern abgesperrt, so dass ihr nicht flüchten könnt – was für einen ambitionierten Dämonenjäger ohnehin nie in Frage käme. Die Herausforderung speist sich dabei vor allem aus der Masse der Gegner, besonders "clever" agieren die Dämonen nicht. Auch die Bosskämpfe spielen sich recht ähnlich.

Spieletipps für Devil May Cry 5

Dämonenbaum mit Blutdurst

Zu Beginn jeder Mission wird die Story durch gut gemachte Zwischensequenzen fortgeführt, die im Gegensatz zum letzten Teil von Ninja Theory allerdings nicht mehr deutsch synchronisiert sind. Neben der guten englischen lässt sich noch eine japanische Sprachausgabe auswählen. Die Geschichte um Qliphoth – den Baum des Lebens, der aus der Dämonenwelt wächst und Menschenblut sammelt -, plätschert lange Zeit relativ frei von Überraschungen vor sich hin. Erst im letzten Spieldrittel nehmen die Geschehnisse ordentlich an Fahrt auf. Einige Storywendungen sorgen dann auch für erstauntes Stirnrunzeln. Emotionale oder besonders packende Szenen bleiben jedoch aus.Die Dialoge strotzen nicht gerade vor Tiefgang, erzeugen aber manchen Schmunzler. Vor allem die Frotzeleien zwischen Büchsenmacherin Nico und Nero wissen zu unterhalten. Ohnehin ist das Mädel mit der Brille nie um einen Spruch verlegen. Auch Dante hat manchen coolen Ein-oder Zweizeiler auf den Lippen. V ist vor allem eines: mysteriös.

Gute Grafik, tolle Musik 

Grafisch kann Devil May Cry 5 nicht restlos überzeugen. Die Levels sind durchaus ansprechend gestaltet, an die teils künstlerische Gestaltung des letzten DMC-Teils kommen die Japaner allerdings nicht heran. Auch der Detailgrad ist bestenfalls mittelmäßig. Möglicherweise hatten die Macher Angst um die 60 Bilder pro Sekunde und haben deshalb lieber auf Details verzichtet, als ein Risiko einzugehen. Die Effektorgie ist schlichtweg bombastisch und die Bildrate dennoch konstant.Der hervorragende dynamische Soundtrack – von Industrial bis EDM – knallt so richtig und treibt zum Erreichen hoher Stilwertungen an. Denn nur dann wird der beste Part des jeweiligen Liedes abgespielt. Am besten gefällt uns Neros Kampfmusik "Devil Trigger", die auch das beeindruckend inszenierte Intro musikalisch untermalt.

PC Spiele - Devil May Cry 5

Gute Arbeit

Devil May Cry 5 bietet das erwartet hohe Niveau, ohne jedoch an die Genialität des Ninja-Theory-DmC heranreichen zu können. Die Kämpfe machen mit der Zeit immer mehr Laune, das Wechselspiel zwischen den Charakteren sorgt für Abwechslung und die Varianz an Waffen und Moves ist überragend. Allerdings kommt man erst spät im Spiel in den Genuss der richtig motivierenden Waffen, was nicht zuletzt an Dantes relativ spätem Auftritt liegt. Auch die Geschichte entwickelt sich lange Zeit gemächlich, erst im letzten Spieldrittel beginnen sich die Atmosphäre-Fesseln zuzuziehen. Serien-Fans werden mit Sicherheit ihren gewohnten Spaß am neuen Devil May Cry haben, ein Pflichtkauf für Gelegenheits-Schnetzler ist der Titel jedoch nicht.

Trailer

Release Termine für Action Games im Februar

Zusammenfassung: Die Actionspiele Metro: Exodus, Far Cry: New Dawn und Crackdown 3 erscheinen alle am selben Tag: dem 15. Februar. Die 3 Action Games kommen für PC, Playstation und Xbox raus, haben alle eine große Fan-Base und dementsprechend gespannt darf man auf diese Komkurrenz sein.

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Konkurrenz belebt das Geschäft

Vor allem Metro: Exodus könnte es etwas schwer haben, denn besonders Far Cry ist eine Shooter-Serie mit einer deutlich längeren Tradition und von den drei Shootern besitzt Metra: Exodus als einziger keinen Multiplayer-Modus. Für viele Käufer ist ein Onlinemodus aber ein wichtiges Kaufargument. Auch dies schreckt Huw Beynon von Deep Silver nicht. Er meint, dass man abwarten muss. Laut ihm hat Metro viele Fans, die lange auf den Release des neuen Teils gewartet haben.

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Auch eine erneute Verschiebung des Releasetermins schließt der Publisher aus. Man zeigt sich mit dem Zustand des Spiels zufrieden und will es jetzt veröffentlichen. "Ich kann den Konsumenten nicht die Entscheidung abnehmen, sie müssen das Spiel auswählen, von dem sie denken, dass es das Must-Have-Spiel ist", meint Huw Beynon. "Alles, was wir tun können, ist, das beste Spiel zu machen, das wir können, und das Beste zu tun, um es in das Licht zu rücken, das es verdient."

Mitte Februar werden wir dann sehen, ob Metro: Exodus (jetzt für 59,98 € kaufen), Far Cry: New Dawn oder Crackdown 3 die Nase vorn hat.

Video Metro: Exodus

Video Far Cry: New Dawn

Video Crackdown 3

Automatenspiele

Zusammenfassung: Automatenspiele gibt es nur im Casino? Das war vielleicht früher so, aber heute ist das ganz anders. Inzwischen haben die Automatenspiele längst auch das Internet erobert und dabei geht es gar nicht immer unbedingt nur darum, möglichst viel Geld zu verdienen. Viele Spieler suchen einfach den Spaß an der Sache, möchten Abwechslung und sich einfach ein wenig Unterhaltung gönnen. Sogar der Spielautomat für zuhause ist wieder auf dem Vormarsch.

Inhaltsverzeichnis

Der Reiz der Automatenspiele

Lange Zeit hatten sie fast schon einen schlechten Ruf und waren als einarmiger Bandit verschrien. Wer seine Freizeit an einem Spielautomaten verbracht hat, der war ein unglücklicher Glücksjäger, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld. Im Laufe der Jahre hat sich nun aber einiges getan. Der Spielautomat ist inzwischen zu einem echten Kultobjekt geworden und erinnert an die Zeiten, wo er noch in jeder Bar zu Hause war und hier gerne von jungen und älteren Besuchern genutzt wurde. Das Glücksspiel ist nun längst nicht mehr überall erlaubt aber die Suche nach einer tollen Slot Machine für den Keller oder den Partyraum wird nicht aufgegeben. Ein einarmiger Bandit ist einfach ein echter Anziehungspunkt für alle Besucher und lenkt vom Stress des Alltags ab. Damit hat die Automatenspielsucht inzwischen eine neue Dimension erreicht. Dass ein Glücksspiel süchtig machen kann, ist nach wie vor bekannt. Viele Glücksspielautomaten für zuhause sind jedoch so konzipiert, dass hier kein Geldeinwurf mehr nötig ist und die Automatenspielsucht bezieht sich nun auf den Kick, das Spiel für sich zu entscheiden. Der Weg ins Casino wird dabei immer weniger eingeschlagen.

Glücksspiel im Internet

Vom Casino auf den Bildschirm

Der Glücksspielautomat im Casino ist nach wie vor nur Spielern ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Daher lässt das Interesse hier immer mehr nach. Einer der weiteren Gründe dafür ist, dass die Automatenspiele nun auch im Internet zur Verfügung stehen. Das bedeutet, über die Portale können, meist nach einer Anmeldung oder Registrierung, die verschiedensten Automatenspiele gespielt werden.

Automatenspiele in Online Casinos

Slot Machines sind heute ein fester Bestandteil der Casinos im Internet und immer mehr deutsche Zocker finden Gefallen an den Glücksspielautomaten mit den abenteuerlichsten Spezialeffekten und bisweilen absurd hohen Gewinnsummen. Die Echtgeld- und Gratis-Slots wie bei Automatenspiele.com bieten dabei Spaß, Spannung und gute Gewinnchancen auf jeder Einsatzstufe, von Cent Einsätzen bis zu hohen Euro Beträgen für Wetten auf jeden Walzendreh, vom 10 Euro Gewinnbild bis hin zum Millionen Jackpot. Dabei können Sie Echtgeldguthaben mit verschiedenen Einzahlungsmöglichkeiten auf Ihr Casino Konto transferieren und Spielautomaten mit Paysafe Karte, PayPal, Giropay oder auch mit klassischeren Methoden wie Kreditkartenzahlung oder Banküberweisung zocken.