Lego: Die Unglaublichen im Test
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Lego: Die Unglaublichen im Test

Zusammenfassung: Nach Spielen wie Lego Marvel Super Heroes und dem kommenden Lego DC Super-Villains verwandelt TT Games endlich mal einen Pixar-Film in ein Lego Spiel. Lego: Die Unglaublichen schickt euch in die Klötzchenwelt der Familie Parr und fasst den ersten und zweiten Film in einem Spiel zusammen. Wir haben uns ebenfalls in kleine Klötzchenfiguren verwandelt und sind für den Test in Municiberg umhergewandert.

Inhaltsverzeichnis

Lego: Die Unglaublichen im Test – Begrüßt Familie Parr

Das neuste Lego-Game vereint die beiden Pixar-Filme Die Unglaublichen und Die Unglaublichen 2, wobei der zweite Teil in Deutschland erst am 27. September 2018 erscheint. Da solltet ihr euch auch ganz genau überlegen, ob ihr euch spoilern lassen wollt. Denn Lego: Die Unglaublichen ist in zwölf Story-Kapitel eingeteilt, wobei die ersten sechs den zweiten Film ausmachen und die zweiten sechs den ersten Film. Verwirrend, nicht wahr?

Wir verraten euch deshalb auch nur, was in der zweiten Spielhälfte passiert, um niemandem auf die Füße zu treten, der ganz sehnsüchtig auf Die Unglaublichen 2 wartet. Es ist 1947 und in Municiberg kämpfen verdammt viele Superhelden gegen das Verbrechen. Unter ihnen ist Mr. Incredible, der sich durch seine Stärke auszeichnet. Sogar kurz vor seiner Hochzeit mit Superheldenkollegin Elastigirl stoppt er noch den Oberschurken Bomb Voyage, während ihm der nervige Junge Buddy Pine hinterher rennt, weil er sein Sidekick sein möchte. Kurz nachdem Mr. Incredible dem Jungen, der sich Incrediboy nennt, das Leben rettet, verklagt dieser ihn und zieht eine Klagewelle nach sich. Superhelden werden nur noch angeschwärzt und müssen untertauchen.

15 Jahre später lebt Mr. Incredible alias Bob Parr mit Frau Helen und den Kindern Violetta, Robert genannt "Flash" und Baby Jack-Jack immer noch in Municiberg, ist aber totunglücklich in seinem Normalo-Job. In Lego: Die Unglaublichen spielt ihr alle Highlights aus den Filmen, die wirklich witzig inszeniert sind und den typischen Lego-Charme aufweisen.

Lego: Die Unglaublichen im Test – Superkräfte und andere Leide

Jeder Charakter hat dabei auch natürlich verschiedene Superkräfte – ganz wie es sich für Helden gehört. Mr. Incredible ist superstark und seine Frau Frozone beherrscht das Eis und bildet daraus große, hilfreiche Konstrukte. Teamwork ist gefragt, wenn es um das Lösen von Rätseln geht. Elastigirl kann ihren ganzen Körper wie Kaugummi dehnen. Die älteste Tochter Violetta erzeugt ein Kraftfeld und kann sich unsichtbar machen und Flash ist – wie der Name schon sagt – superschnell. Baby Jack-Jack hat noch keine Kräfte, aber das ändert sich noch!

Auch die anderen Superhelden in Municiberg haben natürlich Kräfte. Manche können Eis oder Elektrizität beherrschen, manche Portale erzeugen oder mit Lasern schießen. Insgesamt könnt ihr in Lego: Die Unglaublichen 113 Charaktere und 40 Fahrzeuge freischalten, die euch vor allem im freien Spiel, das ihr nach der Story antreten könnt, behilflich sind. Dort habt ihr die Möglichkeit, Municiberg auf eigene Faust zu erkunden, Verbrechenswellen zu stoppen und dabei jeden freigeschalteten Charakter auszuprobieren.

Lego: Die unglaublichen im Test

Das unterscheidet sich dabei nicht allzu stark von euren Aufgaben in der Story. Ihr vermöbelt Verbrecher mit euren Attacken oder Super-Attacken, die ihr aufladen könnt, haut alles kurz und klein, um so viele Studs wie möglich zu sammeln und löst Rätsel. Letzteres ist schön gemacht und zwar im Großen und Ganzen recht einfach gehalten, aber nicht ZU einfach. Meist braucht ihr dazu alle im Level verfügbaren Charaktere, da jeder seinen Teil beiträgt. Auf Teamwork haben die Entwickler diesmal nämlich noch mehr Wert gelegt, als in den anderen Lego-Spielen, da es hier ja auch noch um eine Familie geht! Da sollte der Zusammenhalt ja noch größer sein.

Lego: Die Unglaublichen im Test – Doppelter Spaß

Was darf in einem Lego-Spiel nicht fehlen? Na klar, der lokale Koop-Modus! Auch Lego: Die Unglaublichen verfügt über einen – und der macht absolut Laune. Lego-Spiele sind einfach für das Zusammenspiel gedacht. Während der eine kloppt, kann der andere schon mal alles mögliche sammeln oder umgekehrt. Ob ihr mit Freunden spielt, als Eltern mit den Kindern oder mal gegen die Kollegen in der Mittagspause, es wird eine schöne Zeit.

Lego: Die Unglaublichen im Test – Keine Käfer

Wir haben beim Test keinerlei ernsthaftere Bugs gefunden. Zwar sind wir ab und zu mal in einer Wand stecken geblieben oder die Steuerung wollte nicht so, wie wir, aber insgesamt ist Lego: Die Unglaublichen technisch rund und zeigt die übliche, knuffige Lego-Grafik. TT Games und Warner Bros. haben den Bogen aber auch schon länger raus, da haben wir nichts anderes erwartet.

Lego: Die Unglaublichen im Test – Und täglich grüßt der Lego-Stein

Die Multi-Builds geben euch die Möglichkeit, zwischen zwei Bauwerken zu wählen. Meist braucht ihr aber trotzdem beide, nur in einer bestimmten Reihenfolge. Die Multi-Builds geben euch die Möglichkeit, zwischen zwei Bauwerken zu wählen. Meist braucht ihr aber trotzdem beide, nur in einer bestimmten Reihenfolge. Quelle: PC Games Die Entwickler TT Games nehmen schon seit 13 Jahren Filme und verpacken diese im neuen Lego-Gewand. Darin sind sie mittlerweile Meister. Lego: Die Unglaublichen überzeugt mit dem typischen Witz der Spiele, den coolen Charakteren und der umfangreichen Bandbreite an Möglichkeiten. In dieses Spiel kann wieder ganz schön viel Zeit fließen, wobei ihr mit der Story in etwa 8 bis 10 Stunden fertig seid. Das größte Manko der Lego-Spiele ist seit jeher aber, dass sie einfach zu leicht sind. Es sind spaßige Spiele, die gut unterhalten, aber keinen großen Anspruch an euch Spieler stellen. Wer lustige, nicht zu schwere Spiele mag und auch etwas mit der unglaublichen Familie anfangen kann, sollte sich Lego: Die Unglaublichen auf jeden Fall holen.

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